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von * noé *

Hoffnung lebt -
wenn scheinbar es zu Ende geht,
wenn ruhelos die Erde bebt,
kein Stein mehr auf dem andern steht ...

Hoffnung lebt -
wenn Kinderweinen ein Herz nicht rührt,
wenn keine Hand mehr streicheln wird…

von Ingrid Baumgart-Fütterer

Erhellende Gedanken
vertreiben die Dunkelheit,
die sich in seiner Seele
eingenistet hat
und mit dem Rückzug
der Schwermut
schlägt lebensfreudiger
sein Herz.

von Marcel Strömer

Vergib dem, der dir die Freude stiehlt,
die Elster, die deinen Mut beraubt!
Der auf deine Wunden listig zielt,
und dich mit Hohn und Spott betraut.
Ein kurzer Rausch - der alle nur betrügt,
so diebisch saugt an…

von Jürgen Wagner

Sie gießen einen jeden Tag
Den Weltenbaum, dass er gedeiht
So gib auch Du ganz ohne Frag’
Ihm täglich etwas, das ihn weiht

Schöpf selbst aus diesem tiefen Brunnen
Der stillen Seele und der Welt
Vielleicht ist…

Rezitation:
Sprache, Musik und Aufnahme: Jürgen Wagner
von Heinz Helm-Karrock

ich will es dir geben,
will mit dir tragen

will dich erheben
und dich fragen

deine Nähe bei mir spüren
in deiner Seele die Saiten rühren

komm zu mir, Kuss,
ich kann nicht anders, muss

Blumen…

von Sieghild Krieter

Das alte Jahr ruht nun vor mir
zerschlissen und verbraucht
die Taschen sind voll Altpapier
zerbeult und aufgebauscht

Die Nähte morsch der Saum zerfetzt
kein Knopf hat nen Verschluss
das Jahr gleicht einem…

von * noé *

Ich bin mir meiner wohl bewusst
und kenne mein Gesicht,
was allerdings nicht heißen muss,
verschiedene gäbs nicht.

Mein Mitgefühl darf jeder sehn,
und das ganz maskenlos.
Wenn Trauerflore mich umwehn,

von Alf Glocker

Was die Menschen je erlitten
muss ich mir für mich verbitten!
Macht was euch so gut gefällt –
solange ihr nicht auf mich zählt,
könnt ihr tun was ihr auch wollt!

Aber bei dem Blödsinnmachen,
halt‘ ich mich an…

von Volker C. Jacoby

oder: Ein Winterendgedicht

Noch nebelt nimmersatter Dunst
durch Wald und anverwandtes Land,
webt moosbegleitet braunes Laub
mit Totholz kühle Teppichböden.
Wir aber spürn schon Künftiges.

Wenn wieder wohlig…

von Marcel Strömer

„Gefühlt Mitte Zwanzig Plus“,
so steht es heut geschrieben,
du spürst, dass du nichts ändern musst,
dein Herz ist junggeblieben.
Es ist ein Tag wie jedes Jahr,
er schreibt dir neue Zahlen,
das Alter wird dann…

von Marcel Strömer

Ich fülle dir dein stilles Wolkenmeer
mit meinen Armen gleich der Flügelwelle
fremd war ich und du warst sternenleer
wie der unbewohnte Platz an meiner Stelle

Du schreibst mir, wie verwundbar Leben ist
an jedem Tag…

von Rochus Stordeur

ach frage den schwatzenden türkischen jungen
nach kaufland und uhrzeit und auch noch nach bach
er sitzt so bestürzt und verrapt und zersungen
und weitläufig fröhlich und sieht dir lang nach

so leer und so schief sind die…

von Alf Glocker

Lass mich doch nicht so allein,
dumme Wirklichkeit im Jetzt.
Du musst gar nicht böse sein –
ich fühle mich durch dich verletzt!

Was willst du denn beginnen,
mit mir, an dem kuriosen Ort?
Ich bin doch bereits…

von Marcel Strömer

dein Auge sieht Moment verfliegen
hält Erinnerung und wünscht zu bleiben
doch wird Zeit, in Sand geschrieben
lässt alten Sinn mit aller Macht vertreiben
wohnt tief in dir, vergisst nicht immer
sucht dein Herz in…

von Marcel Strömer

Ach mein Herz
es ist schon Zeit,
in deinem bunten
Sommerkleid,
was zu zweit
nur dir gelänge,
wenn die Liebe mich
nun endlich fänge.

Ach so fange mich
in deinem treuen Halt,
als…

von Marcel Strömer

Brich das trockne Brot der frühen Jahre
Geh dem Meere auf den Grund
Nimm die Steine aus dem Weg, bewahre
Schenk nur gutes Wort aus deinem Mund

Schmück dich nicht mit Gold an armen Tagen
Steige nicht auf Thron und…

von Elmar Vogel

Alles Sterben fällt nach unten
doch das Leben strebt hinan
In der Tiefe liegt gebunden
Schweres, Dunkles – zieht mich an.

