Dichtung ✓ klassische & moderne Dichtungen

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von Karl Oetzmann

Wir sind jung und unerfahren.
Mussten meist noch keine Freunde Aufbahren.
Wir spielen und toben herum.
Die alten schütteln nur stumm

ihre Köpfe vor unserer Freude,
unserer Unwissenheit vor des Lebens Bürde.

von Axel C. Englert

Es war ein Wind – der machte sicherlich –
Stets ziemlich viel. (Von und aus sich…)
WER sagt, dass ICH nicht lesen kann?!
Da braus’ ich auf! Werd’ zum ORKAN!

Was DA draufsteht – ÄH – okay –
Ich gesteh’ – OHNE Brille…

von Marcel Strömer

Bist du der Held,
der ins fragend Fenster spinnt,
der feinen Zwirn
hindurchgeführt - auf sich nimmt?
Der doppelt näht -
vorn mit Nadel sicher sticht,
das Wort zum Kreuz -
tiefgebeugt, im Kampf zerbricht?…

von * noé *

Der Stein der Weisen
kann kein Grenzstein sein,
denn ein solcher schließt nicht nur aus,
sondern auch ein.

Wenn das Wasser des Lebens
nur für Inländer fließt,
wird der Verweigerer der sein,
der büßt.…

von Walter W Hölbling

stets betroffen
oft besoffen
immer offen
für des lebens wunder

zu den sternen
richtet oft sein blick sich
überlegt er sinnend
schreib ich heute
oder nicht

wenn im fortgeschritt’nen alter…

von Alf Glocker

Knie nieder und mach dich bereit
(es kommen Dämonen der Dunkelheit).
Blick zu ihnen auf und bete sie an –
sonst bist du gleich als Nächster dran!

Man hat sich verkannt, weil eben nur zählt
(wir haben den Dreck noch…

von Andrea Bredl

Ich hab da ein Problem
Das quält mich ganz extrem
Zermürbt ir meinen Geist
Weil ich mir keine Lösung weiß

Doch eine Lösung schlicht
Die akzeptier ich nicht
Ich hüll mich in mein Leid
Wie in ein langes…

von ses .

das ende ist nah,

das ende ist nah,
und wenn auch oft gesprochen,
halt ich es diesmal für wahr.
einst kommt der tag, die stunde,
die so großes vermag.

sehen werden wir, was wir geschaffen haben,
so…

von slow speak

Das Atmen fällt mir schwer,
Luft holen geht nicht mehr,
diese Gedanken drücken sehr,
im Bauch permanentes drehen,
wieso muss das nun geschehen,
der Griff um die Brust will nicht vergehen,
er zieht sich immer…

von * noé *

Gebettet, wie schlafend,
im Moor gefunden.
Geopfert? Bestrafend?
Um den Hals gebunden
ein Schlinge aus Hanf.

Die Brust aufgeschnitten,
das Herz rausgeholt,
um Gnade zu bitten
den grollenden Gott,…

von René Oberholzer

Auf das Gedicht
Das hier nicht ist
Es lebe ewig

von Alf Glocker

Pssst!

So hüllt euch doch in edles Schweigen!
Warum wollt ihr eifrig widersprechen?
Ihr dürft eure Angst nicht zeigen,
wenn sie komplett die Rechte brechen!

Pssst!

Zahlt halt einfach diesen hohen Preis!…

von * noé *

Mit mir die Sache, die wird haarig,
und Blätter hab' ich, runzlig-rau,
zudem sind sie gezackt-oval.

Ein Kind Amerikas, das war ich,
und meine vielen kleinen Blüten,
die stell' ich wechselnd bunt zur Schau…

von * noé *

Wenn die Bomben uns vertreiben,
Sicherheit wir nirgends finden:
Wir wollen gar nicht bei euch bleiben,
dauerhafte Heimat gründen!

Nur vorübergehend stehn wir
an den Grenzen, an den Zäunen.
Währenddessen…

von Alf Glocker

Der Kuckuck ruft, da ist’s April.
Die weite Welt ist groß und flach,
die Luft ist warm, die Luft ist kühl
und Schnee liegt manchmal auf dem Dach!

Was mir die Erdenscheibe sagt
ist weiter gar nicht von Belang,

von Alf Glocker

Wer ritt mich, was gab mir die Sporen?
Wer verführte mich dazu zu sein?
Wer flüsterte in meine off’nen Ohren,
ich sei, so wie ich bin, auch fein?

Wer hielt mich an, nur zu verfahren,
wie ich es fühlte und nicht…

von Marcel Strömer

Dein Gedanke, unbelassen – flog stumm an mir vorbei
streifte mich und schloss sich einsam ein
ich rief ihm zu: „Kein Mensch ist wirklich fehlerfrei,
jede Lebensweise darf und möchte selbst verwirklicht sein!“

© Marcel…

von Marcel Strömer

Möge Gott ein Guter sein
Möge er sich lichten
Wäre unser Herz aus Stein
Müßten wir nicht dichten
Hätten wir denselben Geist
Um den Blick zu richten
Auf alles was da Leben heißt
Könnten wir
Auf unser…

von Alf Glocker

28. Schritt

Alles ist Wahnsinn, die Welt und die Zeit,
der Regenbogen, die Illusionen,
die ersten Schritte nach weit und breit
und sämtliche irdischen Daseinsstationen!

