Theaterleben

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von Angélique Duvier
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Theaterleben

 

Es quält mich schon wieder,

furchtbares Lampenfieber.

Mein Herz rast zum Zerspringen

Und ich frage mich wieder:

was wird die Premiere bringen?

 

Die Angst vor dem Versagen,

an den Premierentagen.

Die Nacht schlaflos verbracht,

Gedanken kreisen in der Nacht,

das Textbuch unter dem Kissen,

 

lässt mich den Text nicht wissen.

Jedes Mal  das gleiche Leiden,

warum tue ich mir das an.

Was hab ich bloß getan.

Der Vorhang öffnet sich

und ich, ich trete auf.

Langsam vergesse ich mich,

 

ich lasse den Charakter ein,

ganz tief in mein Herz hinein.

Ich fühle das Leid und die Pein,

lasse mich auf die Rolle ein.

Ziehe das Publikum an,

 

nehme sie in meinen Bann.

Führe sie auf meine Weise,

durch eine Seelenreise.

Bringe sie wieder zurück,

zu dem Theaterstück.

 

Der Abend nimmt seinen Lauf,

ich nehme den Applaus freudig auf

und alle Panik ist vergessen.

Schon seit meiner Kindheit

bin ich vom Theater besessen.

Es bedeutet Freiheit,

nichts lässt sich daran messen.

 

 

 

Angélique Duvier

November 2013

 

 

 

 

 

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