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von Philipp Otto von Buchhain zu Hannover

Am Ende des Seins, liegt immer noch eins.

Es scheint so, als wäre man froh.

Doch würden all die Narben des Lebens dir sagen : Wir bleiben, du musst uns ertragen !

Ob deiner Taten Schuld, oder des Schicksals harter Schlag, wir…

von Alexander Paukner

Dem Harfenwind lag es genügt,
es wehte führte stillt gefügt.
In Blätter Walde Will sich trohnt,
noch Abends lag, der Wind dort wohnt.

Auf festen Tagen, schrieb sich einst verglich.
So inniglich ein einzig wich.…

von Marcel Strömer

Die Ewigkeit ist träge
begrenzt nicht Raum noch Zeit
beginnend aller freien Wege
führt sie zum Punkt der Sichtbarkeit
und sehen wir die Zeichen
ausdehnungslos
unendlich dicht konzentriert
stets wächst ihr…

von slow speak

Wenn du eingeschlafen bist in meinen Armen,
flüster ich dir nachts ganz leise in dein Ohr,
mit einem sanften Kuss dir deinen Namen,
Fingerspitzen streicheln deinen Körper empor,
streifen hinunter an deinen weichen…

von Alf Glocker

Ich habe große Wesen gesehen und erlebt
und ich habe selbst viel Unrecht verbreitet.
Nichts an mir war jemals perfekt genug.
Nun blicke ich zurück und ich weiß,
ich habe die Unvernunft zu Lebzeiten erstrebt,
ich war…

von Michael Jörchel

Wenn ein kalter Regen niederfließt,
Die Nachtigall ins Gefieder niest
Und die Meise leise weint
weil die Sonne nicht mehr scheint.

Dann ist der Herbst herbeigekommen,
und die Taschentücher werden herausgenommen.…

von Alf Glocker

Heut‘ bete ich den Tulpenkreis!
Das ist fromm, soviel ich weiß!
Oder, heißt das Wickenring?
Es ist halt doch nicht so mein Ding!
Nein, sorry, jetzt hab‘ ich es ganz –
Es war, glaub‘ ich, der Rosenkranz!

Dann…

von philipp kirschner

1)
i donk da glei füa deine liabm, intimen zeiln, vielleicht konnst heit nocht a bissl länga bei mia vaweiln
auf an kuazn plausch, vasüsst mit kuchn, kaffee und wein, brauch dei nähe, meine gedonkn san no gonz rein
denk no imma…

von Alf Glocker

Verrate keinem wer du bist,
weil das niemand hören will!
Und wenn dich die Wahrheit küsst,
dann schick sie sofort ins Exil!

Denn man wird sie so verwenden,
daß es dir am Ende schadet –
da kannst du Ess-O-Essen…

von Peter H. Carlan

Freunde, Brüder, ihr Halunken,
göttlicher Dionysos,
Geist des Weines, uns macht trunken,
was durch unsere Hälse floss.
Singt mit uns die alten Lieder,
selig, wer mit uns verweilt,
leert die Humpen immer wieder…

von Heinz Helm-Karrock

WASSERFALL

Im Wald, dahinten am Wall
der großen Seen
Da rauscht der Wasserfall

Die Felder, die Wiesen, die Auen
Vor den Bäumen das Sonnenglühen
Unter den Höhen zu schauen

Der Wanderer bemerkt erfreut…

von Alf Glocker

Die Urwelt geschieht und ist verloren,
sie hat sich selber um die Ohren
und sie erstickt am eigenen Wissen –
sie hat sich damit selber beschissen!

Und keiner Größe leerer Odem winkt
ihr Rettung zu, wenn sie sich…

von * noé *

Im Nie-Nicht gefangen
mit glanzroten Wangen,
von Träumen umgeben,
im endlosen Streben,
und stets knapp daneben.

Die Bilder, sie rollen,
man schöpft aus dem Vollen,
die Farben harmonisch,
das Thema…

von Marcel Strömer

die Welt hat mich vergessen
verlassen bleib ich stehn
an ihrer Zeit gemessen
kann ich nicht mit ihr gehn

und fliegen ohne Flügel
noch schwimmen übers Meer
das klettern über Hügel
fällt immer noch zu…

von * noé *

Meiner Pflichten bin ich ledig!
Gevatter Tod scheint mir auch gnädig
und lässt mir noch etwas Zeit.
Bin zu Schandtaten bereit -

auch zu manchen Abenteuern
lass' ich gerne mich anfeuern.
Niemals ließe es mich…

von Michael Jörchel

Die Weihnachtszeit ist wieder da,
alles ruft hip, hip hurra.
Wir können in die Läden laufen
und viele schöne Dinge kaufen.

Liebe wird mit Geld bemessen,
Glücksgefühl mit fettem Essen.
Bunte Fenster, bunte…

von Reim Ereien

es legt die Kundin höchsten Wert
auf Anrede, Geschlecht
was tausend Jahre richtig war
wird nun ein Fall für Recht

so jeder Vogel, jeder Schelm
der plötzlich etwas hat
nimmt sich sehr gern den Narrenhelm

von Eva Anna Delamar

Poxa,saudade, pq tu não morre?

