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von Marcel Strömer

Die Wut, der Irrtum dieser Gänge
versenkt den Mut, zerfällt zu Staub,
eingemauert in der Enge
erkrankt die Seele betongrau.

Ohne Rückzug, rasselt Strenge -
Schlüsselbund, Ohnmacht gegen Tür,
öffnet hastig -…

von Alf Glocker

Rosa Dunst liegt zärtlich in der Luft –
die Sonne kann ihn nicht durchdringen.
Die Vögel schweigen, ein Geheimnis ruft,
und auf ganz leisen Engelsschwingen,
da nähert sich verstohlen: Zeit!
Mach dich für einen…

von VAN DE JANKAS

Liebe...Leben..Freude geben..Danke das du bist in mir..Danke jeder Zeit zu leben..Danke für das jetzt und hier.---Liebe Leben Freude geben..Danke jedem Augenblick.. Danke dir für all das Gute..Hab dich gefunden du mein Glück...:)

von D.R. Giller

Wenn ich laufe, entlang der Straßen

Ohne Halt verschmilzter Asphalt

Im Eingang, treibende Wege erstaunt geprägt starre ich

In die Menge. Meine sowie etwa auch deine Mimik

Ist kein Gaffer, gar sind die Glotzer

Zu…

von Reim Ereien

wenn Tag und Nacht zusammen wärn
ists dunkel wenn die Sonne scheint
dann wäre sternenklarer Himmel
mit Sonnenstrahl vereint

so ähnlich ist es wohl mit uns
gemeinsam wunderbar
doch die Natur hat ein Gesetzt…

von Ingrid Baumgart-Fütterer

An leuchtenden Farben
kann ich mich
nicht sattsehen.
Sie durchdringen mich,
nähren meine Seele
und lassen mein Inneres
wie eine bunte Sonne
aufleuchten.
Mir wird wohlig warm
ums Herz
und…

von * noé *

Über die Ebene geht ein sanfter Wind ...
Es tut nicht mehr weh.
Es ist, als ob gerade der Winter beginnt
und alles deckt weiß der Schnee.

Wie Wolken ziehen die Vögel in Scharen,
formieren sich neu.
Und…

von Jürgen Wiersch

Ja die Gier nach Neuem, die treibt uns Alle herum,
manch einer übertreibt es
und kommt darin um.

von Alf Glocker

Der bleiche Mond am Morgen steht,
als Göttergruß im neuen Tag,
der schöne Wünsche für uns trägt,
die von dem ganz besond’ren Schlag
sind, daß sie uns wie Elfen helfen!

Heinzelmännchen/weibchen strömen,
von ihm…

von Johanna Weiß

Bitte,
Pflanze keine Blumen in mein Herz
Sie werden nicht
wachsen
Ohne Licht
Mitte, Ende März
Soll die Sonne am hellsten sein
Doch auch ohne Wasser
werden die Blumen immer blasser
Bleiben…

von Jürgen Wagner

Elia der Prophet einst sprach zur Frau
Ich sag es Dir ganz schlicht, vertrau
Ihr bukt mir Euer letztes Brot
und halft in einer großen Not

Euch soll das Mehl nie mehr ausgeh‘n
Das Öl im Krug niemals aufhör‘n

von Marcel Strömer

einst trank ich aus dir
dein liebliches Wort
das führte zu mir
floss wie Wasser
zum Brunnen dort
Sinn erfüllte mich tief
sprach Sehnsucht und Lust
und während du schliefst
küsste mein Herz
dir…

von Jürgen Wagner

Ein Mädchen von acht Jahren
verblutet in der Nacht
Ein and’res von zehn Jahren
wird jungfräulich vermacht

Ein and'res Kind wird gläubig
Eins muss heut an die Front
Es darf dort richtig kämpfen
und wird…

von Alfred Mertens

AUFZUCHT

Das Kind gedeiht wird rundlich schon
paßt deshalb nicht mehr auf den Thron
Verwandte haben es besichtigt
die Eltern wurden dann beschwichtigt

das die Verpflegung ihres Knaben
wird zukünftig kein…

von Cycas Palmfarn

Wir geben ihm Futter, Liebe und
einen Regenponcho
und vergessen dabei: Es ist "nur" ein Hund-
warum verwöhnen wir ihn denn so?
...weil wir uns manchmal insgeheim darauf freun-
er möge uns aus Einsamkeit befrein?

von Alf Glocker

Meine Meditation war das Licht,
das ich verlor ohne zu weinen –
und meine Tat war das Gewicht,
mich mit mir selbst nicht zu vereinen.

Mein Weg war so unsichtbar klein,
daß ich ihn fand ohne zu suchen,
ohne…

von Michael Dahm

Das Leid

Ein Leid ging runter an den Bach
und wollte sich ertränken
doch es war der Bach zu flach
es konnt ´sich nicht versenken.

