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Beitrag 9381 - 9415 von insgesamt 9882 Texten in dieser Kategorie
von * noé *

Ach, hilft mir niemand in der Qual
durch dies verhasste Jammertal,
in das die Eltern mich versenkt,
als sie das Leben mir "geschenkt" ...?

Ich weiß, dass hier doch gar nichts geht,
was ich auch tu, ich komm' zu spät…

von Alf Glocker

Wir haben den Ungläubigen schmähliche Strafe bereitet

Sura 4/38; Und jenen, die ihr Gut spenden den Leuten zur Schau,
und nicht an Allah und an den Jüngsten Tag glauben.
Und wer Satan zum Gefährten hat – welch übler Gefährte…

von Alf Glocker

Kosmos, gib mir Eigenschaften
(ich will dann nach ihnen leben),
die mich aus dem sagenhaften
Netz des kalten Schicksals weben.

Dieses wird mich durch die Pfade
eines Seins ins Jenseits führen –
ich ermesse…

von Alf Glocker

Das Angesicht der Frau ist groß!
Es ist im Ganzen übermächtig,
reicht von der Seele bis zum Schoß –
ihr Einfluss zeichnet: „Schicksalsträchtig“.

Wer das verbietet ist nicht klug!
Er treibt mit uns ein falsches Spiel…

von slow speak

Gehirnwindungen,
von Gedanken verschlungen.
Stimmen, Klänge ein vergehender Sumpf,
Tropfen die auf's Blechdach schlagen,
ein lautes Monoton, lebend stumpf.
In der Welt von Verstehen und Fragen,
verloren in…

von Alf Glocker

Nimm die Nacht als erste Liebe,
selig, samt und sonders an.
Drück dich an sie, ja, und schiebe
sie allem was du tust voran.

Das macht Wege frei und schließt
welche ab, die schon vollendet.
Sieh dich vor, denn…

von andiy H

Ich hab ein Problem!
Ich kann es nicht mehr umgehn, mir das einzugestehn.
Da sich die Gedanken, jede Stunde, Tag um Tag, extrem darum drehn.
Hat es sich verändert wie ich alles warnehm, und viele gute Dinge kann ich so kaum noch…

von * noé *

Scharf bläst der Wind um alle Ecken,
treibt die Wolken vor sich her,
nein, da hilft auch kein Verstecken
hinter Schals und Kragen mehr!

Reißt an offnen Autotüren,
peitscht den Regen waagerecht -
Ungeduld lässt…

von Hayal Masal

Ich bin gefangen,
in meinem ganz persönlichen Gefängnis,
mein persönliches Gefängnis,
die Welt.

Mein ganz persönliches Gefängnis,
mit nicht sichtbaren Gitterstäben.

Jeden Tag die gleichen Gesichter,
Tag…

von Alf Glocker

Im Osten geht die Sonne auf,
feurig brennt der Himmel schon,
du nimmst alles brav in Kauf –
aber du kommst nicht davon!

Wetter leuchten und versprechen:
was du siehst verheißt das Gute.
Lügen werden dich…

von Marcel Strömer

Es schreibt die Zeit, nach unsrem Sein:
„Brich Erdenmensch Gesetz und Bann,
weil ich dir nicht mehr folgen kann,
leg ab dein Kleid aus Staub und Stein!

Und was dir einmal Heimat war,
ist nicht mehr in der fernen…

von Marcel Strömer

Der Wind, der sie geboren
im weichen Sand als Stall,
im Licht der fahlen Sterne,
leuchtend getragene Worte,
in der lauen Maiennacht zu Fall.

Wilde Mäuler hungrig und dürsten,
Äste geformt zu Kronen,

von Jürgen Wiersch

Ja die Gier nach Neuem, die treibt uns Alle herum,
manch einer übertreibt es
und kommt darin um.

von Alf Glocker

Unbeschreiblich, was für Flaschen schreiben!
Man glaubt es oft nicht, was da steht!
So lass doch der das Dichten bleiben,
der im Kopf, schwachmatverdreht,
nicht denkt, der ungeküsst von allen Musen,
vermeintlich an…

von Anett Yvonne Heinisch

Dichter Nebel hängt in den Wäldern
grau und schwer im kahlen Geäst
leichter Frost zieht um die Bäume
hält sich an den Rinden fest

Hier und da ruft leis ein Käuzchen
da und dort springt keusch ein Reh
ein Hase…

von Jürgen Wagner

Jeden Windhauch nimmt sie auf
Zittert leise, wispert laut
Ist leicht bewegt, leicht enerviert
Die Pappel manchen fasziniert

Lichthungrig steht sie gerne frei
Und erzählt so allerlei
So lebendig und so fein…

Rezitation:
Sprache, Musik und Aufnahme: Jürgen Wagner
von * noé *

Sonne gleißt vom Himmelszelt ...
Schnell die Fenster zugemacht!
Gerade noch verglüht die Welt,
als der erste Donner kracht.

