KEKSGEDICHT

Bild von ffolcus
von Volker C. Jacoby
Mitglied

oder: Dir, liebe Freundin, bono pro gusto!

Da du nach schlanker Linie trachtest,
du feine Kekse gern "verachtest",
die, gerade weil sie köstlichst schmecken,
gern rund gestalten Körperecken.

Doch diese Leibnitz-Kalorien
sei'n fürderhin dir schlicht verziehen!
Verzehre Backwerk auch von Bahl-
sen künftig bar Gewissensqual!

Sind Formen der Statur auch runder,
verliert die Optik selten Zunder,
berechtigt nach Ermächtigung
zur Existenzberechtigung.

Auch fördert feines Futter - staune! -
vielfältig frisch entwölkte Laune,
die dem Besuch dir gegenüber
willkommen, kommt er zu dir rüber.

Zuletzt könnt' das Gekeks entfachen
ein Schmitzen, Lächeln oder Lachen,
ein wohlig Seufzen innerlich,
von Herzen wie auch sinnerlich,

was jeweils Deinem Vis-a-Vis
recht viel bedeuten will, und wie...
Auch Mittnachtkekse schmähe nie !
Bon appétit à minuit!

vc

Rechtshinweis:
Dieser Beitrag ist urheberrechtlich oder durch Copyright geschützt und darf ohne Genehmigung nicht verwendet werden.

Interne Verweise

Buchempfehlung:

Image of Das Lamm, das Hubertus hieß...: Tierische Gedichte
Autor: Dieter Wick, Volker Carl Jacoby, Christina Udwari
Verlag: Engelsdorfer Verlag (2010)
Binding: Taschenbuch, 104 pages

Kommentare

07. Jun 2015

Man braucht den Keks -
Für unterwegs!
Bloß weiche Kekse - braucht man nicht!
(Wer ist auf so was schon erpicht?)

LG Axel

03. Dez 2015

"So soll es sein, dies ist mein Credo,
exakt umrissen dies, Alfredo!"

Mit drei Grinsemotikonen,
Volker

Neuen Kommentar schreiben

Satire & Lustige Gedichte aus der LiteratPro-Bibliothek