Dichtung ✓ klassische & moderne Dichtungen

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von * noé *

Ich lieb dich gerne,
selbst aus der Ferne ...
Von Zeit zu Zeit wär's aber schön,
uns einfach wieder mal zu sehn ...

Dein Faxenmachen
lässt mich oft lachen,
es nährt in mir ein starkes Sehnen,
dich heftig…

von Anastasia Grubnik

Es liegt nunmal in unserer Kultur,
möglicherweise einfach in der menschlichen Natur,
sich ständig bekämpfen zu wollen,
wodurch viele Köpfe Unschuldiger rollen.

Man muss immer besser sein als jeder:
„Meine Schuhe…

von Willi Grigor

Alle tragen einen Traum in sich,
viele wissen es nur nicht.
Dieser zeigte sich 1970 und starb 2013:

Das Flugzeug war bereit zum Start,
ich saß ein bisschen eingezwängt.
Die Sitzbank war aus Holz und hart,
die…

von Alfred Mertens

Für mich ist Musik so wunderschön,
sie macht mein Leben froh und heiter.
Doch nicht, wenn man nur hört Gedröhn,
ich bin halt ein Prinzipienreiter.

Da ist der Mozart der mich herzt,
der Bach und Beethoven mich…

von Kerstin Vivien Schmidt

Eine kleine Blume
drängt aus der Erde
um gesehen zu werden
um das Licht zu sehen
um über der Erde zu bestehen

Eine kleine Blume
wächst für sich heran
um Anderen Freude zu bringen
um die Natur…

von Alfred Mertens

Wer wirklich glaubt, etwas zu sein,
hat sich genug schon überlegt,
Man sagt zwar oft: Was hat der Schwein,
wer sich auf solches Statement legt!

Denn wer so denkt, was soll ich werden
doch schneller aufhört, es zu…

von * noé *

Es ist so hoffnungslos zu lieben,
im Wissen, dass es nie ankommt;
es gibt nur "hier" - und niemals "drüben",
ringsum der Rest - wie ausgebombt.

Auch keine Brücke über Schluchten,
nichts, das den Seidenfaden sende…

von Alf Glocker

Ihr habt’s getan, es ist doch nicht zu fassen!
Ihr gebt euch die Hände derer, die euch hassen!
Und das soll gut sein – nur weil man hierzulande
angeblich viel mehr Arbeitskräfte braucht?
Glaubt ihr wirklich der…

von Willi Grigor

Aus dem Hauch der wahren Liebe,
aus dem Stoff der reinen Güte,
aus der Hand des größten Meisters
ist dein golden Herz gemacht.

Deine Augen sind wie Sterne,
deine Blicke meine Sonne,
die aus neu erwachtem…

von Michael Dahm

Als ich einmal schlief
richtig fest und tief
da hat die dunkle Nacht
mich einst umgebracht.

Sie drückte ihr Gewicht
ganz fest auf mein Gesicht
doch ich in meinem Schlaf
merkte nichts ich Schaf.

von Robert K. Staege

Was frag‘ ich nach der lauten Welt?
Was kümmert mich ihr ganzes Streben?
Was, ob sie mich verachtet eben?
Was, ob mein Dichten wohlgefällt?

Was sollen Ehren mir und Würden?
Was frage ich nach Geld und Gut?
Was…

von Alf Glocker

Wenn du schon keinen Charakter hast,
dann brauchst du eine starke Religion!
Sonst bist du dir selbst nur Last -
und was hast du dann davon?!

Du willst doch deine Ehre zeigen,
den großen Macker auch beweisen.

von Joscha Klein

Heiße Sohlen, führen fort
gen Süden auch gen Ost.
Je weiter meine Reise führt,
so ferner bleibt es doch.

Gefährte meiner Ewigkeit
bleibt einzig mein Gespenst.
Zusamm' bleibt immer Einsamkeit.
Egal, wie…

von Willi Grigor

Plötzlich war ich dreiundsechzig,
plötzlich war ich wieder jung.
Plötzlich wollte ich verreisen,
plötzlich war ich auf dem Sprung.

Ich trug ein Kleinkind auf dem Arm
am abendroten Uluru.
Ich sprach auf einer…

von Heinz Helm-Karrock

ist, was ich durch einen initiierten Prozess, der eine Lenkung erfahren hat, von einem Zustand in einen anderen überführe. Daher ist es als eine neu definierte Situation kreiert.
HHK_8/17

von Annelie Kelch

Nicht etwa abgetrieben und neu
angedockt: mitnichten!

„Greif“ war nicht treu,
Liason mit Wiebe: aus und vorbei.

Jetzt kuschelt er mit „Hansine“,
der kessesten Biene vom Kai,

passt weder 'ne Mandarine

von Alf Glocker

Wenn ich glaube daß ich glaube,
dann verlieren sich die Spuren
weil ich mir dann den Scherz erlaube –
wider alle Frohnaturen –
einen Zauberspruch zu dichten,
nachdem sich arme Seelen richten.

