Phonetisch auffällig

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von * noé *
Mitglied

Asozial bis unverträglich
ist, wer schläft und dabei schnarcht.
Fragt man, was ist daran schädlich?
entpuppt man sich als unbedarft.
Schließlich fühlt, wer Schnarchen hört,
sich empfindlich doch gestört.

Zuhause, im geschützten Rahmen,
kann man dem geschickt entweichen,
zur Verhinderung größerer Dramen,
wird man sich ins Weite schleichen.
"Wer denn?", fragt man leicht empört -
ist's der Schnarcher doch, der stört.

Für den Schnarcher außer Haus,
möglichst noch im Mehrbettzimmer,
sieht es da schnell bitter aus,
denn die Störung wirkt dort schlimmer.
Schlimmstenfalls wird eliminiert,
was zu Irritationen führt.

Der Schnarcher ist in Minderzahl
und dadurch furchtbar leicht zu hassen.
Zu lindern seine Folterqual,
muss man ihn vorzeitig entlassen.
Der Schnarcher ist ein großes Übel
und nicht krankenhauspatibel.

noé/2016

Interne Verweise

Buchempfehlung:

Image of Sternenfänger & Trauma-Hexe: Eine sonderbare Geschichte zur Zeit
Autor: noé
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (2016)
Binding: Taschenbuch, 196 pages

Kommentare

14. Dez 2016

au weia - naja, wer kennt das nicht...da helfen nicht mal Ohropax

sissy
14. Dez 2016

Von Erholung keine Spur -
das klingt eher nach Tortur...

LG Sigrid

14. Dez 2016

Dein Leser schlief bestimmt nicht ein!
(Die Schnarch-Gefahr blieb ergo klein ...)

LG Axel

14. Dez 2016

Dann war's ein "Für-die-Katz-Gedicht"?
(Schlafende Hunde bellen nicht ...)

14. Dez 2016

Nicht für den Hund, nicht für die Katz:
Wach war Dein Gedicht am Platz!

LG Axel

Alfrerd Mertens
14. Dez 2016

Der Schnarcher ist, wie alles hier,
ganz gleich aus welchem Reim-Quartier,
kein Übel, nein ich kann` nicht sagen,
doch nur für die, die es vertragen,
ein etwas seltenes Geräusch,
sofern ich mich nicht dabei täusch.

Die anderen, die es bekriteln,
fehlen oft die eigenen Mitteln !

Alfred

Alfrerd Mertens
14. Dez 2016

Der Schnarcher ist, wie alles hier,
ganz gleich aus welchem Reim-Quartier,
kein Übel, nein ich kann` nicht sagen,
doch nur für die, die es vertragen,
ein etwas seltenes Geräusch,
sofern ich mich nicht dabei täusch.

Die anderen, die es bekriteln,
fehlen oft die eigenen Mitteln !

Alfred

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