Wir sind ganz angstallein

von Rainer Maria Rilke
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Wir sind ganz angstallein,
haben nur an einander Halt,
jedes Wort wird wie ein Wald
vor unserm Wandern sein.
Unser Wille ist nur der Wind,
der uns drängt und dreht;
weil wir selber die Sehnsucht sind,
die in Blüten steht.

Veröffentlicht / Quelle: 
Die frühen Gedichte (Gebet der Mädchen zur Maria)

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Kommentare

18. Dez 2018

Absolut überbewerteter Dichter welcher in Deutschland anhand all der Langweiler
und mangelnden Innovatoren bzw. Visionäre nur allzu deutlich in rückwärtsgewandten
christlichen Wiederholungen ein und desselben Sermons.
All diese Blümchengedichte aus einem Ziergarten, der die leeren Äcker der Monokultur
ohne wilde Feldblumen verschweigt, die ausgerottet und totgeschwiegen wurden.