Dichtung ✓ klassische & moderne Dichtungen

empfohlene Dichtungen
von Gerhart Hauptmann
von Tilly Boesche-Zacharow
neue Dichtungen
von Sabrina Jung
von Jürgen Wagner
die schönsten Dichtungen
von Angélique Duvier
von Volker Harmgardt
von Angélique Duvier
Beitrag 6511 - 6545 von insgesamt 6617 Texten in dieser Kategorie
von Maximilian Obenauf

Die Väter schnattern in den Bäumen des Waldes unsere Mutter liegt tot in der See...

von Marcel Strömer

Was soll ich bloß in einer ungerechten Welt?
In der da alles, was bereits besteht,
von Wirtschaftsmacht und Staat regiert, das Volk zerfällt!
In der die Sonne nicht mehr untergeht!
Was soll ich bloß, wenn überall Natur…

von Marcel Strömer

es war einmal…
die Tage wurden kürzer
Kreislauf des Ewigen
jahrhundertelang

säend, wachsend, blühend
Früchte tragend
erntend und absterbend
die Zeit trug den Geist
des Wandelns in sich

heute…

von Jürgen Wagner

Mit Fahnen, Bändern, bunt geschmückt
so steht die Feige und entzückt
Betrachter, die von sehr weit fern
hierher gereist, bewundern gern

den Schmuck, den Baume dieses Ortes
es braucht hier nicht mal eines Wortes,…

von Alf Glocker

Im unbeirrten, unverwandten Ernst bestreite
ich täglich, ohne sorgenvoll zu rasten,
mit einem großen Kraftaufwand zur Seite,
die Angstbewältigung bekannter Lasten.

Auch wenn sich schöne Frühlingswochen dehnen
und…

von Jenno Casali

Mein Blick, dieser Schelm, hat sich in dir verfangen
Mein Blick, dieser Schelm, hat sich in dir versteckt
War kurz wohlgemut mir auf Reise gegangen
Und dich dann inmitten des Lebens entdeckt

Hat sich zahmen Schrittes zu…

von * noé *

Wenn es dich kränkt,
dass wer was sagt,
dich dazu "drängt",
dass du verzagst,

du dann beschließt,
nicht mehr zu schreiben,
weil's dich verdrießt -
dann lass es bleiben,
es andern…

von Alf Glocker

So öffne dich – und dann sei still!
Es nimmt dich etwas für sich ein.
Es ist nicht unbedingt dein Stil,
doch will es ganz bestimmend sein!

Es reißt sein Maul auf, riesengroß!
Du darfst auf keinen Fall erschrecken.…

von * noé *

Seltsam, wie die Welt so spielt!
Hab' ich mich doch krank gefühlt
und Ärzte auch zu Rat gezogen -
(stehe seitdem unter Drogen) ...

Glaubt mir, was ich hier aufführe:
Für den einen nur "die Niere",
"Herz" der…

von slow speak

Die Tränen flüstern,
was das Herz fühlt.
Die Nächte nüchtern,
das Kissen zerwühlt.

Mit Sternen schlaflos,
in warmen Tränen,
das Herz, trostlos,
Gedanken sehnen.

Die Nächte sind kühl,

von Jürgen Wiersch

Ein arbeitsloser Philosoph,
läuft täglich kreisend übern Hof.
In Gedanken mit sich und seiner Welt,
sucht er nach Erklärungen und Sätzen,
so, dass es ihm gefällt.
Doch als wirklich schwierig erdachten Tageslohn,…

von * noé *

Am A-nfang mit dem "A" beginnen!
Bis "Z" dem Z-wang bloß nicht entrinnen!
Solch Regeln wurden einst erfunden,
ein Leben logisch abzurunden.

Doch häufig stimmt nicht dieser Text,
weil Ordnung aus dem CHAOS wächst.…

von Marcel Strömer

Hinter mir verlassen-leere Felder,
silberner Geist, getaucht in braune Erde.
Ja Mensch verstehe - ich werde älter,
und weil ich weiß, dass ich scheitern werde,
drum werde ich langsam und auch leichter,
drehe achtsam…

von Marcel Strömer

Dein Gedanke, unbelassen – flog stumm an mir vorbei
streifte mich und schloss sich einsam ein
ich rief ihm zu: „Kein Mensch ist wirklich fehlerfrei,
jede Lebensweise darf und möchte selbst verwirklicht sein!“

© Marcel…

von Karl Oetzmann

Das Messer auf die Brust gelegt.
Alle Hoffnung hinfort gefegt.
Das Stechen, innen und außen.
Die Gedanken durch den Kopf sausen.

Soll ich es tun, es lassen.
Ich kann es gar nicht fassen,
dass ich es tun könnte…

von Alf Glocker

In allen Häusern bin ich Gast,
auf allen Bühnen nur der Clown,
mein Lebensschiff hat keinen Mast –
ich will mir selber nicht recht trau’n!

Zuhause bin ich nirgendwo,
auch wenn ich jahrelang wo wohne,
die ganze…

von Alf Glocker

1. Schritt

Es kann der Eine nicht in Frieden bleiben,
so Nachbars kommen oder nicht,
den Esel auf die Alm zu treiben –
am End‘ des Tunnels schrägt das Licht?

