Dort wo man Bücher verbrennt

Bild von Heinrich Heine
von Heinrich Heine
Aus der Bibliothek

Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.

Aus der Tragödie Almansor, Vers 243f. Almansor ist eine Tragödie in acht Bildern von Heinrich Heine, die 1823 veröffentlicht und uraufgeführt wurde.

Bild zum Zitat von Heinrich Heine aus der Tragödie Almansor, Vers 243f
Bild zum Zitat von Heinrich Heine mit Quelle
Bundesarchiv, Bild 183-B0527-0001-776 / CC-BY-SA 3.0 / 3. Reich, beschlagnahmte Bücher werden zur Verbrennung auf den Opernplatz/Berlin gefahren

Interne Verweise

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Autor: Joseph Anton Kruse
Verlag: Suhrkamp Verlag (2005)
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Kommentare

Alfred Mertens
30. Dez 2016

Das größte Verbrechen, und nicht nur die der Bücherverbrennung, sind
die größten Auswüchse, die die Nationalsozialisten begangen haben,
und deren Auswirkungen heute noch sichtbar, und nicht wieder gutzumachen sind !

24. Jan 2017

Heine hat es "erahnt" und so viele Menschen haben mitgemacht oder weggeschaut !!!
Dieses Phänomen kann man auch heute beobachten.
Wenn sich die "rechte" Gesinnung Europas in Koblenz trifft,
auf deutschem Boden, hat das eine unheimliche Bedeutung.
Wehret den Anfängen.

01. Feb 2017

In seiner Heimatstadt Düsseldorf ist er lange Zeit gedemütigt worden. Er wurde regelrecht ausgegrenzt. Aber das man sich ehrlich dazu bekannte, war nicht zu bemerken. Es hat lange gedauert, bis man ihm ein Ehrenmal zugestanden hat.
So ist der Mensch, leider Gottes! Ihm heute zu huldigen, ist heutzutage schon was Besonderes.

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