Dichtung ✓ klassische & moderne Dichtungen

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Beitrag 8541 - 8575 von insgesamt 8811 Texten in dieser Kategorie
von Ingrid Baumgart-Fütterer

Die Gedankenkette zerreisst
Lebensthemen sind wie zergliedert,
Chaos herrscht im Denken, Fühlen, Handeln
Fragmente des zerfallenen Denkens
fügen sich zusammen,
versuchen anzuknüpfen an das Leben
vorm Chaos -…

von Alf Glocker

Sei mir Schuss vor keinen Bug,
sei mir alles auf der Welt –
sei mir mehr als nur genug!
Sei mir mehr als man erhält,
wenn man sich dem Guten stellt.

Sei mir alle sieben Meere,
sei mir das Gefühl der Nacht –…

von Marcel Strömer

Ich wünsche mir das Schweigen zurück
Freunde werdet wie die Fische stumm
das große Mainstreambecken steht überfüllt
Tag für Tag stirbt mehr in Schall und Rauch
von überzogenem Anspruch, an Willkür.
Es drohen vom…

von Michael Jörchel

Manchmal denk ich mir, ich wär nicht da,
einfach weg und nicht mehr wahr.
Ich möchte manchmal rückwärts gehen
und meine Spuren mit mir nehmen.

Was wohl so auf der Welt passiert,
wenn man ein Leben ausradiert?

von * noé *

Hört! Hört! Hört!

Zwei neue Schultern,
auf denen Gewicht ruhen kann!

Zwei neue Beine,
gehn neue Wege, irgendwann!

Tragende Gedanken,
die neu denken, was zählt!

Und zwei neue Hände,
für das…

von Marcel Strömer

die Nacht
erkennt mein stummes Schweigen
was sie sieht verrät sie nicht
versteckt
will ich es niemand zeigen
Spur meiner Leiden im Gesicht

so führt
mein Schicksalsweg durch Zeiten
das in Schwarz…

von Alf Glocker

Am Leben sich beteiligen,
dem Zweck die Mittel heiligen,
das macht allergrößten Spaß!
Warum werdet ihr dann blass?

Alles läuft doch an der Schnur:
Geburt und Tod mit Frohnatur!
Hauen, Stechen und Verdrängen,…

von Alf Glocker

Wir werden alles richtig machen
und über euch nur heimlich lachen!
Ihr kriegt die Fallen, wir den Speck!
Wir sind die Mittel, jedem Zweck –
wir geben uns die besten Noten!
Für euch gilt: Denken ist verboten!

von * noé *

Mich, als Mensch der leisen Töne,
treibt alles Laute in die Flucht.
Vielleicht, dass ich mich dran gewöhne,
blieb da wenig unversucht.

Gelb tropft geifernd die Verachtung,
Blicke treffen sich nicht mehr.
Wie…

von Alf Glocker

So nimm die Welt nicht wie sie ist,
weil sie dich allzu schnell vergisst!
Verschenk‘ den Geist nur an Phantome –
sie führen dich zu tausend Fenstern,
die Schmuck sind für Gedankendome.
Verschreib‘ dich fröhlich den…

von Axel C. Englert

Ein Fäustchen ballte sich! Vor Wut!
(Das konnte es besonders gut…)
Was heißt: „Sich ins Fäustchen lachen“?
Soll ewig Witzfigur ich machen?

Vor jenem Nonsens es mir graust!
Ach, wie schön hat’s da die FAUST!

von Libusa Odenwaeller

Es regnet geheim
Ich schenke dir
meine Ohnmacht
Schon morgen
triffst du
uns
im Labyrinth
Wehre dich nicht
Höchste Zeit
richtig
einzuatmen
Und dann
befreit
Fange mich…

von Johanna Weiß

Du bist für mich gestorben
Verdorben
Vergrabe ich dich
feierlich
auf dem Friedhof
der zerbochenen Träume.

von Alf Glocker

Eines langen, kurzen Tages jähes Ende ist erreicht
und wir freuen uns und sagen: gute Nacht!
Alle furchtbar harten Herzen sind erweicht,
zu Ende geht die aktuellste Mini-Schlacht.

Nun steht noch aus was uns die Träume…

von Cycas Palmfarn

Mit medizinischem Behandlungspersonal ist es wie mit gutem Wein-
es sollte etwas älter sein.
Es genügt eben nicht nur das Wissen einer bestandenen Prüfung,
man braucht auch jede Menge Erfahrung.

von Alf Glocker

Der Neu-Faschismus heißt „Islam““,
er kennt nicht Geist, nicht Menschenrecht,
er ist nicht harmlos oder zahm –
er orientiert sich am Geschlecht!

Wer ihn verbreitet ist ein Held,
mit Sack und Pack, mit Kind und Kegel…

von Jürgen Wagner

Ich suchte Dich,
doch konnte ich Dich nicht finden.
Ich rief laut nach Dir vom Minarett.
Ich läutete die Tempelglocke
beim Aufgang und Untergang der Sonne,
ich badete vergebens im Ganges,
enttäuscht kam ich…

Rezitation:
Sprecherin: Julia Vitalis. Musik: Jürgen Wagner
von Alf Glocker

Das Leben ist (k)ein Trauerspiel
Und du spielst deine Rolle!
Tu das mit Anstand und Gefühl –
wenn’s dir was hilft, dann grolle!

