Dichtung ✓ klassische & moderne Dichtungen

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Beitrag 9276 - 9310 von insgesamt 9458 Texten in dieser Kategorie
von Marcel Strömer

Jeder gegen jeden,
keinem dem du noch vertraust,
Mensch wo bleibt dein Eden!
Sieht so unsre Zukunft aus?
Leben tötet Leben,
Tag für Tag mehr Gewalt,
lern doch zu vergeben,
schenk der Liebe so Gestalt!

von * noé *

Vorrang haben "Essens"-Dinge,
weil ohne sie - man gar nichts "bringe" ...
Auch, wenn es manchen Frust beschert:
Man denkt erst, hat man was verzehrt.

Doch zum "Verdauen" gehört dann mehr,
'ne neue Studie gibt das…

von Alf Glocker

Ob Islamisten,
ob Buddhisten,
ob christliche Katholizisten,
alle sturen Domatisten
sind nur schnöde Attentäter –
niemals je Vernunftvertreter!

Ob Dschingis Khan,
ob Vatikan,
ob Kommunismus,…

von Alf Glocker

Wer verteidigt „mein“ Gelände?
Wer beschützt mein Seelenspiel?
Wer hält seine weisen Hände
über alles was ich will?

Die Fantasie hat viele Feinde,
die mit Fleiß gehätschelt werden.
Sie sind Teile der Gemeinde…

von Alf Glocker

Wir werden alles richtig machen
und über euch nur heimlich lachen!
Ihr kriegt die Fallen, wir den Speck!
Wir sind die Mittel, jedem Zweck –
wir geben uns die besten Noten!
Für euch gilt: Denken ist verboten!

von * noé *

Wie dieses unendliche Fühlen,
von Ewigkeit zu Ewigkeit,
dies einzige der endlos vielen,
das auch im Schmerz noch wirklich bleibt,

wie dieses Sehnen ohne Ende,
das suchend durch die Welt dich trägt,
wie der…

von * noé *

Mich, als Mensch der leisen Töne,
treibt alles Laute in die Flucht.
Vielleicht, dass ich mich dran gewöhne,
blieb da wenig unversucht.

Gelb tropft geifernd die Verachtung,
Blicke treffen sich nicht mehr.
Wie…

von Axel C. Englert

Wenn Buchstaben verrückt Dir psielen:
Dann schadet dies oPeten – Zielen!
Schon wieder ist es mir apssiert!
(Dreist Krause – Detektiv kassiert’…)

Für hundert Euro „Fix - Mach – Geld“
Gleich Krause aus dem Sessel…

von Marcel Strömer

Du, schweig und bleib
und lass sie reden
sie sind nicht frei
sie dissen jeden

ihr Selbstbetrug
beginnt im Rauben
sie sind noch klug
an sich zu glauben

doch ihr Gedicht
sich selbst zu feiern…

von Alf Glocker

Menschen die nicht denken können,
geben den Despoten recht,
die sie von den Seelen trennen –
wer nicht denkt ist auch nicht echt!

Nur was wirklich mitempfunden,
kann vom Geist verstanden werden…
Blindes Huhn…

von Kerstin Vivien Schmidt

Die Sonne blinzelt müde
durch die frühen Wolken

Hinter den Fenstern
erscheint bereits das ein oder andere Licht

Der Wind ist noch frisch und kühl
Hinter meinem Fenster erwache ich
und spüre die Müdigkeit…

von Alf Glocker

Der Sommer hängt an schweren Seilen,
in einer Schwefellandschaft – rund
will er die sanfte Schwermut heilen,
doch der Kindermund tut kund:
was auch ist, es wird nicht steigen!

Niemand kennt den Ratschluss jener,…

von * noé *

Der Schattenbaum durchbricht die Wand
gemalt von starker Sonnenhand,
die Treppenstufen bröckeln,
Moosanschläge zetteln
und feuchter Moderruch
wirkt außen schon wie Trauertuch.

Verfall umschleicht dies alte…

von Heinz Helm-Karrock

Nachgedacht über die Welt
Die uns nun schützend Heimat Ist
und uns am Leben Hält

Nachgedacht über das Zelt
Unter dem wir alle sitzen
Des Lebens –Wetter– Unbill
Jeder starke Regen
Und auch kalter Guss…

von Axel C. Englert

Leider war der Reimer Rainer
Rein dichterisch eher ein Kleiner…
Maria? Kann „Madonna“ werden –
Poetin? Sicher nicht! (Auf Erden…)

Gescheitert, wie der Schreiber Rilke!
(In Wahrheit schrieb die Gattin – Silke…)…

von Alf Glocker

Klugheit ist stets nur praxisbezogen,
sie orientiert sich voll am System.
Darin wird alles geschickt hingebogen –
klug zu sein, das ist auch bequem.

