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Beitrag 9101 - 9135 von insgesamt 9713 Texten in dieser Kategorie
von Alf Glocker

Lass mich doch nicht so allein,
dumme Wirklichkeit im Jetzt.
Du musst gar nicht böse sein –
ich fühle mich durch dich verletzt!

Was willst du denn beginnen,
mit mir, an dem kuriosen Ort?
Ich bin doch bereits…

von Karl Oetzmann

Auf seinen Sohlen, mal leise mal Laut,
kommt er bei Tag, bei Nacht.
Kommt er und klaut,
egal wie gut man auch Wacht,
uns Weib, uns Kind,
uns Freund, uns Feind.

Kein Wall stoppt ihn.
Keine Waffe keine…

von * noé *

In diesen sommerheißen Tagen,
die morgens noch so frisch beginnen,
wenn Celsius-Grade sich hochjagen,
nicht nur von Stirnen Bäche rinnen,

da stöhnt so mancher in der Glut
und wünschte sich den Winter her.
(Ein…

von Alexander Paukner

Dem Harfenwind lag es genügt,
es wehte führte stillt gefügt.
In Blätter Walde Will sich trohnt,
noch Abends lag, der Wind dort wohnt.

Auf festen Tagen, schrieb sich einst verglich.
So inniglich ein einzig wich.…

von Marcel Strömer

Was nicht im Herz geborgen liegt
Kämpft gegen Wohl und starke Winde
Die sanfte Kraft der Liebe siegt
wie Mutterliebe zu dem Kinde

Das harte Herz, das fügt sich nicht
Schlägt ungeduldig auf die Wunde
Es hält…

von Michael Dahm

Nächtlicher Januarsturm

Brünstige Himmelsmähre,
Zweige streicheln die Scheiben
wie die Hände von Hein
rauschende Hadesfähre
als würden Seelen vorübertreiben
und wollten herein
wie Knochen knackt´s im…

von Heinz Helm-Karrock

hunger auf dich

ich bleibe

wir werden beide verrückt

hast du hunger

ja.

hunger.

Ja.

auf dich

auf deine brüste

auf deinen geruch

auf deine lippen

auf deine worte

von Alf Glocker

Becher auf Becher, schierlingsgetrunken,
hab‘ ich in meiner „Würde“ gehaust,
Zukunft auf Zukunft – göttliche Funken –
habe ich von der Hoffnung geschmaust!

Und ich wollte nicht sterben, war resistent,
glücklos…

von Marcel Strömer

Schaue in die Welt hinein
lass dich nicht von ihr verwirren
manches strahlt im hellen Schein
lass dich nicht davon beirren

Heller Glanz und große Show
teilen milde Brot und Spiele
künstlich Licht aus treulos…

von Michael Jörchel

Der Berg des Jahres ist erklommen,
wir können schon den Gipfel sehen.
Die Zeit des Abschieds ist gekommen.
Was wird im neuen Jahr geschehen?

Werden wir so weiter machen
wie schon in vergangenen Jahren?
Oder…

von * noé *

Es zieht uns hinaus,
die Welt zu ergründen,
wir liefern uns aus,
unser Selbst zu finden,
und suchen mit vielen schönen Worten
an den erkennbar abstrusesten Orten ...
Opfer des Scheins.

Wir gehen sehr…

von Marcel Strömer

Sonnenscheinduft steigt in Nase
Mittagsruhe fegt die Straße
Augenblicke die nicht stören
wachsen Ohren die nichts hören
Silberblicke flattern leise
in Gedanken endlos Kreise
Kinderspiele üben Kriege

von Alf Glocker

Sieh hin, der laue Abend färbt
die Wolkenstreifen wundervoll –
der Tag hat dir das Fell gegerbt,
nun sehnst du dich nach Alkohol?

Doch bekommst du nun mal keinen.
Den hast du gestern doch gehabt!
Nicht…

von Alf Glocker

Nimm die Nacht als erste Liebe,
selig, samt und sonders an.
Drück dich an sie, ja, und schiebe
sie allem was du tust voran.

Das macht Wege frei und schließt
welche ab, die schon vollendet.
Sieh dich vor, denn…

von Reim Ereien

es bringt nichts, mit Dir zu reden
es bringt nichts, mit Dir zu sein
seitdem wir zusammen hier leben
seitdem bist Du mit Dir allein

die Worte verhallen im Dunkel
die Wünsche versanden im ich
Empathie war und…

von Alf Glocker

Wer wagt es, die Guten böse zu sein,
die sich verzehren, in den Sorgen ums Brot?!
Im Vergleich dazu ist alles andere klein –
wer sitzt da nicht willig, mit in dem Boot?
Wer zweifelt an den gerechten Methoden,
wer…

von Hans-Walter Voigt

Von den Lippen lesen
leise jedes Wort,
stilles Form-Vollenden
des Erdachten dort,

wo sich Wort an Worte
wie im Reigen reiht.
Sätze, sanftes Gleiten
in die neue Zeit.

