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von Alf Glocker

Und wenn die Hölle brennt wie Eis,
mich Himmelsfeuer schockgefrieren,
dann will ich Butterbrote schmieren,
bis ich von gar nichts mehr was weiß.

Wo ewig grame Elefanten baumeln,
sich kaum noch Altweltkröten finden,…

von * noé *

Silberfäden spinnt der Regen
ins Gehör und ins Gemüt.
Blätter, die sich leicht bewegen,
wenn er sanft vorüberzieht,

die glasiert an Zweigen bleiben,
und weil Regen sie beschwert,
tropfnass sich zum Boden…

von Volker C. Jacoby

Einst waren es zwei junge Bäume
von edlem Weidenstand,
die träumten ihre Blütenträume
an eines Gartens Rand.

Sie standen - wurzelfest in Erden -
sich nahe, Stamm und Ast,
und wiegten sich in Wind und Werden,…

von Kerstin Vivien Schmidt

Hier gehen Sonne und Mond
gleichzeitig auf
Hier nimmt der Schatten
seinen eigenen Lauf
Hier ziehe ich mich
an den Gegebenheiten
wieder herauf
Hier liegen die
unbewussten Träume
Hier befinden…

von Philipp Otto von Buchhain zu Hannover

FICKEN, Sex haben, den Beischlaf vollführen, den ehelichen Pflichten nachkommen !

- Macht es doch !

BEGATTEN, Kopulieren, sich miteinander vereinigen, miteinander schlafen !

- los jetzt !

GESCHLECHTSVERKEHR, liebe…

von Alf Glocker

Unsere wunderschöne Erde gehört
Leuten, die sie nur missbrauchen wollen!
Denn wer Macht hat der zerstört,
ganz für Haben und für Sollen...

Die andern müssen Herrn dienen,
die den Sklavenmarkt verwalten -
deren…

von Marcel Strömer

ich weine heimlich meinen stillen Schrei,
und sehe dich der Unschuld klagen,
die Welt geht einmal mehr an dir vorbei,
hält sich weiter fest am Masken tragen.

Sie haben dich verleugnet, der befreit,
trotz Last und…

von * noé *

Ausgebleicht

Verdorrter Baum, ganz ausgebleicht
stehst du inmitten öden Nichts;
selbst Vögel meiden dein Geäst,
dein totes Holz hält sie nicht fest.
Du bist ein Raub des Sonnenlichts,
die Liebe hat nicht…

von Marcel Strömer

Geweiht die Geigen preisend Himmelsländer, die hinter Wolken leben
wohl den Menschen, wenn in ihre Ohren diese Töne gehn
Lebenslang treu, dem liebsten Vater heilig Wort und gottergeben
leicht jene Schrift gelehrt, um am Ende…

von Axel C. Englert

Eine Fass
Ade VERStand keinen Spaß:
WAS –
In aller Welt – soll das?

Das ist doch wirklich nicht zu fassen:
Warum sollt’ ich ein Fass wohl lassen?!
(Fassaden sind oft hübsch, bemalt –
Nur fehlt es stark…

von Mara Krovecs

Herbst ist kein Abschied
Herbst ist ein Glühen
ein Kühlen des Jahres, ein Nieselgenuss
ein Leuchten und Malen
ein Windsonnenlied
ein Goldblätterblühen
ein Füllen der Schalen
ein fröhlicher Kuss

aus…

von * noé *

Ist in den Schatten Schrift zu lesen,
die ahnungsvoll die Wand dort ziert?
Erforsche nächtlich du dein Wesen
und sieh', wohin es dich geführt.
Der Tag vertreibt sie zwar, die Schatten,
gleich, was sie uns zu sagen…

von * noé *

In den Tiefen, in den weiten,
seh ich sie vorübergleiten
in stiller Schönheit über mir.

Die Krabbe nagt an meinem Fuß,
wahrscheinlich bin ich ihr Genuss,
ich liege schon seit Tagen hier ...

Die Strömung wiegt…

von * noé *

Kleine Herbstlaubboote schwammen
neben Schwänen in dem Spiegel,
den der See dem Himmel breitet.

Wasserläufer tritt die Dellen
mit den Schritten, kleinen, schnellen.

Schwirrend nah am Röhricht gleitet,

von Pawel Markiewicz

viele fabelhafte Helden sind in Seelen sehr glücklich
ihretwegen sind Freundschaften wie Zaubergluten zärtlich

verträumter Heimatgeist mag Kraniche sanfter Ibiken
die Fee schätzt Besuche von schwermütigen Erlkönigen
der…

von slow speak

Saurer Regen auf uns fällt
und ganze Arten sterben aus,
Hunger gibt es in der Welt,
Kinder haben kein zu Haus,
Regenwälder werden gefällt,
Müll schwimmt Meere hinaus,
das Klima auf den Kopf gestellt
und…

von D.R. Giller

Ein alter Opi, hat's probiert
Hat den Text, bis hier her kopiert
Zunächst verhalf ihm der Computer
Den er hatte im Augenwinkel anvisiert
Fortan begann er zu programmieren
Adressieren, Software Hardware

von Michael Dahm

Find was ich erhoffte nun,
im goldenen Zenit,
lässt mich jenes Übel ruh´ n ,
das mich niemals mied?