Man kann auf den gültigen Wellen reiten,
man schwimmt im Strom des…

von Ingrid Baumgart-Fütterer

Die Gedankenkette zerreisst
Lebensthemen sind wie zergliedert,
Chaos herrscht im Denken, Fühlen, Handeln
Fragmente des zerfallenen Denkens
fügen sich zusammen,
versuchen anzuknüpfen an das Leben
vorm Chaos -…

von Alf Glocker

49. Schritt

Alles geht um „Habet Acht“ –
Schnellzug, Frau und Segeljacht.
Weltraum rafft sich auf zu glühen,
aber du bist ausgespien,
in ein Werk aus toten Halmen.
Gestern noch, dort unter Palmen,
waren…

von Jürgen Wagner

Um ein Schmetterling zu werden
ein paar Tage hier auf Erden
der in Schönheit erscheint
der auf Blüten verweilt
der tanzt und der fliegt
und in Lüften sich wiegt

Muss man lange Monate
kriechen

von Marcel Strömer

Der Hoffnung letzter Blätter fallen
im Herbstbild trüber Einsamkeit
und schöne Worte die im Wind verhallen
verlassen uns für lange Zeit

Bereitet Winter seine Wege
betritt die Bühne kühler Sicht
jetzt eilen…

von Heinz Helm-Karrock

DEINE KANTEN HABEN SIE GERUNDET
ALL DEINE FRAGEN GESTUNDET

DER TISCH, AN DEM DU
MIT IHNEN SITZEN WOLLTEST,

DEN HABEN SIE DIR
ZUR ANKLAGEBANK GEMACHT

EUER SCHWEIGEN IST
IHRE WAFFE GEGEN EUCH

von Axel C. Englert

Ein Nachtgespenst fand es vertrackt:
Spuken bei Nacht? Ist doch abstrakt…
Ein NACKTGESPENST bin ich! Jawoll!
FKK! DAS find’ ich toll…

FKK – ist ja (beim Geist):
Spuken – OHNE Laken (meist)…
Fehlt dies Bett –…

von Angélique Duvier

Wir lachten miteinander,
haben Späße gemacht.
Wir gaben und wir nahmen,
so lang, bis in die tiefste Nacht.

Verliebten uns in Träume,
traten daraus hervor.
Die Kindheit, war längst vergangen,
als ich dich…

von Marcel Strömer

Es schlief ein Kind am Rosenbaum
im Tale, dort unten an den Mühlen
und träumte schwer den ersten Traum
von Mutters verlorenen Gefühlen
Da wuchs und rankte wilder Trieb
traute Dorn ganz nah ans Herz zum Kinde

von * noé *

Ich mag diese magische Dämmrigkeit,
sie macht sich in meinem Denken breit
und in meiner Phantasie.

Wenn sich so langsam der Abend senkt
und man in beruhigten Bahnen denkt,
ertönt klar eine Melodie,

die…

von Alf Glocker

Wer steht „im Verdacht“ der Messias zu sein?
Wer hat grad‘ was ganz Tolles ausgeklügelt?
Lasst uns doch fröhlich darüber debattieren!
Unser Wissen lebt, zwischen Schein und Sein.
Es hat schon so manches hin gebügelt –…

von A. d. Tiefe

keine katze
eine außenlose
matratze auf
der straße
und frische
molly luft sie
hat die dicksten
titten geil

soul explosion
flyer nasses
pflaster töne
ferne baum
stümpfe auf…

von Brigitte-Hanna-Dorit Lebelt

Ich schlafe noch, versunken in den Träumen der Nacht.
Langsam werde ich wach, reibe meine Augen, denke nun wie sehr ich ihn mag,
mein Liebster liegt nicht neben mir, ich rekele mich sacht.
Fast vergaß ich Kaffee zu kochen, er…

von philipp kirschner

1)
und du iast umanond, trogst so schwa on deim lem, die woahheit tiaf vabonnt, konnst den glaubm net vastehn
denn du iast umanond, so vü noabm in deim lem, mitm finstan vawondt, heast des flüstan, spiast des bem
und du iast…

von Alf Glocker

Am Leben sich beteiligen,
dem Zweck die Mittel heiligen,
das macht allergrößten Spaß!
Warum werdet ihr dann blass?

Alles läuft doch an der Schnur:
Geburt und Tod mit Frohnatur!
Hauen, Stechen und Verdrängen,…

von Willi Grigor

Der Satz:
"Wo der Menschen kosmische Weitblick
aufhört, der Anfang der Weite anfängt."

dem kritischen Leser mit Einblick
die irdische Frage aufdrängt:

"Was soll man denn daraus lernen?"

Vielleicht dies:…

von Alf Glocker

Selbstverständlich freue ich mich sehr,
daß ich dem nicht gewachsen bin,
was in mir ist und um mich her –
das gibt doch alles keinen Sinn!

Ich frage mich nur immer wer
soll ich denn sein, wo will ich hin?
Dann…

von Axel C. Englert

Ein Kolosseum war fatal
Erweise - KOLOSSAL!
SO kann das nicht weitergeh’n!
Ich möcht schlank sein! Eben schön!

Welch groß Theater! Um mich her –
Ich fühle mich ent – setzlich! Schwer…
Riesen – Zirkus! Kaum…

von Michael Dahm

Vorbei

Es ist vorbei, nach all der Zeit,
Dein Atem stockt, es tut mir leid,
ich hat ´ Dich lieb, doch liebt ich nicht,
die Tränen rinn ´n von Dein ´m Gesicht.

Nach all der Zeit ist es vorbei,
Du warst mir…

von Alexander Paukner

Hier schrieb ich nun im blassen Tag,
bin allzu gern und in der Tusche fern.
Sie weben eines stillen Tages,
erzählen wie man mochte es erneut zu wagen.

Den Nebel in die Ferne tragen,
das Kinde wiegen, still wie…

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