Oder soll ich…

von Marcel Strömer

Kinder flüchten
zur Hungerstube, zur Trage,
ihre Last, die hohlen Koffer
durchs ungestillte Meer
Es kommen die bitteren Tage
der schwindenden Kräfte,
zur ewigen Bruders Klage
Ach, wenn der Krieg nicht…

von Sascha El Farra

Guten Morgen, Guten Tag, Guten Abend,
der Tod auf Deutschlands Straßen,
der Tod im Kriegsgebiet,
man sieht den Menschen wie er flieht,
im Nachrichtenformat verpackt,
zeigt man mir Menschen die zerhackt,
die…

von Alf Glocker

Ich beabsichtige, alle zu beaufsichtigen –
hin und her, vor und zurück, dazwischen,
immer mehr und auch mit vollem Recht!
Denn das Recht werde ich berichtigen,
um überall, ja, auch privat mitzumischen.
Und ihr habt…

von Walter W Hölbling

die welt wird langsamer

hauchdünne nebelschleier schieben sich
milchzart
zwischen die dinge und mein wollen

die klaren kanten der objekte
werden stumpf und weich
die dringlichkeit der augenblicke
weicht…

von Mara Krovecs

gehe ich in den fremden Herbst
in das Tote das nicht modert
die Kette deiner Schritte: Staub
frisch und scharf noch
meine Gedanken zu nah - an den Tiefen
entzündet sich ein Echo
hastig versunkener Worte

von Ekkehard Walter

Ein neues Jahr, ein neues Glück,
nur selten blickt man noch zurück.

Wer lernt noch aus den Fehlern der Vergangenheit,
legt Altes ab, dankt, bittet und verzeiht?

Kaum ist man wieder im Alltagstrott von heute

von Reim Ereien

in Gedanken hab ich dich oft angesehn
warst nah bei mir und warst wunderschön
nicht dein Gesicht, nicht deine Figur
es war deine Sprache, dein Reden nur

ziehst in mein Mark, ziehst in mein Sein
hörst Du mich nicht,…

von Alf Glocker

Das Leben ist ein krasses Kinderspiel,
für Kinder, die gern grausam sind,
sie machen was der Teufel will -
und sind Pin Up in seinem Spind!

Sie heißen „Merkel“, „Erdogan“,
sie reißen Spinnen Füße aus,
sie sind…

von Willi Grigor

Was ist Raum und was ist Zeit?
Der Gedanke lässt nicht locker.
Er verfolgt mich auch noch heut,
schmeißt mich immer noch vom Hocker.

Wie weit ist es bis hin zum Mond,
wann fällt er auf die Erde?
War er…

von Alf Glocker

Niedertracht und Teufelskrallen,
Feuersbrünste – Unverstand,
den Menschen dabei: Wohlgefallen –
Dogmen, außer Rand und Band.

Selbstmordattentäter schweifen
über die verbrannte Erde,
wo die Trostgedanken reifen…

von J.W. Waldeck

die gleiche ausgelutsche Leier
blasierter Mimosen, hinterm Schleier
dressierter Pürzelrosen

göttliche Fülle gerät darin
zum beschnittenen Elan
gerupfter Weihnachtsgans

in vorgezeigten Zügen
vollgestopft…

von Alf Glocker

Als ich die großen Flächen sah, sie pflegte,
die sommerliche Frucht in aller Stille,
als ich die Wunder nahm und hegte -
so und nicht anders sei der Wille -
im Wald und auf der ach so wilden Heide,
da tat ich…

von D.R. Giller

Wenn es läutet, liege ich schon seit Stunden

Vor der Haustür, auf der Lauer

Ich verkünde zu später Stunde, mein Kostüm den Zeilenschauer

Eingekauft, süsses-saures..Kinder hört mal zu

Befülle euch die Taschen

Mit…

Sie
von Robert K. Staege

Zarter Duft, o welche Wonne,
mir von ihr herüberweht.
Sie ist wie die klare Sonne,
die dort im Zenite steht.

Und wie in des Kelches Grunde
duft‘ger Blüte Nektar klebt,
also mich von ihrem Munde

von Yvonne Zoll

Fühlen, fühlt, gefühlt
ist richtig -
Selten nichtig

Schön scheint allein
Als ich fühlte
mich Sein

und fühlte Schichten
Ganz nah hinein
in eins

in dich mich
in mich dich
Doch…

von Nocebo A.B.

Ein Dreieck verbunden zur Essenz des Lebens, eine schlichte Struktur so simple und eben.
Die Brücke gebildet zum schaffen von Wegen; mal starr, mal flüchtig lässt es Materie beleben.

Unterschätzt und verschwendet, Achtung zu leicht…

von Jay Zo

Die Leute warten und warten ohne Grund.
Denn wenn sie Warten,
Erwarten sie 'nen Fund.
Und dieses warten auf das Warten,
Lässt sie noch langsamer starten,
Ja du merkst warten geht gegen die Vernunft.

Die Leute…

von Chi Waniewo

Kinderlein, diese Geschichte
ist eine wahre im Kern.
Onkel erzählt sie euch gern.

Einstmals gelang es 'nem Herrn,
Wein zu verwandeln in Sekt.

Kaufleute fanden's suspekt,
haben ihn schuldig gesprochen,

Rezitation:

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