Dichtung ✓ klassische & moderne Dichtungen

empfohlene Dichtungen
von Tilly Boesche-Zacharow
von Charlotte von Ahlefeld
von Marie von Ebner-Eschenbach
neue Dichtungen
von Regina Bäcker
von Johanna Blau
von Johanna Blau
die schönsten Dichtungen
von Angélique Duvier
von Volker Harmgardt
von Kurt Tucholsky
Beitrag 6511 - 6545 von insgesamt 9588 Texten in dieser Kategorie
von Alf Glocker

Was heißt hier „leben wollen“ - Idioten?!
Ihr wollt die Welt mit eurem Unrat stopfen!
Das ist nun leider einmal nicht verboten -
ihr könnt den ganzen Blödsinn auf uns pfropfen.

Es hindert euch kein Gott, kein Mensch daran…

von Alf Glocker

Regenwolken setzen ihre grauen Hüte
wie Zeichen von den Morgen-Welten,
auf das Dach und auf die Blüte -
und dann gießen sie aus Zelten
diese Botschaft hin zur Erde:
„Du bestimmst nicht was da werde!“

Fahnen,…

von Willi Grigor

Im Frühling ist ein Lebensdrang am Werke,
ein Überschuss an Energie und Kraft.
Natur, nach einem langen Schlaf, mit Stärke
aus Todesstarre wieder Leben schafft.

Auf einmal gibt es überall Bewegung,
aus Eis wird…

von Pawel Markiewicz

es gab einen zarten und wie Apollzähre
musenholden Zauber-Moment mit der Schwermut
als sich goldige Imme an edle Rose
voll Traumpracht in lieben Blütenkelch setzte nur

damals lächelte ihr feenhaft sanfte Sonne zu…

von Alf Glocker

Höllenlärm durch Explosionen -
Materie schleudert wild herum!
Es ist Leuchten – Kollisionen!
Raum ist, aber schief und krumm!

Feuerbälle drehn in Kreisen
Spuren durch das weite All.
Und dazwischen diese „…

von Robert K. Staege

Ach, es mög‘ das Liebesleid
meiden mich samt Not und Pein,
dass mein Herz ob solcher Zeit
niemals werden mag zu Stein!

von Rosemarie Dalkmann

Unter die Haut gehen
will ich dir
mich einnisten
in deinem Kopf
wo deiner Phantasie
die Flausen wachsen
mich einrichten
in deiner Seele
leise an deinem Herzen zupfen
wenn du gegangen bist

von Ingrid Baumgart-Fütterer

Wir eilen durchs Leben im Sauseschritt
fassen vor Hektik im Alltag kaum Tritt
Kindheit und Jugend dahin schwindet bald,
kaum sind wir erwachsen, werden wir alt.

Ein Jeder weiß, was keiner will glauben,
dass mal die…

von Alf Glocker

Was kompasst dir denn in dein Konzept,
Despot?
In welche Richtung zeigt die Nadel?
Hach, du verschreibst uns ein Rezept?
Devot
seien wir – und du von hohem Adel?

Dein Geist, heißt es, ist absolut perfekt?…

von Uwe Röder

Und wär ich tot,
so denke ich an dich
und sehne mich.

Nur einmal noch
liebkosen deinen Leib
und sehen dein Gesicht!

Noch einmal Hand in Hand
mit dir hin wandern
unsre alten Wege.

Einmal…

von Willi Grigor

Zum Versbau braucht man einen Blick,
der weit sein soll, nur selten schmal.
Man braucht ein gutes Baugeschick,
mit Worten nur als Material.

Hat man das einmal gecheckt
ist man ein Versbau-Architekt.

Ein Vers…

von Alf Glocker

Wer überleben will ist ra-di-kal??
Dies sei nur Mördern zugestanden!
Die Wahrheit ist uns eine Qual!
In Wahrheit ist sie nicht vorhanden!

Wir leugnen, was man leugnen kann.
Uns selbst verleugnen wir voll Kraft!…

von Annelie Kelch

Mittags, bei flirrender Hitze,
saß ich am Priel im Grase;
Wiesenschaumkraut
kitzelte meine Nase.

Rinder vertrieben
im Liegen
schillernde Fliegen,
sabberten greis;
ich hüpfte heimlich und leis’…

von * noé *

A-Seite

Glaube an mich - damit machst du mich stark,
dann bin ich für dich außergewöhnlich.
Du stellst nicht infrage, was ich dir so sag,
darin sind und bleiben wir uns ewig ähnlich.

Dein Glaube nur macht mich zu…

von Alfred Mertens

Wenn sich die Liebe zeigt, mit roten Blüten,
doch schnell vergeht, nach kurzer Zeit,
davor soll man sich ernsthaft hüten,
oder fragen: Bin ich es wirklich denn schon leid ?
Um eine Liebe muss man sich schon kümmern,…

von Roswitha Beyer

Mach doch die Augen auf
nicht blind noch taub
verlass Dich drauf
schnell wird zu Staub
was lebhaft war
die Sinne klar.
Begreif es schnell
nur Rauch und Schein
das äussre Sein.

von Daniel Behrens

Die Amsel singt so fein,
ich bin nicht mehr allein,
ich pfeif ein Lied dazu,
nebenan muht eine Kuh...