Tentei tanto de eliminar-te,
Tentei de aguentar
Tentei de enfrentar
Tentei de aceitar

lacraias
fome,
bagunça
injustiça
e sujeira

Poxa, saudade, pq tu…

von Marcel Strömer

Wer da mutig Wahres spricht
dunkle Räume überwindet
manches ahnt das Wort noch nicht
das in treue Ohren findet
rechter Eifer sucht sein Ziel
mündig dessen Geist bestärke
wer so handelt trägt schon viel

von Marcel Strömer

Noch schlägt das Herz
in warmer Brust
und trotzt dem Schmerz
so selbstbewusst

Noch trägt der Mund
das Wort zum Ziel
fühlt sich gesund
das ist schon viel

Noch strahlt das Licht
ins neue Jahr…

von Michael Jörchel

Ihr werdet sehen
ich werde gehen
ich möchte nicht mehr zu euch stehen.

ich kann‘s nicht fassen,
ich kann euch hassen
ich werd euch endlich gehen lassen.

Ihr habt im Leben nie gezählt,
ihr habt mich…

von Marcel Strömer

was könnte ich dir schenken
um dir meine Liebe zu beweisen
damit deine Bedenken
endlich nicht mehr um sich selber kreisen
dass du wirklich mir vertraust
und meinen ernstgemeinten Gefühlen
dass du auf die…

von * noé *

Ausgebleicht

Verdorrter Baum, ganz ausgebleicht
stehst du inmitten öden Nichts;
selbst Vögel meiden dein Geäst,
dein totes Holz hält sie nicht fest.
Du bist ein Raub des Sonnenlichts,
die Liebe hat nicht…

von Marcel Strömer

Ihr müsset segnen den Frühling und trinken
seine Kraft aus den Gnadenquellen entspringet im Tal
seht das Eis flieht, die Zukunftssterne winken,
dass sich der Kranz um euer Herz sich windet – tausendmal

Hört wie aus dem…

von Alf Glocker

Damals, als es noch Märtyrer gab,
da laschten die Läuse im Lahmen,
kam nicht nur Mozart ins Armengrab,
da veräppelte man auch die Damen.

Da holzten die Geister verboten,
in Wäldern aus Quatsch und Salat,
da…

von Michael Dahm

In Weihern und Lunken,
kauern die Unken,
sie müssen haschen,
um Fliegen zu naschen.

Was für ein Glück,
wir sind ein Stück,
vom Lurchtier entfernt
und können uns Bratkartoffeln machen ...

von Axel C. Englert

Ein Zyklop (Herr Polyphem)
Hatte ein (großes) Problem:
Da Brillen bloß für Träger taugen –
Welche haben stets ZWEI Augen!

Mit (s)einem Auge, ganz allein –
Sah es der Riese gar nicht ein:
So find ich den…

von Alf Glocker

Im Garten (schön) ist eine Bleibe,
für jeden Abend ein Gedicht,
das ich mit ihm zusammen schreibe:
ohne Garten geht es nicht!

Da ziehen Wolken, steht die Sonne,
da darf auch manchmal Regen sein.
Sogar die…

von Ingrid Baumgart-Fütterer

Sie springt von einem Thema zum anderen,
reitet auf alten Themen herum,
jongliert mit mehreren Themen gleichzeitig
wirft mit Kraftaudrücken um sich,
trifft mit pfeilschneller Logik mitten ins Schwarze
und überspannt…

von Alf Glocker

Was trägst du heute - Bodypaint?
Dies Blumenkleid ist gut genug!
Und wenn mal keine Sonne scheint,
dann ist der Fantasien Flug
ganz rosa und ein wenig golden!

Du möchtest dich noch vergewissern,
ob allen…

von Alf Glocker

Sterne wieder, nach dem Regen!
Ich schau hoch – Kontakte pflegen –
Sie sind meine Bodyguards
und mein Reichtum: Mastercards,
die an Deckung nie verlieren –
ich kann manches noch probieren.

Ein Kapital, das ein…

von Marcel Strömer

ich wäre gerne
ein lichter Moment
der aus der Ferne
das Ziel erkennt

der nie flieht
und richtet
nicht giert
nicht schreit

zur Nacht liebt
verdichtet
verziert
die Zeit

ich…

von Marcel Strömer

Ihr - frohlocket im Kreise,
nehmet den Stoff zur Hand,
in irgendeiner Weise,
im unbekannten Land!

Des Fremdlings Täler rufen,
des unberührten Stands.
Hört endlich auf zu suchen,
Heimat bittet zum Tanz…

von Marcel Strömer

Was Gott als Werk gegeben
ist des Menschen Gedicht
lässt den Jüngling erregen
und des alten Mannes Sicht

Was uns mit Geist behauchet
lebendig voller Lust
den tiefsten Sinn ertauchet
dem Wort nur ists…

von Alf Glocker

Die Sinne sind ein Paradies,
die Hölle auch – kein Kompromiss
ist zwischen Schmecken, Sehen, Hören
und auch die Geisterwelt beschwören.

Sie zeigen uns, ganz explizit,
wie materiell die Welt aussieht,
und…

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