Dichtung ✓ klassische & moderne Dichtungen

empfohlene Dichtungen
von Johanna Ambrosius
von Sophie Albrecht
von Rainer Maria Rilke
neue Dichtungen
von Dami K.
von Dami K.
von Jürgen Wagner
die schönsten Dichtungen
von Angélique Duvier
von Volker Harmgardt
von Kurt Tucholsky
Beitrag 8541 - 8575 von insgesamt 9331 Texten in dieser Kategorie
von Michael Dahm

Der Kranich singt im Stoppelfeld,
Herbstwind im Gefieder,
Sehnsucht in die weite Welt,
- der Ewigkeiten Lieder.

Und so steiget weithin auf,
in den hohen Äther,
fügt sich dem Äonenlauf,
das Sehnsuchtslied…

von Marcel Strömer

Schlaf mein Blut
und verstumme,
horch die Mauer klagt

grenzenlos
dazwischen,
Wut aus Stacheldraht

und deine Kunst
des Hoffens,
das ernstes Wort besagt

bleibt Zellentür
verschlossen…

von Alf Glocker

Verlier doch die Bedeutung, kleines
Leben, wie erklär ich dich?
Bist du wirklich ewig meines?
Was steht bei mir unterm Strich?

Soll ich auf denselben gehen?
Ja, ich glaub‘ das wär dir recht!
Woher soll der…

von Jürgen Wagner

Eine Kanzel aus Stein
Hier sitz ich allein
und lausche dem Wort,
der Stille von dort

von Jürgen Wagner

Wir pilgern nach Mekka
Wir pilgern nach Rom
Wir reisen nach Galiläa
Wir beten im Dom

Ein Turm ragt gen Himmel
Ein Dach, das da birgt
Ganz ohne Gebimmel
Nur Stille, die wirkt

von Marcel Strömer

du klopfst zu Hertz und Beat
hörst deinen Sommertanz
den keiner aber wirklich sieht

du regst und windest dich
verweilst nur kurz im Hier
wie Sonnenstrahl als Himmelstrich

© Marcel Strömer
(Magdeburg,…

von * noé *

Sag mir, was Liebe ist: Nur eine Projektion?
Gedanken eines Selbsts an sich? Illusion?
Ist sie ein Selbstbetrug?
Sich selbst genug?
Zu speisen simple Nostalgie?
Auf eine dieser hinterhält’gen Weisen?
Ganz…

von Flora von Bistram

Hinter Fenstern tanzen Schatten
fahles Licht weist mir den Weg
Falter fliegen wirr an Lampen
werden still daran verglühn.

Marktplatz - duster, ohne Leben,
grinsend turnen Hausgesichter.
Blumen liegen welk,…

von Marcel Strömer

Frühling kehrt geduldig wieder
diesmal leidet blütenlos sein Glück
abermals verblutet Mensch den Frieden
begleitet Krieg zur Blüte stolz zurück
doch verbittert, Äste krallen
Zweige trümmern, schlagen Triebe aus…

von Jürgen Wagner

Gib mir einen Punkt
und ich bewege
die Welt

Gib mir keinen Punkt
und ich schwebe
über den Wassern

von Sabine Daus

Am Rande des Wahnsinns

Tanz auf dem Vulkan
am Rande des Wahnsinns
irgendwann
im Nirwana der Zeit
nach heißen Rhythmen

Bin ich bereit?

Am Rande des Wahnsinns
zwischen Feuer und Eis

von ses .

das ewige reich in mir

das ewige reich in mir,
schreibe es nieder auf papier,
weil ich teilen will diese pracht,
die in mir ewiges leben entfacht.

ja, mein herz ist das ewige reich,
und im geiste keine sorge…

von Ingrid Baumgart-Fütterer

Stark vom Leistungsdruck getrieben,
nervlich ziemlich aufgerieben
kommt er aus der Tretmühle nicht raus,
fühlt sich gefangen wie ne Maus,
die keinen Ausweg für sich sieht
und nicht bregreift, wie ihr geschieht,…

von Karl Oetzmann

Auf seinen Sohlen, mal leise mal Laut,
kommt er bei Tag, bei Nacht.
Kommt er und klaut,
egal wie gut man auch Wacht,
uns Weib, uns Kind,
uns Freund, uns Feind.

Kein Wall stoppt ihn.
Keine Waffe keine…

von Marcel Strömer

Wer das Leben begreift
der reiche die Hand
dem Schicksal zum Freund
dem Meer aus Sand
der zähle die Zeit
die schlafend gebannt
zum Weg bereit
die Welle zum Strand

von Marcel Strömer

Zärtlich schmiegt der moderne Löwe, wenn er seinem Opfer singt
seine Vorderpfoten schützend, als wäre es sein eigen Kind
Sieht wie hitzig Sonne flehend, mit Lied in kalte Fluten springt
Staunt nicht schlecht als eine perfekte…

von Marcel Strömer

Begrabt die ewigen Schätze,
legt den Garten Eden ruhig unter Eis,
zerstört alle heiligen Plätze,
macht Platz, lebt Konsum um jeden Preis!

Lasst die toten Meere doch sterben,
Mensch, duelliert euch weiter sinnlos…

von * noé *

So findet ein Ende, was nicht zusammengehört.
Hat man es schon am Anfang gewusst?
Hätte es denn am Anfang gestört?
Noch vor dem nie gehabten Schicksals-Kuss?