Meine labialen Phone

von Marcel Strömer

Zuhause lebte ich in trauter Ruh
bald im Sog der kalten Winde,
da trieben Menschen heimatlos hinzu,
genau dorthin, wo ich mich jetzt befinde.
Sie trug der Schmerz - das Gut im langen Kleid,
entwichen sprach ihr…

von * noé *

Der Winter schickt mit seinen Raben
uns schon mal seine Sängerknaben
und lässt mit ihren spröden Stimmen
sie splitterfrostig Lieder singen.

Den Nebelvorhang ziehn sie vor,
doch immer noch ertönt ihr Chor.

von * noé *

Der weiche Teppich der Zärtlichkeit
dämpft deinen harten Schritt.
Wen, armes Kind der Traurigkeit,
nimmst du auf deinem Weg mit?

Die Tränen, die du nach innen weinst,
ertränken das Licht deiner Seele,
und wenn…

von philipp kirschner

1)
hob di afoch vüz wenig beochtet, hob di a nie richtig registriat, füa mi woast nua reine unsichtboare luft
hob di nie in meim gesichtsföd gsehn, host füa mi afoch nie existiat, hob eigentlich no nie dei nähe gesucht
hob no…

von * noé *

Brinkling - twinkling - overkill,
Herr zu sein in diesem Spiel,
folg' du ruhig deiner Lust,
tu, was du nicht lassen musst.

Ei, da lacht es, ei, da kracht es,
und dein kleines Herz, da lacht es,
dass die…

von Alf Glocker

78. Schritt

Fara o Tuttanch, lili gewab on,
Muez kollaba iz exkaliron!
Lonbilli – lonballa, wellikantur,
ablei contratum et nomilipur!

Veli ponz Veli, ih kamoflatant,
zeraufbalb malx vakombarant!

von Marcel Strömer

Was, wenn es keinen Himmel gibt,
dann existieren keine Engel,
kein Gott der Gut aus Bösem siebt,
und in der Hölle kein Gedrängel?

Was, wenn es nur das Gewissen ist,
das durch Herz und Wunsch fehlgeleitet,
dir…

von Jürgen Wagner

Ist das so schlimm? – Du meine Güte!
Heut nehm‘ ich mal ‘ne Plastiktüte
Ist so bequem, geschickt und praktisch
Und ich sag mal prophylaktisch:
Beschwere bloß nicht mein Gemüte!

von Alf Glocker

Es sah so aus wie nirgends sonst,
es war gemacht und fiel mich an –
verflucht, wohl auch als mein Gesponst,
und alles, was dann nicht begann
war vielversprechend wie das Gold,
das man bezahlt, als Himmelssold!

von Alf Glocker

Fremdgewordene Geliebte –
Arbeitsturm aus Elfenbein!
Was ich konnte, was ich übte,
ging dahin, im Glorienschein.

Nichts blieb übrig als die Mühe,
die verloren, Tag für Tag –
in den Staub und auf die Knie –…

von Marcel Strömer

Ich sitze auf einer Insel
und sehe die Schiffe am Horizont versinken.
Die Füße, sie fühlen die Schreie der Fische,
die mit ihren Flossen den Engeln gleichen.
Das Meer setzt an mit hässlicher Grimasse,
lacht schaurig…

von * noé *

Lässt du es Revue passieren,
dieses Leben, dir gegeben,
wirst du oftmals Frust verspüren,
ohne dir zu überlegen,

wieviel Chancen du vertan
aus dem eig'nen festen Willen,
und doch glaubst du noch daran,…

von Alf Glocker

Du kannst dir große Autos kaufen,
in Häusern wohnen, voller Pracht!
Du kannst fressen, du kannst saufen
(ach, was haben wir gelacht),
doch das Größte was es gibt –
ist, wenn ein andrer Mensch dich liebt!

Du…

von Alf Glocker

167. Schritt

Des Sommers heiße Luft wird ausgestoßen
von einem Traum, der „Habsucht“ heißt.
Er braucht nicht Röcke oder Hosen,
nur Säle braucht er wo man kreißt!

Er ist aus Leidenschaft und Mut gebacken,
in…

von Reim Ereien

Deine Mutter sollst Du lieben
und ehren sie auf Lebenszeit
leider ist nur Haß geblieben
weil sie niemals hat bereut

Deiner Mutter sollst Du hören
oder ihr auch hörig sein
erlaubt ist zu zerstören
darfst…

von Marcel Strömer

Aus siedend Beglühter,
ihren Wunsch verfrühter,
in wonniglich Sonnen -
erregtem Wallen -
Herzens Entflammbarkeit,

im Feuerrausch weitend,
des Blutstromes treibend,
versteckter Zungen
des ewigen…

von * noé *

Freundschaft lässt sich nicht erkaufen,
Freundschaft ist ganz einfach da.
Manchmal hilft zusammenraufen,
manchmal ist es einfach klar.

Freunde werden sich erkennen,
Freundschaft, das ist ein Gefühl.
Sich…

von Michael Jörchel

Dieses Buch, das kann mir sagen
woher ich komm und wer ich bin.
Ich sehe Fotos, aus alten Tagen,
dort such ich meines Lebens Sinn.

Menschen, die ich niemals kannte,
viele Jahre ist es her.
Lang bevor Europa…

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