Dichtung ✓ klassische & moderne Dichtungen

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Beitrag 6511 - 6545 von insgesamt 8994 Texten in dieser Kategorie
von Jenno Casali

In Wassermann Krebs oder Jungfrau geboren -
Divination beschwört Kräfte
Rüttelt sie wach,
Die vernarbten Energien aus dem Unterbewusstsein,
Die sich da bündeln
In Bergkristall/Mondstein/Rosenquarz-Pendeln
Sich…

von Walter W Hölbling

die welt wird langsamer

hauchdünne nebelschleier schieben sich
milchzart
zwischen die dinge und mein wollen

die klaren kanten der objekte
werden stumpf und weich
die dringlichkeit der augenblicke
weicht…

von Robert K. Staege

Ich schaute hinaus zu den Sternen,
den Sinn noch von Dir ganz gebannt,
da wob zwischen uns, wie aus Fernen,
sich heimlich ein magisches Band.

Es klang aus den himmlischen Räumen
so herrlich, so lieblich zu mir;…

von Oliver Schrot

Nicht der Suchende sie findet,
Noch der Einsame sie kennt,
Ist es doch die Freundschaft,
die die Welt zusammenhält.

Nicht das Wunder sie erschafft,
Noch der Neid sie zu uns bringt,
Ist es doch die Freundschaft…

von Jay Zo

Meine Großmutter sagt, hüt dich vor dem Fluchen. Denn wie man in den Wald schreit, so schallt es heraus. Hab's nie hinterfragt, wollt's stets versuchen. Doch Angst die immer gleich bleibt, stieß auf Applaus. So verließ mich kein Wort der…

von Marcel Strömer

Dem Flug der freien Winde,
der in uns wächst,
durchlebt vom Kinde,
das die Hoffnung setzt.
Der aus den Wassern stieg,
den Atem spendet.
Das ist der Sieg
den auch nicht unser Tod beendet!

von Alf Glocker

Wer will, der kann ja das Schöne beschützen –
das Unkraut wächst leider von selbst überall.
Und das lässt sich nicht einfach so aussitzen:
Der Sumpf bleibt stets ein krasser Zweifelsfall!

Drum: Willst du deinen eignen…

von Ekkehard Walter

Während die Mächtigen wieder mit den Säbeln rasseln,
mussten viele Andere dafür ihr Leben lassen.
Wann endlich werden sie versteh'n,
dass es so nicht kann weitergeh'n?

von Willi Grigor

Mann liebt eine Frau,
das Wunder geschieht:
Ein Kind wird gebor´n,
ein Glück, ein Gewinn.
Es geht durch die Welt
mit Freude und Leid,
sieht Sonne und Licht,
der Nacht Dunkelheit.
Die Uhr ist…

von Robert K. Staege

Das soll nun ewiglich
gelobt Dir sein:
Dir nur ergeb‘ ich mich,
Dir ganz allein!
Ich will für alle Zeit,
in Freude und in Leid,
völlig Dein eigen sein,
Dein ganz allein!

von Annelie Kelch

Gemeingefährlich
ist das Leben
der Ameisenjungfern,
die nachts an den
Ameisenstraßen
kokett mit
ihren Flügeln
klimpern

von J.W. Waldeck

.

verurteile nicht
was du nicht verstehst
unterschiedliche Wege
sind doch nur Wege...
was immer du begehst
trifft auf deine Seele

.............................

ich frug nach deiner Liebe

von Willi Grigor

(In Anlehnung an eine Radiosendung,
in der Kinder befragt wurden.)

"Wer jung ist, hat keine Sorgen,
lebt im Heute, denkt nicht an morgen."

Das Kind:
"Wer älter ist, der hat nur Sorgen,
und denkt im Heute nur…

von Alf Glocker

Alle Menschen sind Gespenster,
Roboter und Maschinenwesen –
Doch sie glauben an „Gefühle“.
Durch ihre Augen, diese Fenster.
Kann man eine Wahrheit lesen
und erkennen, was für Ziele
diese Zombies stets bewegen…

von Robert K. Staege

Wie liebe ich um Mitternacht Dein Angesicht!
So schön, so milde sind im Silbermondeslicht
die Züge. Und Deine wachen Augen sprühen
wie zwei Smaragde, die im Dunkel glühen.
Die Nase, elfengleich und voller Ebenmaß,

von * noé *

Ist es denn nun zu Ende?
Nein? Wohl noch nicht?
Gibt es noch eine Wende?
Bleibt nur noch dies Gedicht?

Es gibt ein Hin und Wider.
Ein "Vielleicht doch - nicht" auch.
Den Klang der Liebeslieder
mit…

von Ingrid Baumgart-Fütterer

Er wusste nicht, wohin mit sich
seine Angst war fürchterlich,
verfolgte ihn ohne Ende
und unsichtbare Hände
versuchten ihn zu ergreifen,
Stimmen begannen zu keifen,
beschimpten ihn und drohten
mit…

von * noé *

Schon oft hat es mich sehr berührt,
was wohl des Dichters Hand geführt,
denn wie ein großer Text entstand,
ist meistens ja nun nicht bekannt.

