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von Perdita Klimeck

Die Uhr am Bahnhof zeigt eine Zeit
Die sich endlos durch die Kälte tickt
Einsamkeitsratten hüllen den Bahnhof
In geschwätziges Schweigen

Eckensteher versprechen Geborgenheit
Gegen cash und ohne Gewähr
Liebe…

Du
von Thomas Möginger

Gedanken zerstreut, in einem Meer aus Sand
versuch´ zu verstehen, was ich glaub´ zu sehen
und den geistigen Horizont zu aphorizieren,
der mich trennt von Traum und Realität.
So treib ich forthin, verschwommener Rand.…

von andiy H

Ich hab ein Problem!
Ich kann es nicht mehr umgehn, mir das einzugestehn.
Da sich die Gedanken, jede Stunde, Tag um Tag, extrem darum drehn.
Hat es sich verändert wie ich alles warnehm, und viele gute Dinge kann ich so kaum noch…

von Marcel Strömer

das Land
trägt schwere Schleierwolke
warme Luft
schleppt sie träge vor sich her
ein Ruf
aus Baum hat mir gegolten
wenn bloß
die Dämmerung nicht wär

sie führt
mich fehl in dunkle Täler

von maximilian g. engl

Ein Haus baun

zum raus schaun

mit Birnbaum am Zaun

im Garten der Harten

auf Bierschaum gebraten

Der Traum im Gehirn

Übern Fall ohne Schirm

von * noé *

Es ist dein Unglück, das dich glücklich macht,
alle sind glücklich, warum also auch du?
Du bist besonders, Glück hat keine Macht,
speziell du brauchst das Unglück dazu.

Was ist schon besonders an dümmlichem Lachen,

von Daniel Aumüller

Du bist schön

So wie du bist
So wie du isst
Du bist schön
So wie du lachst
Schön wenn du denkst
Schön wenn du ein lachen schenkst
Schön wenn du schweigst
Du bist schön -
Heute Morgen Gestern…

von Marcel Strömer

ich taste mich
blind durch eine scheinbar endlos lange Nebelwand
spüre viele kalte Atem wehen

fühle was dich
und mich schon immer eng und fest verband
durch diese dunklen Schatten gehen

so verknüpft sind wir…

von Alf Glocker

Verrate keinem wer du bist,
weil das niemand hören will!
Und wenn dich die Wahrheit küsst,
dann schick sie sofort ins Exil!

Denn man wird sie so verwenden,
daß es dir am Ende schadet –
da kannst du Ess-O-Essen…

von Hans-Walter Voigt

Mir träumte gar von jener Stunde:
des Abends, als die Sonne schwand,
kam oftmals eine stille Kunde
von weither übers Land.

Sie ließ sich nieder auf dem Baume,
dem keine Kunde je entgeht.
Die Botschaft stand im…

von Alf Glocker

Der Tag ist an seinem Ende angelangt.
Da findet er mich, denn ich bin schon dort!
Ich bin seine Legende, um die sich nichts rankt,
denn mir ist nur das Verhängnis im Wort.

Es dämmert, aber nicht wirklich, denn schwarz…

von * noé *

Noch beben sie leise, die Flügel der Nacht,
die sich auf diesen Tag gesenkt,
ein Schimmer noch glost in der Ferne ganz sacht,
ein Leuchten wird dem Horizont geschenkt.

Ermattet beginnen die Wesen zu ruhn,
der Tag…

von Alf Glocker

Die Sinnlichkeit und die Schönheit
In einer aufregenden Kulisse gezeigt,
macht die Fantasieschwingen weit,
die in bunten Federn, verzweigt,
mit den Wolken der Träume fliegen,
und die Nacht über der Erde besiegen.…

von Reim Ereien

Hoffnung in mir deine
emotion zu spüren
innig mit dir zu sein
kühn hast du die chance vergeben
elend hast du mich verjagt

von * noé *

Sag mir, was Liebe ist: Nur eine Projektion?
Gedanken eines Selbsts an sich? Illusion?
Ist sie ein Selbstbetrug?
Sich selbst genug?
Zu speisen simple Nostalgie?
Auf eine dieser hinterhält’gen Weisen?
Ganz…

von René Oberholzer

Alle wollen etwas von mir
Alexandra Martina Tamara

Ich stelle das Telefon ab
Leere den Briefkasten nicht mehr

Ich breche alle Kontakte ab
Ziehe aufs Land

Ich schaue den Vögeln zu
Die nichts von mir…

von Marcel Strömer

Was, wenn es keinen Himmel gibt,
dann existieren keine Engel,
kein Gott der Gut aus Bösem siebt,
und in der Hölle kein Gedrängel?