Ich bin es leid ein Leid zu sein
und solches auch zu haben
sprach es und…

von Marcel Strömer

Oh wie funkelt, Gold dein Name, aus Millionen Lichter hier,
Wundervolles bringt die Wunder, Schönheit ist der Liebe Zier.
Sehnsuchtsvolles Herz umschlungen, liebster Kuss von Mund zu Mund,
all die Jahre war das Suchen, schwarze…

von Alf Glocker

Die Geister nähern sich uns aus buntestem Licht –
wir denken sie uns berauschend und schön!
Sie sind überall – und sie sind es nicht,
wenn die heimlichen Winde des jenseits weh’n.

Sie schweben aus einer Wahr-Welt herbei,…

von * noé *

Einen Wimpernschlag lang nur
streifte der Schlaf meinen Geist,
entließ ihn wieder viel zu früh
in die stilldunkle Nacht.
Bewegungslos liege ich hier
der Wärme wegen
zugedeckt bis unter's Kinn und lausche.…

von Brigitte-Hanna-Dorit Lebelt

Ich schlafe noch, versunken in den Träumen der Nacht.
Langsam werde ich wach, reibe meine Augen, denke nun wie sehr ich ihn mag,
mein Liebster liegt nicht neben mir, ich rekele mich sacht.
Fast vergaß ich Kaffee zu kochen, er…

von Marcel Strömer

Wenn schwarze Schafe
sich zu einer Horde bilden
fühlen sie sich stark,
sie versuchen dann
den Wolf zu zähmen.

Der Wolf aber
lebt zurückgezogen
mitten im Wald.
Gefährlich wird er
erst im Rudel…

von Alf Glocker

Der Morgen streift durch Feld und Garten.
Er spricht: „Du hast was zu erwarten!“
Lass dich doch einfach überraschen –
du landest in des Tages Maschen!

Das Netz der Stunden hängt bereit!
Ergreif nur die Gelegenheit,…

von Michael Jörchel

Die Wohnung, die Räume,
waren lange dein Heim.
Hier hattest du Träume,
am Ende – allein.

Ein Stapel Bücher
und etwas Geschirr.
Wäsche und Tücher,
in all dem Gewirr.

Die guten Möbel,
du hast…

von Alf Glocker

Du bist sichtig- vor und vor,
du bist –tisch (lein deck dich) prak!
Doch du zweifelst niemals ver…
Bist du denn ein Bache-lor?
Hast du Knüppel und auch Sack?
Denk doch kreuz und nicht so quer!

Ich bin -druck…

von * noé *

Seifenblasen

irisierend-schillernde,
lyrisch anmutende
Geschöpfe
schwebend-taumelnden
Nichts',

Sphären
aus Luft,
materielos,

umschlossene
Leichtigkeit,
berückend schön…

von Axel C. Englert

Ein dicker Limerick
Fand raus (zum Glück):
Dies Doppel – „M“ ist deplatziert!
(Drum hat er flugs es ausradiert…)
Als „Limerick“ scheint nun er chic!

von * noé *

Im "Krah-Krah" der Krähen
schon herbstliches Wehen ...
dem Sommer zur Wende,
sein baldiges Ende.

Noch lässt Sonne steigen
den sommerlich' Reigen
mit glühendem Kuss,
so als Abschiedsgruß…

von Axel C. Englert

Dei Wochen lang hab ich geschieben!
Dieses Gedicht ist zum Velieben…
Endlich fetig nun – mein Wek!
Abe Moment! Da fehlt was? Weg –

Sind all DIE Konsonanten –
Die die Chinesen gut nie fanden…
Hat man ga mich…

von Alf Glocker

44. Schritt

Es kann doch nicht sein, daß Leben…
man denke nur einmal an Schleimhäute!
Die heißen nicht ganz umsonst so!
Und dann zwischen den Zähnen…
Auch Hautschuppen!!!

Natürlich darf man die…

von Marcel Strömer

Mit besonders wachen Augen
liebtest du komprimiert
mein feines Lied,
das ich damals aus Liebe weinte
und für dich schrieb.

Das traf zuerst auf taube Ohren,
doch dann schlug dir plötzlich
mein Puls als…

von Alexander Paukner

Gefleckte Gezeiten, im Mondes Hellen.
Gewehte Palmen, Blüten Wellen.
Im leuchtend wogend Sinnes dämmern.
Da reichte einst, ein Regen Tau zum wärmen.

Aus Orchigeen rosig Nachtigallen.
Die Eule nahm, den Klang des…

von * noé *

Jeder Liebe, jeder Freude
beigemischt ist auch das Leid.
Wer im Lieben sich vergeude,
sei auch für den Schmerz bereit.

Doch tritt lieber nicht mit Füßen,
was dich inniglich wohl liebt,
denn du kannst es…

von Philipp Otto von Buchhain zu Hannover

Am Ende des Seins, liegt immer noch eins.

Es scheint so, als wäre man froh.

Doch würden all die Narben des Lebens dir sagen : Wir bleiben, du musst uns ertragen !

Ob deiner Taten Schuld, oder des Schicksals harter Schlag, wir…

von René Oberholzer

Der Dichter friert
Seine Worte werden zu Eisflocken
Schweben auf den Büchertisch

Ich sitze in der Galerie
Und wärme mich an einer Zeile
In seinem Gedicht

© René Oberholzer

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