Der Schnee von gestern deckt das Grab,
in dem Hoffnung…

von Marcel Strömer

Die Hinterlist trägt faulen Fluch,
versteckt in großen Taschen,
gefüllt ihr Inhalt mit Betrug,
gefüllt mit falschem Lachen.
Da warten sie in Schlangenform,
das Herz schwarz-weiß geringelt,
die Feinde halten sie…

von Alf Glocker

Wer bin ich schon?
Ich stamme ab!
Zwei Lebewesen sind dran „schuld“!
Sie hatten auch etwas davon:
Der Himmel fiel auf sie herab,
als Lohn für ihre Ungeduld!

Was daraus kam?
Ein Fragezeichen!
Hier…

von Philipp Otto von Buchhain zu Hannover

Die Dunkelheit, die Dunkelheit.
Ach kommt sie stets zur schlimmsten Zeit.
Wenn's Herzen mir nicht leuchten kann, dringt sie dann nah an mich heran.
Wenn Augen nichts mehr sehen könn', wenn die Nase nichts mehr riecht und ich am…

von Angélique Duvier

Ereignisse ziehen durch mein Leben,
Ihr seht sie nicht, hört auch nichts davon.
Würdet wahrscheinlich nichts darauf geben,
auch ändern könntet ihr nichts daran.

Ich rede mit den Bäumen, sie schweigen,
behalten mein…

von Mara Krovecs

Die Häuschen im Dorf stehen leise
aus der Dämmerung schwingt Licht
wir gehen auf uns´re tägliche Reise
ein Katzen - ein Hunde - ein Menschengesicht

im Ofen die Pute
am Eckschrank die Rute
und der schwere Sack…

von Alf Glocker

Die Menschen sind alle so gleich, ja so gleich,
die Reichen sind arm und die Armen so reich,
die Dünnen sind dick und die Dicken sind dünn,
die Großen sind klein, ja das gibt einen Sinn!
Denn die Dummen sind klug und wer…

von Alf Glocker

Wer wächst, gedeiht und scheut sich nicht,
die andern alle zu verdrängen?
Wer strebt brutal bis hinter’s Licht,
wo süß die Trauben hängen?

Wer tritt in solchen Massen auf,
daß nirgends mehr ein Platz noch bleibt?…

von Alf Glocker

Warum liegt Melancholie im Wachstum der Pflanzen,
das dir die Lebenszeit dokumentiert?
Durch wie viele Mühen, durch wie viele Instanzen,
gingst du, bevor deine Spur sich verliert,
die du zogst, hier, auf diesem Planeten?…

von * noé *

Wieder zieht's ihn blau durchs Land,
Alkoholdunst weht durch Lüfte
Sauer flattern and're Düfte.
Ein Messer streifte seine Hand.
Augen ziert ein Veilchenton -
Er sieht nur verschwommen.
Horch! Sind das…

von Jürgen Wagner

‚Sechse kommen durch die Welt‘
da ist was, was zusammenhält
‚Sechs Schwäne‘ warten auf die Zeit
da Schwesterliebe sie befreit

Die Sechs ist die stabilste Form
Kristalle geh’n mit dieser Norm
Auch Bienen haben…

von Alf Glocker

Eines langen, kurzen Tages jähes Ende ist erreicht
und wir freuen uns und sagen: gute Nacht!
Alle furchtbar harten Herzen sind erweicht,
zu Ende geht die aktuellste Mini-Schlacht.

Nun steht noch aus was uns die Träume…

von Alf Glocker

Dschingis Khan kommt, zahlt den Tribut!
Sonst werdet ihr unter den Hufen zertrampelt!
Ängstigt euch nicht vor der fremden Brut -
den Vorteil hat der, der lustig rumhampelt!

Die Massen, die euch da überfluten,
die…

von VAN DE JANKAS

Die Welt am Abgrund stehen..Menschen Auge wird bald sehen..Fragen stellen ist zu spät ..wenn Böses kommt und Gutes geht..1000 Jahre Regen..Wasser kommt die Stürme fegen..Vulkane brennen feuerrot..Millionen Menschen grosse Not..Wenig ist bestimmt…

von * noé *

Ich bin schon arg mitgenommen:
Wie soll ich es hinbekommen,
all das Viele noch zu tun?
Drängt es mich doch, jetzt zu ruhn -
im Moment nur zu bewegen,
die Hände in den Schoß zu legen ...

Ist der Berg so…

von Axel C. Englert

Ein Zyklop (Herr Polyphem)
Hatte ein (großes) Problem:
Da Brillen bloß für Träger taugen –
Welche haben stets ZWEI Augen!

Mit (s)einem Auge, ganz allein –
Sah es der Riese gar nicht ein:
So find ich den…

von Alf Glocker

Das Leben ist (k)ein Trauerspiel
Und du spielst deine Rolle!
Tu das mit Anstand und Gefühl –
wenn’s dir was hilft, dann grolle!

Es muss ja nichts verstanden sein,
lass dich doch einfach überraschen!
Du…

von Alf Glocker

Wer das Feld bebaut, der soll es auch beernten,
denn seine Mühen sind darin versteckt –
er kann dann später noch den weit Entfernten,
was schicken, das auch ihnen schmeckt!

Doch keiner soll im Ernst behaupten wollen:…

Seiten