Es muss ja nichts verstanden sein,
lass dich doch einfach überraschen!
Du…

von Alexander Paukner

Wenn man sich das kleinste Glück weit offen hält,
ist's mehr als eine Zeil aus Wegen.
Die Silbe dessen man sich freut.
Die Stille die man nie vergoldet.
Bescheiden einen Weg sich sucht.
Wie einst ein Quell, im…

von Brigitte-Hanna-Dorit Lebelt

Ich saß ganz still,
vertieft in meinem Buch,
der Duft der Blumen
benebelt meine Gedanken,
den Kopf geneigt, den Lüften lauschend,
in der Ruhe schöpfte ich Kraft des Frühlings Aufbruch.
Die Schönheit des…

von * noé *

Ausgebleicht

Verdorrter Baum, ganz ausgebleicht
stehst du inmitten öden Nichts;
selbst Vögel meiden dein Geäst,
dein totes Holz hält sie nicht fest.
Du bist ein Raub des Sonnenlichts,
die Liebe hat nicht…

von Alf Glocker

Brüste, Schenkel, Backen, Lippen,
Augenglanz und süße Stimme –
das genügt um auszuflippen!
Ach, das ist ja wohl das Schlimme!

Mitten in das Glück zu rennen,
das so heißt, weil man nichts weiß,
weil wir halt…

von Alexander Paukner

Was klingt in Armen wohl gemerkt,
es waltet schützt und ehrt zurecht.

Man sang von einem Honig Gesteck,
in bitter Blässe wohl geweckt.

Auf Meeren schwärmen einst die weißen Flügel,
der Freiheit wohl vollst so…

von Reim Ereien

ein kleines Gefühl hat das Licht der Welt erblickt
und erst durch Berührung den Empfänger verzückt
es gesellte sich gesprochenes Wort hinzu
später übertrug die Musik es zum Du
die Schreibkunst hat den Weg überbrückt

von Michael Dahm

Das Leid

Ein Leid ging runter an den Bach
und wollte sich ertränken
doch es war der Bach zu flach
es konnt ´sich nicht versenken.

Ich bin es leid ein Leid zu sein
und solches auch zu haben
sprach es und…

von Alf Glocker

Dada Cabaret Voltaire – Blaue Moschee!
Leonardo da vinci – Süleyman der Prächtige!
Jean Paul Sartre – al Aqsa!!
Suffragetten – Burka!

Galileo Galilei – Der Qur-An!
Johannes Kepler – die Haddsch!
Albert…

von andiy H

Du denkst dir niemand mag dich, und du wärst keinem wichtig, anders sein kann es nich, denn dass jemand dich liebt hältst du für unwahrscheinlich.
Du gehst nich mehr gern raus, verlässt nur selten dein Haus.
Wenn jemand lacht, glaubst…

von * noé *

Im Hier und Jetzt bist du verborgen,
wer warst du, bist du, wirst du sein?
Ein kleiner Mensch mit vielen Sorgen
und meistens damit sehr allein.

Ja, wenn die guten Tage winken,
gibt es auch reichlichen Applaus,…

von philipp kirschner

1)
i wass afoch net meah ein no aus, fühl mi vüz weit weg, goa net meah wie zaus
i wass rein goa nix meah von meim lem, leb hoit so dahin, konn da wöd nix meah gem
find ka tüa aus meina situation, die wond rot vaschmiat, is mei…

von Alf Glocker

Das Licht ist so unendlich leicht –
es dringt gewichtslos durch das All
und wo es Leben hell erreicht
(aus einem Feuerball),
da öffnet sich die Illusion
für froh erstaunte Augen!

Das Licht besteht aus dieser…

von stefan sch

ein schleier
schützt vor kälte nicht
auch wärme niemals durch ihn bricht
kein hoher berg
kein tiefes meer
lässt sich nun begehen mehr

erwache früh und träume nicht
ein schleier über mein gesicht

von Alf Glocker

Daß mir auch mal was gelänge,
schlug ich eifrig über Stränge –
doch die Strenge schlug zurück…
und sie brach mir das Genick!

Tausend mal Genick gebrochen,
litt ich Stunden, Tage, Wochen –
und am Ende viele…

von Alf Glocker

Wer wächst, gedeiht und scheut sich nicht,
die andern alle zu verdrängen?
Wer strebt brutal bis hinter’s Licht,
wo süß die Trauben hängen?

Wer tritt in solchen Massen auf,
daß nirgends mehr ein Platz noch bleibt?…

von Angélique Duvier

Wir lachten miteinander,
haben Späße gemacht.
Wir gaben und wir nahmen,
so lang, bis in die tiefste Nacht.

Verliebten uns in Träume,
traten daraus hervor.
Die Kindheit, war längst vergangen,
als ich dich…

von * noé *

Ich mag diese magische Dämmrigkeit,
sie macht sich in meinem Denken breit
und in meiner Phantasie.

Wenn sich so langsam der Abend senkt
und man in beruhigten Bahnen denkt,
ertönt klar eine Melodie,

die…

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