Auf jeden Fall kommt gar nichts vor –
nicht auf…

von * noé *

Keiner sollte sie bemerken,
sie besaß nicht viele Stärken,
wurde ihr stets eingebläut -
und das wirkte bis ins Heut.

Unsichtbar sollt sie sich machen,
damit andere nicht lachen
und es bloß nicht peinlich wird…

von Walter W Hölbling

stets betroffen
oft besoffen
immer offen
für des lebens wunder

zu den sternen
richtet oft sein blick sich
überlegt er sinnend
schreib ich heute
oder nicht

wenn im fortgeschritt’nen alter…

von * noé *

Nochschwererverliebt -
dennoch angeschlagen.
Nur für deine "Götter" eher nicht?
Die dazu wohl etwas zu sagen haben ...
So lautet dieser Zwischenbericht.
Sie folgen so verschlungenen Pfaden,
als habe…

von Michael Dahm

Wenn Winde meinen Namen flüstern,
Wolkenpferde blähen die Nüstern,
Myriarden kleine Sonnen blitzen,
auf Wellenberge klarer Spitzen.

Wenn steter Schlag die Küste ändert,
blaues Band die Seel`umbändert,

von Marcel Strömer

Lediglich
diese eine Sommernacht
die wir bestehen
wirst du meine Rose sein

sofern uns
roter Blütenrausch erwacht
welkt auch sie
durch Liebessturm verblühend

doch dieses
kleine…

von Alf Glocker

Wir stehen am Rand und wir schau'n in den Tod.
Vor uns tut sich ein riesiger Abgrund, auf, auf -
und hinter uns erfriert alles Leben im Brot,
im Dienen, den Herrn, damit sie uns nicht schlagen,
mit Worten, mit Taten, mit…

von Alf Glocker

Wer bin ich schon?
Ich stamme ab!
Zwei Lebewesen sind dran „schuld“!
Sie hatten auch etwas davon:
Der Himmel fiel auf sie herab,
als Lohn für ihre Ungeduld!

Was daraus kam?
Ein Fragezeichen!
Hier…

von Marcel Strömer

Lichter Tag legt Hand in Hand,
sieht Flügelschlag eines Vogels gleich,
hebt Sommertugend Farbenband -
Traum der Erde hoch gen Himmelreich.
Wer leidenschaftlich Lust verspürt
wird inniglich vergnügt – zart und fein…

von Marcel Strömer

Schönheit ist der Moment
blinzelt unter wachsamen Augen

auf Rücken einer Welle lächelnd
erhebt Ehrenpforte und Triumpfbogen

baut strahlende Sonnentempel
beerbt Schutt und Asche

erhebt nach mühevollem Sturm…

von Alf Glocker

Die größte Weisheit der Götter liegt darin,
bei ihren großen Lieblingen andauernd
hauptsächlich Panik zu verursachen!
Sie liegt nicht im Gewähren von Lustgewinn,
der lässt die Seele nicht erschauern,
der treibt nicht…

von * noé *

Als sei die Zeit eine Zitrone,
so presst man jeden Saft aus ihr.
Als wenn es sich damit belohne,
das stark geschund'ne Arbeitstier ...

Wo früher "wem" die Stunde schlug,
erhöht man den Sekundentakt -
trotzdem…

von Marcel Strömer

Folge einer langen Spur
atme Zeit und Zwischenräume,
Vergangenheit lebt Stadtkultur -
Höhepunkte großer Träume.

Quedlinburg, kleine Gassenstadt
kopfsteingepflastert führst du Gast
zu Rathaus, Roland übern…

von Alf Glocker

Der Morgen streift durch Feld und Garten.
Er spricht: „Du hast was zu erwarten!“
Lass dich doch einfach überraschen –
du landest in des Tages Maschen!

Das Netz der Stunden hängt bereit!
Ergreif nur die Gelegenheit,…

von * noé *

Sonne gleißt vom Himmelszelt ...
Schnell die Fenster zugemacht!
Gerade noch verglüht die Welt,
als der erste Donner kracht.

Und dann ist es schon zu spät,
Wolken senden Wasserfluten,
während Heute untergeht…

von * noé *

Dein Planet trägt deinen Namen -
s'gibt keinen andern neben dir ...
Der Vorhang öffnet sich für Dramen
mit auch nicht einem Hauch Gespür.

Und ich stürz' hier im freien Fall
haltlos durch das weite All…

von Marcel Strömer

ein Blütenwurf den Helden
die Sieg und Treppenplatz belegen
soll dieser Glückwunsch gelten
Goldsterne die die Welt bewegen
mit Werken die sie schöpfen
zu Geistes Form und Zweck verwoben
sie rufen in den Köpfen…

von * noé *

Gebettet, wie schlafend,
im Moor gefunden.
Geopfert? Bestrafend?
Um den Hals gebunden
ein Schlinge aus Hanf.

Die Brust aufgeschnitten,
das Herz rausgeholt,
um Gnade zu bitten
den grollenden Gott,…

von Alf Glocker

Die Hoffnung hab ich überlebt,
und die Zukunft hinter mir!
Zuviel gemacht, zu viel erstrebt -
nur meine Reste sind noch hier!
Und auch mein Schatten ist längst fort -
in meinen Augen strahlt das Licht!
Es gab…

Seiten