Heim

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von Johanna Blau
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Tritt ein, schenk mir Dein Weglicht als Kamin.
Mein Heim will Deines sein, tritt ein.
Wer hofft schon, dass wir weiter zieh'n,
wenn Du und ich uns Flügel leih'n.

Mein Weg war ohne Dich so fad'
ich wollte dauernd darauf treten.
Mein Bein war lahm von all der Fahrt,
mein Arm so taub von all dem Beten.

Du stehst hier vor mir; öffnest mir dein Tor,
die Fenster Deines Innern.
So will ich auch wie Du zuvor,
hier heimisch werden, nicht verkümmern.

Und all das Lastenpack,
will ich verstau'n in diesen Zimmern.
Lass uns nun ruh'n.
Denn morgen scheint die Sonne drauf,
dann lässt's sich's wohl erinnern.

JB-10-2013

Rezitation: 
© Johanna Blau
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Kommentare

30. Mai 2016

Wunderschön. Dein Gedicht als wohltuende Einladung zum Daheimsein mit Vertonung und entsprechendem Foto.
LG Monika

30. Mai 2016

Liebe Monika, sehr gern. So halte ich es auch auf meiner Website ;)

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