Komm und betrachte wie du dich verlierst,…

von Alf Glocker

Huch, die große Welt steigt an,
sie verbessert ihr Gehaben –
alles wächst schon in den Himmel!
Die Gestalten, Mann für Mann,
die natürlich Frauen haben,
reiten fürstlich auf dem Schimmel…

Wohlstand, Hungersnot…

von Michael Jörchel

Bunte Blätter auf den Straßen,
Regen plätschert auf Asphalt,
Herbstwind bläst sanft durch die Gassen,
dunkel ist’s und bitterkalt.

Dunkel ist’s und bitterkalt,
ich friere und kann wenig sehen.
Der Herbst macht…

von Alf Glocker

Die Welt erwacht zum neuen Jahr!
Das alte war ganz wunderbar –
es hatte wirklich was man braucht:
Angst, Konflikte, Unmut, Stress,
in unsere Hoffnungen getaucht.
Und auch ein wenig die Noblesse,
die der Elite…

von * noé *

Was nützen uns Worte,
wenn wir sie missverstehen?

Nicht die Sprache ist es,
die uns zu Menschen macht.
Aus dem Ganzen kommen wir
und sind auch dort vereint,
werden Teil wieder des Ursprungs,
wenn unsere…

von Alexander Paukner

Was lag gezweigt im Rosenstrauch,
einst Wolken Blicke Stille auch.
Gebettet verschwam ein einzig ruht,
frei lobt und lebt dies ewig Mut.

Ein Funken der das Lichte bricht.
Sich in den Mond als Stern verglich.

von Hans-Walter Voigt

Von den Lippen lesen
leise jedes Wort,
stilles Form-Vollenden
des Erdachten dort,

wo sich Wort an Worte
wie im Reigen reiht.
Sätze, sanftes Gleiten
in die neue Zeit.

Meine labialen Phone

von slow speak

Wenn du eingeschlafen bist in meinen Armen,
flüster ich dir nachts ganz leise in dein Ohr,
mit einem sanften Kuss dir deinen Namen,
Fingerspitzen streicheln deinen Körper empor,
streifen hinunter an deinen weichen…

von Alf Glocker

Alle Vöglein sind schon da…
Äh, nein – es ist erst Jahresende!
Wir singen trotzdem „Tra-la-la“
und klatschen fröhlich in die Hände,
wenn die Bescherung dann erfolgt.

Sogar der weiße Rabe kolgt,
wenn überall…

von Ingrid Baumgart-Fütterer

Mit liebevollen Gedanken
streichle deine Seele,
begrüße den Bund der Freundschaft,
den du mit dir geschlossen hast
und begrüße den Frieden,
der in dein Inneres Einzug hält,
dann genieße diese Freude,
die…

von Robert K. Staege

Der Ast wächst seitlich am Baume.
Der Bast ist als Röckchen nicht trendig.
Das Fast ist zumeist unvollständig,
und der Gast reist nicht nur im Traume.

Die Hast hat es fast immer eilig.
Die Last ist meistens…

von Marcel Strömer

Es schreibt die Zeit, nach unsrem Sein:
„Brich Erdenmensch Gesetz und Bann,
weil ich dir nicht mehr folgen kann,
leg ab dein Kleid aus Staub und Stein!

Und was dir einmal Heimat war,
ist nicht mehr in der fernen…

von Marcel Strömer

was mir mein Auge klagen will
seit jenem Tag
als ich dich sah
so seltsam wird mein Herzen jetzt still
belauscht und schlägt dir nach

umschließt dir Seele, Herz und Brust
in meiner Hand
was dir erwacht…

von Alf Glocker

Unbeschreiblich, was für Flaschen schreiben!
Man glaubt es oft nicht, was da steht!
So lass doch der das Dichten bleiben,
der im Kopf, schwachmatverdreht,
nicht denkt, der ungeküsst von allen Musen,
vermeintlich an…

von Jürgen Wagner

Ein Bach, der sorglos fließt und geht
So ging ich gern auch meinen Weg
Sein Quellgrund sprudelt lange fort
Und weiß doch nie den Ankunftsort

Sind Hindernisse, weicht er aus,
Es geht voran, kaum je hinauf
Geht'…

von Marcel Strömer

Brich das trockne Brot der frühen Jahre
Geh dem Meere auf den Grund
Nimm die Steine aus dem Weg, bewahre
Schenk nur gutes Wort aus deinem Mund

Schmück dich nicht mit Gold an armen Tagen
Steige nicht auf Thron und…

von Marcel Strömer

Bunte Feuerfalter streifen
meine Stirn fühlt Einsamkeit
wollte ihre Flügel greifen
glücklich wie zur Sommerzeit
Kamen flatterhafte Zeiten
trieben stürmisch Wolkenflug
ließ mir alles Glück entgleiten
was…

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