Doch wie mag ich Höhe finden
ohne Tiefen je gespürt?
Muss ich doch am Licht erblinden…

von Alf Glocker

Die Sinnlichkeit und die Schönheit
In einer aufregenden Kulisse gezeigt,
macht die Fantasieschwingen weit,
die in bunten Federn, verzweigt,
mit den Wolken der Träume fliegen,
und die Nacht über der Erde besiegen.…

von Alf Glocker

Wer Vorsicht übt, der lädt auf sich auch Schuld!
Wie soll man sich denn nur an ihm vergehen?
Sein Engagement und seine Engels-Ungeduld,
sind schlecht geeignet für die Schicksalswehen!

Er möchte gleich den reinen Tisch der…

von Michael Jörchel

Bunte Blätter auf den Straßen,
Regen plätschert auf Asphalt,
Herbstwind bläst sanft durch die Gassen,
dunkel ist’s und bitterkalt.

Dunkel ist’s und bitterkalt,
ich friere und kann wenig sehen.
Der Herbst macht…

von Daniel Aumüller

Du bist schön

So wie du bist
So wie du isst
Du bist schön
So wie du lachst
Schön wenn du denkst
Schön wenn du ein lachen schenkst
Schön wenn du schweigst
Du bist schön -
Heute Morgen Gestern…

von Horst Bulla

Die „Schönheit“, ist der Worte „wert!“
Wie sollt ich sonst, die „Schönheit“ preisen?
Wenn nicht, mit einem Lobgesang?
Denn „Schönheit“, Poesie und schöne Worte
sind in der Seele und im Geiste
doch unzertrennlich und…

von Axel C. Englert

Eine Insel – namenlos –
Fühlte stets sich einsam bloß!
Diese doofe Redensart!
Dazu das Fragespiel war hart:

Da muss als Insel man sich schämen!
Drei Dinge nur sind mitzunehmen…
Aller guten Dinge sind ja drei?…

von Reim Ereien

es ist wie Regen im August
der Himmel könnt vor Freude weinen
der Sommer ist ihm endlich nah
Herbst wird sich mit ihm einen

der Himmel trägt sein schönstes Blau
zeigt seine schönste Weite
doch sieht man bald…

von Michael Jörchel

Der Berg des Jahres ist erklommen,
wir können schon den Gipfel sehen.
Die Zeit des Abschieds ist gekommen.
Was wird im neuen Jahr geschehen?

Werden wir so weiter machen
wie schon in vergangenen Jahren?
Oder…

von Marcel Strömer

Schellenrassel, Glockenschlag
wehleidig ratscht und dröhnt Verzerrung,
das wie Eimer blechen mag -
gutgemeint - nicht besser aus Entfernung.

Ohrverquollen, patscht und schreit,
ein Ziepen, flegelnd stößt durch…

von René Oberholzer

Hilfe kommt aus Flawil
Nicht aus Bettwiesen
Oder aus Degersheim
Schon gar nicht aus Mogelsberg
Vielleicht noch aus Bütschwil
Oder Bazenheid
Oder Ganterschwil

Ich hoffe
Wir können dieses Gedicht…

von Alf Glocker

Sieh hin, der laue Abend färbt
die Wolkenstreifen wundervoll –
der Tag hat dir das Fell gegerbt,
nun sehnst du dich nach Alkohol?

Doch bekommst du nun mal keinen.
Den hast du gestern doch gehabt!
Nicht…

von Marcel Strömer

Frühmorgens
reges Treiben in der sonnendurchfluteten Stadt

dort auf dem Marktplatz
zwischen schmalen und gelb getünchten Giebelhäusern

füllen sich die Gassen schnell
im Stadtbrunnen funkelt das Silber und Gold…

von philipp kirschner

1)
und du iast umanond, trogst so schwa on deim lem, die woahheit tiaf vabonnt, konnst den glaubm net vastehn
denn du iast umanond, so vü noabm in deim lem, mitm finstan vawondt, heast des flüstan, spiast des bem
und du iast…

von Marcel Strömer

es war einmal…
die Tage wurden kürzer
Kreislauf des Ewigen
jahrhundertelang

säend, wachsend, blühend
Früchte tragend
erntend und absterbend
die Zeit trug den Geist
des Wandelns in sich

heute…

von * noé *

Der Winter schickt mit seinen Raben
uns schon mal seine Sängerknaben
und lässt mit ihren spröden Stimmen
sie splitterfrostig Lieder singen.

Den Nebelvorhang ziehn sie vor,
doch immer noch ertönt ihr Chor.

von Alf Glocker

Der bleiche Mond am Morgen steht,
als Göttergruß im neuen Tag,
der schöne Wünsche für uns trägt,
die von dem ganz besond’ren Schlag
sind, daß sie uns wie Elfen helfen!

Heinzelmännchen/weibchen strömen,
von ihm…

von Alf Glocker

Die Sterne welken – sie flimmern nicht!
Das ist nur ein Trick und hat nichts zu bedeuten.
Du hast ihnen gegenüber gar kein Gewicht,
und du hast wenn’s drauf ankommt kein Gesicht,
sie jagen dich nur in verbissenen Meuten!…

von Johanna Weiß

Ein weiterer Morgen,
vor mir mein Schrank,
die Wiederkehr der Sorgen,
vielleicht bin ich krank?
Der Blick an die Decke,
Fragen strömen auf mich ein,
Warum ich mich verstecke?
Bin ich gerne allein?

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