Und dann ist es schon zu spät,
Wolken senden Wasserfluten,
während Heute untergeht…

von Joscha Klein

Ich hab etwas gelernt,
in diesem faden Jahr.
Hab mich von mir entfernt,
war gar nicht wirklich da.

Projezierte stets auf dich,
Geschöpf, des ewig Glück.
Doch sehen tatst mich nicht
und ich blieb wied'…

von Marcel Strömer

Das der Selbstverliebtheit Seele schlug
zum Gold ernannt

hat meistens immer noch nicht genug
trotz voller Hand

und greift nach mehr
und sehnt sich sehr

es bliebe das Leid der anderen bestehen
dass…

von Jürgen Wagner

Ein Jahr, das geht seinen Gang,
geheimnisvoll den Weg entlang
Für uns ist es ein hoh’s Gesetz,
dem alles folgen muss zuletzt
Die liebe Sonn’ ist unser Stern
ist Mitte, Quelle und der Kern.

20. März - 20. April…

von Kerstin Vivien Schmidt

Hier gehen Sonne und Mond
gleichzeitig auf
Hier nimmt der Schatten
seinen eigenen Lauf
Hier ziehe ich mich
an den Gegebenheiten
wieder herauf
Hier liegen die
unbewussten Träume
Hier befinden…

von Marcel Strömer

Schlage eine Brücke
über Kopf und den Verstand
zurück in deine Schritte
führt der Weg ins Heimatland
Trage offen Wünsche
mit der Hoffnung Hand in Hand
spür das Herz zur Mitte
wandle dich wie Stein zu Sand…

von * noé *

Beine hoch?
Die steh'n im Wasser!
Sommerloch?
Wo das wohl wär'...
Heute geht der Trend nach "nasser!"
Hitzestau nur macht es schwer.

Wer es kann, der sollt' es tun:
Rein ins…

von Alf Glocker

Lass mich, weit von deinen Quellen,
nur zuhause sein und denken –
und ich will dir in den Ställen
wilder Eintracht Frieden schenken.

Bezieh mich gar nicht ein und freue
dich, weil ich dort bleibe,
wo das…

von Alf Glocker

Ich eigne mich zum Denken nicht!
Gefühle hab ich auch kaum welche!
Nun gut, ich kann ein bisschen malen.
Ganz dumm und klein ist mein Gesicht -
ich reichte ihm so manche Kelche -,
damit kann ich nicht prahlen!

von Marcel Strömer

Weg war fest verbaut
meiner Liebe wegen
Füße wundgetreten
fror mir Augenregen
hast du aufgetaut

Nur die eine Tür
hinter der mein Hoffen
lange schwieg verschlossen
kam durch Leid geflossen

von Peter H. Carlan

mit dem Zirkel
Kreise
ziehen

einen großen
einen kleinen

Deinen
meinen

© Peter H. Carlan, 2000

von Alf Glocker

Goldgelb duftet der April,
wiegt die Blütenstirn im Wind,
die statt kalt jetzt nur noch kühl
und die braune Knospe grünt.

Himmel wechselt grell und grau,
Regen fällt bisweilen weiß,
Bodenfrost und Morgentau,…

von Alf Glocker

17. Schritt

Capito?

Was ist die Grausamkeit des Lebens
gegen einen guten Job?!
Nur ein, sich viel zu spät
Herausstellendes, wenn man einmal
die Wirkung dessen bemerkt,
das man viel zu lange

von Marcel Strömer

Halleluja, Fingerglied vom Meer benetzt,
genervter Dichter schreibt am Pausenfüller,
überfliegt - die alte Möwe übersetzt,
was Schrift besagt, wird merklich stiller

„Die Grenzen dieses fremden Abendlands,
sind hier…

von Alf Glocker

Spar dir deine dummen Worte,
Schlampe, dort, im „Hohen Haus“.
Dein Genozid aus der Retorte
bläst bei uns die Lichter aus!

Schlangenzüngig bist du, feige,
falsch und eben hinterkünftig,
doch die spielst die…

von Michael Dahm

Herbstmelancholie

Der Riss des Waldes ist umhangen,
kein Laut stört Herbstes Brunst,
er hat das Jahr sich eingefangen,
es schweigt im nassen Dunst.

Eichen lassen Früchte fallen,
in Mutter Erdes Schoß

von * noé *

Verliere die Kontrolle nicht
und halt' die Fäden schön getrennt!
Spiel mit den Puppen, was du willst,
spiel alles, was man kennt.
Jedoch verrate nicht dein Ziel
mit diesem tollen Puppenspiel,
das niemand…

von Alf Glocker

Wenn die Quatschgedanken humpeln
(ja, da staune ich doch nur!),
so durch dumpfe Hirne rumpeln,
fühl‘ ich mich ganz aus der Natur!

Es gelingt mit nicht zu folgen,
diesem Zirkus: „Jemand-spielen“.
Da ballen sich…

von Frank Wartner

in keinem hafen
eine ankunft
noch zeugen die möwen nicht
von der heimkehr in seichtere gewässer

unruhig die schiffsjungen
die kerben schlagen in die reling
noch krängt die bark im rauen wind
und…

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