Find ich den schönen Weg am End ,
nach all der Jahre Pein,
den den man im Glück nur kennt,
wollt nie…

von Marcel Strömer

Ich falle
und stehe wieder,
dem silbernen Mondlicht gleich.
Zur Nacht,
lass ich mich nieder,
geöffnet ist mein Himmelreich.

Verlangt sie Tiefe,
und schweigt –
so schweig ich auch!
Wenn nur…

von Jürgen Wagner

Ich suchte Dich,
doch konnte ich Dich nicht finden.
Ich rief laut nach Dir vom Minarett.
Ich läutete die Tempelglocke
beim Aufgang und Untergang der Sonne,
ich badete vergebens im Ganges,
enttäuscht kam ich…

Rezitation:
Sprecherin: Julia Vitalis. Musik: Jürgen Wagner
von Marcel Strömer

Sonnenprunk und Windverdurster,
ein Tropfen Tau auf Blätterrausch,
wie Gold zerschmilzt, nur selbstbewusster,
verblüht am Ende und reift Frucht im Tausch.
Sommertage, Sonnenstrahlen,
versteckt wächst junger Herbst im…

von Marcel Strömer

die Sommeridylle trügt
hinweg fegt eitel Sonnenschein
was die Headline liebt und lügt
denn Überschriften sind nicht klein
dort baut Luxuslebensplan
Dominanz und Machtbestreben
treibt ein Spiel im Egowahn

von Jürgen Wagner

Langsam die Arme ausgebreitet
behutsam fang' ich an zu dreh'n
wie offenbar das Herz sich weitet
um immer schneller so zu geh'n

Die Welt verschwimmt vor meinen Augen
Musik, die nimmt mich rhythmisch mit
So kann…

von Robert K. Staege

Nebel sinkt ins Birkenweiß der stillen Au,
längs des Bachs verklingt der Krähe Schrei,
an den Erlen streicht ein kalter Wind vorbei,
Herbst kämmt leis der dünnen Haare Grau,
und im Herzen werden Sinn und Fühlen blau.…

von Marcel Strömer

du klopfst zu Hertz und Beat
hörst deinen Sommertanz
den keiner aber wirklich sieht

du regst und windest dich
verweilst nur kurz im Hier
wie Sonnenstrahl als Himmelstrich

© Marcel Strömer
(Magdeburg,…

von Alf Glocker

Sei mir Schuss vor keinen Bug,
sei mir alles auf der Welt –
sei mir mehr als nur genug!
Sei mir mehr als man erhält,
wenn man sich dem Guten stellt.

Sei mir alle sieben Meere,
sei mir das Gefühl der Nacht –…

von Norval Blaquire

Die Musik der Stille zerberstet ein Schrei
mein Gewissen schlägt mein Herz zu brei
Das Feuer meiner Lust verbrennt mein Gesicht
Die Augen voll Tränen, erkenn ich dich nicht

Kann deine Schreie nicht länger ertragen

von Alf Glocker

Ja, die Menschen dürfen heiter feiern,
küssen dürfen sie auch und lieben,
arbeiten und zahlen: Steuern!
Sonst sind sie zurückgeblieben!

Sie müssen sich schon lenken lassen,
von Geiern, Dieben und Ganoven.
Bei…

von Axel C. Englert

Ein Bumerang war hell empört!
Er hatte von Gedicht gehört:
Er sei zu lang – hätt’ sich verflogen!
Blödsinn! Ist TOTAL gelogen!
Dichterisch schwer überzogen…
(Ich war bloß falsch abgebogen…)

Ich weiß ja doch,…

von Marcel Strömer

Im Land der schwarzen Pharaonen,
schlafend unter Wüstensand,
tief unten will kein Mensch mehr wohnen,
liegt so manches Herz verbrannt.

Vom Licht getrennt - kommt dicht verschlossen,
Finsternis der Erde nah,

von Marcel Strömer

Ach mein Herz
es ist schon Zeit,
in deinem bunten
Sommerkleid,
was zu zweit
nur dir gelänge,
wenn die Liebe mich
nun endlich fänge.

Ach so fange mich
in deinem treuen Halt,
als…

von Marcel Strömer

Moderator, Popstar, Sänger, Strahlemann
Arbeitsloser, Zeitarbeiter, Asylant

Bankdirektor, Dschungelkönig, Fußballfan
Flüchtlingsheim, Heimatloser, Emigrant

Waffendealer, Wirtschaftskriege, Ölgeschäft
Klimawandel…

von Alf Glocker

Wechselst du von wild zu fromm?
Komm, wir fahren mal nach Rom –
dort kriegt man die Audienz…
und in der letzten Konsequenz,
immerhin schon keine Ahnung!

Bist du mir von Herzen gut?
Ja, dann spend‘ ich dir mein…

von Marcel Strömer

du webst und flehst
erst still dann Schrei
und wenn du vor mir stehst
brichst du mein Herz entzwei

du bist sehr still
du ziehst und fegst
weil ich nicht gehen will
bis du dich um mich legst

erst…

von Alf Glocker

Wer hat uns das Jahr gestohlen?
War’s vielleicht die böse Zeit?
Man soll‘ ihr den Arsch versohlen!
Immer sagt sie: `s ist soweit!

Allerdings, die Umlaufbahnen,
machen sie auch eben aus –
Bewegungen, die füllen…

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