Auf der Weide zwitschern die Spatzen,
mittendrin mauzen zwei Katzen,
tief grunzt die Stimme des Schweines,…

von Jürgen Jost

Respekt, so schreibt der Duden, heißt,
jemand achten, wie du weißt.
Doch dieses Wissen ist bedroht,
einstmals war es ein Gebot.

Respekt beginnt im engsten Umfeld,
vor Eltern, Kindern, Freunden, Umwelt.
Vor…

von Melanie Rückert

Die Augenlider müd und schwer
Mal mir kaum der Blicke Bilder
Erblind erst wenn’s im Geiste leer
Wenn der letzten Muse Kinder
Ich in Lyrik dir gebär

Blieb Sinn des Lichts mir auch verwehrt
So seh ich dennoch…

von Alf Glocker

Die Erde trägt ein weißes Kleid!
Der Raureif hat ihr Glanz verliehen.
Alles glitzert, weit und breit -
es ist, als würde alles blühen ...

Erwartung steigt aus Federstreifen,
die übern Himmel gleiten, sacht.

von Volker C. Jacoby

Viele Winter sind durchstanden,
Fröste nicht der Rinde neu:
er ist immer noch vorhanden,
und bleibt seinem Standplatz treu.

Sommerhitze, Sonnenbrüten -
trockenperiodenweis:
die Natur soll‘s ihm vergüten,…

von Ekkehard Walter

Es knirscht mal wieder in der Koalition,
manch einer vergreift sich gar im Ton.
Die Flüchtlingsfrage und die Asylpolitik
stehen im Zentrum der anhaltenden Kritik.
Der Horst aus Bayern gibt nicht einfach auf,
schon…

von Alfred Mertens

Aufgeblasen und geschwollen,
lässt das Böse uns es wollen.
Die böse Tat, hier zu benennen,
muss man natürlich auch gut kennen.

Sie ist verwerflich, schlecht entzündet,
die kaum uns dabei auch verbündet.
Wenn…

von * noé *

Dieses ständige Bestreben
der Berechtigungsverwaltung
eines Daseins, sprich des Lebens
in vielfältiger Gestaltung,

stumpft die Sinne maßlos ab,
die dem Kind noch mitgegeben –
bis man dann in seinem Grab

von Jürgen Wagner

Ich geh' die Stufen frei hinauf,
benutze kein Geländer
- wobei ich manchmal kräftig schnauf

Ich schwimme lang in diesem See
bis hin an seine Ränder
- am Ende ist mir warm und weh

So vieles, was ich noch nicht…

von Ephraim Kolczynski

Auf deiner Brust erliegt mein Denken
und alles eint ein süßer Klang,
es ist als würde Zeit sich schenken,
verewigt ohne Untergang.

Ein Frieden jagt uns tief im Blute,
verfolgt uns klar in jeder Spur,
sein…

von Marcel Strömer

Ich fange wieder neu von vorne an
Mit deinem Herzschlag und mit Glockenklang
Der mich zu neuer Liebe zwang
Was einst im Götterfunkenflug begann
Oh Wunderwerk der Melodie, dein Sieg gelang!
Ich fang dein Licht und…

von Hier Binichnicht

Das Gefühl immer etwas zu Schulden, immer zu geben, alles zu dulden. Das Gefühl ständig zu müssen und niemals zu wollen, selten zu dürfen, wenig zu können, nah sind die Grenzen, weit stehen Bäume. Kurz ist die Zeit, welch jede Nacht uns befreit…

von Jay Zo

Gardinen in schillernden Farben,
Tische mit Augen und Nase.
Pinke Wände die etwas sagen,
Aus Elfenbein ist jede Vase.
Der Teppich geflickt mit den Träumen,
die Lampen haben Angst zu versäumen.
Das Bett ist ein…

von Mira Bella

Du und ich, wir hatten unsere eigene Realität
Etwas, was bei anderen nicht besteht
Ziele die eigentlich unerreichbar waren
Träume die größer als das Weltall schienen
Als das Weltall noch unerforscht und undendlich in uns…

von J.W. Waldeck

geboren unter einem dunklen Stern
dessen magnetischen Pole
die gesamte Konstellation verkehrt verrückt
schädlich einer verfallenden Existenz

trennt mein Fleischkokon mich von der Welt
der Sterblichen mit ihren…

von VAN DE JANKAS

Danke deiner Großzügigkeit den Armen dieser Welt zu geben...Gesegnet seist du..Langes Leben....Werd dich beschützen jeder Zeit..Werd dir das schlechte nehmen.. Von Krankheit du befreist...Gedanken frei den Tag erleben..Gefühlte Freiheit das ist…

von Sascha El Farra

Mein Kopf ist leer,
mein Haupt wiegt schwer.
Gedankenlos und ohne Ziel,
seit ich erneut strauchelte und fiel.
Leblos sitzend und dies schreibend,
hoffend und sich die Zeit vertreibend.
Doch die Hoffnung sie…

von J.W. Waldeck

welches Antlitz nimmt man an
und trägt es dann .. aus lauter Vorliebe?
verkörpern zuletzt
formal festgelegte Dinge
keine unbeschwerte Spielwiese

grenzenlos gähnt scheinbar freier Wille
skalpiert schädlich jede…

von Ekkehard Walter

Alles geht einmal vorbei,
doch das ist letztlich einerlei.
Vergänglichkeit ist überall,
nur Ewigkeit bricht diesen Fall.

Seiten