War's Duft faulender Äpfel bloß,
dass ihm Ideen fiel'n in den Schoß?…

von Alf Glocker

Die Toten schauen aus hellen Flächen,
mitten in dein Unbewusstes hinein -
Gegenstände sehen plötzlich aus wie sie!
Und geheime Formen, die Lichter brechen,
täuschen dich in deinem „wahren“ Sein -
bald sind sie viel…

von Robert K. Staege

Noch gestern haben wir geschaut
der Sterne Licht um Mitternacht.
Himmel weit nun um uns blaut,
die Sonne strahlt in aller Pracht.

Und milde blitzt Dein Liebesblick
ins Herze mir wie Sternenglanz;
gar herrlich…

von Jürgen Wagner

Mit diesem Tag sind wir bei ‚acht‘
Sind bei der Ordnung, auch der Macht
Zwei Kreise miteinander schwingen
Ein Ausgleich möge uns gelingen

Es erscheint mit dieser Zahl
Unendliches, doch nicht als Qual
Wohl…

von Alf Glocker

Fremde Sterne leuchten laut,
in mein Herz aus Bergkristall.
Ich hab mich auf Sand gebaut
und auf meinen Sündenfall.

Fern vom Paradies erwacht,
hab ich vieles aus-probiert,
nur nicht diesen Kern der Nacht,…

von Reim Ereien

in Gedanken hab ich dich oft angesehn
warst nah bei mir und warst wunderschön
nicht dein Gesicht, nicht deine Figur
es war deine Sprache, dein Reden nur

ziehst in mein Mark, ziehst in mein Sein
hörst Du mich nicht,…

von * noé *

Hat man endlich was vom Leben,
wächst man schon dem Tod entgegen.

Darum nutze deine Zeit,
denn sie heißt nicht "Ewigkeit".

von Sabrina Jung

„Guten Tag ihr kleinen Marsianer,
zum Glück seid ihr keine Indianer.“

„Indianer sind wir zwar nicht
und sind auch viel kleiner mit weniger Gewicht,
aber wenn wir mal sind ganz ehrlich,
wir sind schon ein klein wenig…

von Heinz H.-K.

Liebe den Nächsten
Und bleib dennoch ehrlich
Die Masse - der Hass, das ist gefährlich

Erniedrige keinen
Doch fürchte alle, querbeet
Denn es sind windige Genossen auf dem Weg

Dennoch, das Leben ist schön…

von Alf Glocker

Der kalte Hauch, nein, nicht des Todes,
der Weihnacht lockt uns mit Begehr,
die Story „Jesus und Herodes“
vermischt sich mit dem Ungefähr,
was Wohlstand heißt und Elend ist –
und scheinbar alle Welt vergisst.

von Alf Glocker

Irgendwann wurde irgendwer irgendwohin geboren,
verboren, zerboren, aufgeboren, oder ausgeboren,
als Eingeborener, Verlorener, Auserkorener? Nein!
Es ist doch nur der wunderschöne, oder Schein –
warum eigentlich…

von Hartmut Müller

Der beliebten Landknechtsspeise
aus Honig, Nuss und Mandelkern
(haltbar, leicht, zu Schlacht und Reise
das Nonplusultra für den Herrn)

gings Heiligabend durch den Sinn:
Was wird aus mir, wenns Frieden gibt,
ob…

von Maik Kühn

ein Korn aus Eis nimmt stetig zu an Schwere
geformt in einem neblig-grauen Meere
erlangt gut gereift sein kritisches Gewicht
verlässt frei fallend die düstre Wolkenschicht

es steht im Heim aus verwobenem Geäst
ein…

von Robert K. Staege

Wer nie die Sonne sah,
was weiß der schon vom Licht?
Wer nie in Banden war,
kennt auch die Freiheit nicht!

von Alf Glocker

Unvernunft gibt es in allen Größen -
sie wird sogar ganz stolz zur Schau getragen!
Doch man bedeckt damit die Blößen
der Idiotien kaum – muss man wohl sagen!

Sie steht nur jedem Trottel zu Gesicht,
so gut, daß wer…

von Alf Glocker

In streng neutralen Idio-Anfangselementen
verkrümmen sich die Geigen der Teutonen,
sie ufern aus, bis sich im Pseudo-Undezenten
die Zwölefanten gegenseitig nicht verschonen,
damit der Laden feinster Porzellane bricht –…

von Alf Glocker

Niedertracht und Teufelskrallen,
Feuersbrünste – Unverstand,
den Menschen dabei: Wohlgefallen –
Dogmen, außer Rand und Band.

Selbstmordattentäter schweifen
über die verbrannte Erde,
wo die Trostgedanken reifen…

von J.W. Waldeck

durch Gebete beruhigen Verräter
ihr gedungen Schauspiel:
automatisch vorjustiert:
nicht beantwortete Balzbriefe
& tückische Treibhaustriebe

Worte geliebter Pforte ziehen
die Spülung
empfangen…

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