Was, wenn es nur das Gewissen ist,
das durch Herz und Wunsch fehlgeleitet,
dir…

von Marcel Strömer

Frühling kehrt geduldig wieder
diesmal leidet blütenlos sein Glück
abermals verblutet Mensch den Frieden
begleitet Krieg zur Blüte stolz zurück
doch verbittert, Äste krallen
Zweige trümmern, schlagen Triebe aus…

von Alf Glocker

Du bist sichtig- vor und vor,
du bist –tisch (lein deck dich) prak!
Doch du zweifelst niemals ver…
Bist du denn ein Bache-lor?
Hast du Knüppel und auch Sack?
Denk doch kreuz und nicht so quer!

Ich bin -druck…

von slow speak

Deines Herzens Zärtlichkeit
ist das was meines spürt,
das meine Seele verführt
zu meiner Unvergänglichkeit.

Dein Lächeln mich berührt
nimmt meine Traurigkeit,
wird meine Herrlichkeit,
die mich im Dunkeln…

von Volker C. Jacoby

oder: Ein Winterendgedicht

Noch nebelt nimmersatter Dunst
durch Wald und anverwandtes Land,
webt moosbegleitet braunes Laub
mit Totholz kühle Teppichböden.
Wir aber spürn schon Künftiges.

Wenn wieder wohlig…

von Marcel Strömer

„Gefühlt Mitte Zwanzig Plus“,
so steht es heut geschrieben,
du spürst, dass du nichts ändern musst,
dein Herz ist junggeblieben.
Es ist ein Tag wie jedes Jahr,
er schreibt dir neue Zahlen,
das Alter wird dann…

von * noé *

Die Vögel singen "Neues Jahr!"
Für Weihnachten ist keine Zeit,
wie es in früh'ren Zeiten war ...
Nix schneebedeckt! Nix eisbefreit!

Wie Zink klingt hart das Meisenlied -
doch auch die Tauben balzen schon.
Das…

von Alf Glocker

Man geht, in teuflischen Komplotten,
die dunkle Erde auf und ab,
lässt sich benützen und verspotten,
mit Glück und Dreck am Wanderstab.

So ist’s geplant, man fügt sich eben ein.
Wie anders sollte es wohl sonst…

von Rochus Stordeur

ach frage den schwatzenden türkischen jungen
nach kaufland und uhrzeit und auch noch nach bach
er sitzt so bestürzt und verrapt und zersungen
und weitläufig fröhlich und sieht dir lang nach

so leer und so schief sind die…

von Marcel Strömer

dein Auge sieht Moment verfliegen
hält Erinnerung und wünscht zu bleiben
doch wird Zeit, in Sand geschrieben
lässt alten Sinn mit aller Macht vertreiben
wohnt tief in dir, vergisst nicht immer
sucht dein Herz in…

von Michael Jörchel

Ein kleines, wildes Männlein springt
um ein Feuer und es singt.
Es möcht das Kind der Königin.
Doch was hat es für einen Sinn?
Ein kleiner Mann, lebt tief im Wald.
Der Wald ist finster und sehr kalt.
Wie will…

von * noé *

Gott dachte sich die Menschheit gut,
querbeet, durch alle Religionen.
Voll Engagement und gutem Mut,
so sollte sich das Leben lohnen.
Und er liebt jeden wie sein Kind,
obwohl die Menschen fehlbar sind.

Er gab…

von * noé *

In den Träumen nie allein,
ich geb es zu, und unumwunden,
möchte gern ich bei mir sein
und mein Selbst auch selbst umrunden.

Wenn es in den Armen liegt,
mein Ich, in denen meiner selbst,
ich davon genug nicht…

von Nils W

Wieder nichts gelernt
Noch weiter entfernt
Verletzes schweigen
Will nicht mehr streiten

Suche die Einsamkeit
Versöhnung und Streit
Drehen uns im Kreis
Doch ich zahle den Preis

Vergeben ist schwer…

von Jürgen Wagner

Ist das so schlimm? – Du meine Güte!
Heut nehm‘ ich mal ‘ne Plastiktüte
Ist so bequem, geschickt und praktisch
Und ich sag mal prophylaktisch:
Beschwere bloß nicht mein Gemüte!

von Alf Glocker

Wer wächst, gedeiht und scheut sich nicht,
die andern alle zu verdrängen?
Wer strebt brutal bis hinter’s Licht,
wo süß die Trauben hängen?

Wer tritt in solchen Massen auf,
daß nirgends mehr ein Platz noch bleibt?…

von ses .

der traum vom

das erste mal, als ich mich erinnern konnt, an das, was ich dachte,
sah ich das leben, die freiheit, die meinen geist frei machte.
es war wie ein traum, der in mir wohnt,
ein geschenk gottes und seines sohns…

von * noé *

Wieder zieht's ihn blau durchs Land,
Alkoholdunst weht durch Lüfte
Sauer flattern and're Düfte.
Ein Messer streifte seine Hand.
Augen ziert ein Veilchenton -
Er sieht nur verschwommen.
Horch! Sind das…

von * noé *

Wenn du es hebst, das tief gesenkte Haupt,
dann siehst du sie, die offene, klare Weite,
zu sehr den Staub betrachten, das sei nicht erlaubt,
erstrebe sie, die Zukunft, schreite, schreite!

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