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von Alf Glocker

Lass mich, weit von deinen Quellen,
nur zuhause sein und denken –
und ich will dir in den Ställen
wilder Eintracht Frieden schenken.

Bezieh mich gar nicht ein und freue
dich, weil ich dort bleibe,
wo das…

von Johanna Weiß

Meine Gedanken, sie rennen hin und her,
sie kämpfen, schubsen, schlagen,
schreien, kreischen, weinen,
Ich will sie zähmen, doch ich kann nicht mehr.
Ich wünsche es mir so sehr,
das ist einfach nicht fair.

von Marcel Strömer

Wer spielt das Lied der Sterne,
das finster über Wolken steht,
und ahnungslose Ferne,
wie tot vom Himmelsrücken weht?

Wer nimmt und macht zu eigen,
was da am Lebensende bleibt?
Weiß Lied der stummen Geige,…

von Marcel Strömer

einst trank ich aus dir
dein liebliches Wort
das führte zu mir
floss wie Wasser
zum Brunnen dort
Sinn erfüllte mich tief
sprach Sehnsucht und Lust
und während du schliefst
küsste mein Herz
dir…

von Rochus Stordeur

dass ich verstehe und dass man versteht
hindern oft geistlos gebundene zungen
altes verhört und verschrillt sind die jungen
dass bei der zeit die oft sinnlos zergeht

kraftlos und müde der rückhalt der lungen
wie…

von * noé *

So findet ein Ende, was nicht zusammengehört.
Hat man es schon am Anfang gewusst?
Hätte es denn am Anfang gestört?
Noch vor dem nie gehabten Schicksals-Kuss?

Der Schnee von gestern deckt das Grab,
in dem Hoffnung…

von * noé *

Und wieder wirkt die weiße Pracht,
wie schon seit Kindertagen -
sie hat den Zauber mitgebracht
und konnte ihn kaum tragen.

Was trostlos-kahl und schwarz-bizarr
uns jede Stimmung raubte,
ist plötzlich strahlend…

von Marcel Strömer

Der Same wird in Mund gelegt,
befähigt schwillt dir alter Geist,
der geistesgegenwärtig Form erlebt
und feine Sinne sanft bereist.
Zerreißt dir Blatt, das Zeilen spricht -
weil Tintenherz die Spur versiegt.

von Volker C. Jacoby

- Nicht nur zum Jahreswechsel -

Wie schnell vergeht doch solch ein Jahr,
ist selbst man in den „Jahren“!
Es ist, was früher riesig war,
als kurz nun zu erfahren.

Ein Jahr, das kommt, ein Jahr, das geht -
wir…

von * noé *

Einen Wimpernschlag lang nur
streifte der Schlaf meinen Geist,
entließ ihn wieder viel zu früh
in die stilldunkle Nacht.
Bewegungslos liege ich hier
der Wärme wegen
zugedeckt bis unter's Kinn und lausche.…

von Ekkehard Walter

Das Haus repräsentiert das Leben
das uns Gott, der HERR, gegeben
Wer nun glaubt und Gott vertraut,
der hat auf sicherem Grund gebaut.

von * noé *

In dem Nebel der Gedanken
- wenn wir je darin versanken -
wartet, als Fragment der Zeit,
im Stillen unsre Endlichkeit.

Mit jedem freudigen Entstehen
überziehen uns die Wehen -
doch wir stehen nicht parat,…

von Alf Glocker

Schöne Stunde: Augenblick!
Süßes Gleichnis für ein Leben.
Wirklichkeit im rechten Glück,
übe, du musst alles geben!

Ändre nicht was bleiben soll,
präsentier dein Sanftgesicht,
fülle, denn kein Maß ist voll,…

von Jürgen Wiersch

Ein arbeitsloser Philosoph,
läuft täglich kreisend übern Hof.
In Gedanken mit sich und seiner Welt,
sucht er nach Erklärungen und Sätzen,
so, dass es ihm gefällt.
Doch als wirklich schwierig erdachten Tageslohn,…

von Alexander Paukner

Ein unbeschrieben zierlich Sonnenstrahl,
gewandelt Mond, als Blatt zur Hand.
Beschrieben Feder, Sonnen gleichsam leicht.
Weicht abermals, im Jahr so weich der Zeit.
Weit über Himmel Wolken weichem Weiß.
Sich fühlt es…

von Marcel Strömer

Katzen schleichen
hinter Winde,
weil dort
Rückenwind entsteht.

Mütter weichen
nicht vom Kinde -
Liebe,
die aus Lust gesät.

Katzen haben
sanfte Hände,
tragen
Herz von früh bis…

von ses .

herz ist die einzige konstante,

mein herz ist die einzige konstante,
es gibt mir pfad und richtung,
egal wohin ich wandle.

ja, und noch viel mehr,
denn es ist die zeit,
auch wenn es dabei zeitlos bleibt.…

von Alf Glocker

Drei schwarze Ringel-Tauben
überfliegen meinen Trost,
weil sie an das Echte glauben –
doch sie zeigen hellen Frost!

Drei weiße Schlingel-Raben
brachten mir einst einen Brief,
der mit seinen Liebesgaben –…

von Alf Glocker

Wir haben den Ungläubigen schmähliche Strafe bereitet

Sura 4/38; Und jenen, die ihr Gut spenden den Leuten zur Schau,
und nicht an Allah und an den Jüngsten Tag glauben.
Und wer Satan zum Gefährten hat – welch übler Gefährte…

von Alf Glocker

Wähle niemanden, der dich verkauft,
der dich aussetzt: Not und Pein!
Wer sich zuletzt die Haare rauft,
der willst du doch gar nicht sein?!

Geh nicht einfach mit der Herde,
die am Allgemeinplatz döst,
damit das…

von Alf Glocker

Das Angesicht der Frau ist groß!
Es ist im Ganzen übermächtig,
reicht von der Seele bis zum Schoß –
ihr Einfluss zeichnet: „Schicksalsträchtig“.

Wer das verbietet ist nicht klug!
Er treibt mit uns ein falsches Spiel…

von * noé *

Jeder Liebe, jeder Freude
beigemischt ist auch das Leid.
Wer im Lieben sich vergeude,
sei auch für den Schmerz bereit.

Doch tritt lieber nicht mit Füßen,
was dich inniglich wohl liebt,
denn du kannst es…

von Alf Glocker

Eines langen, kurzen Tages jähes Ende ist erreicht
und wir freuen uns und sagen: gute Nacht!
Alle furchtbar harten Herzen sind erweicht,
zu Ende geht die aktuellste Mini-Schlacht.

Nun steht noch aus was uns die Träume…

von Axel C. Englert

Ein Nachtgespenst fand es vertrackt:
Spuken bei Nacht? Ist doch abstrakt…
Ein NACKTGESPENST bin ich! Jawoll!
FKK! DAS find’ ich toll…

FKK – ist ja (beim Geist):
Spuken – OHNE Laken (meist)…
Fehlt dies Bett –…

von Alf Glocker

Das Leben ist (k)ein Trauerspiel
Und du spielst deine Rolle!
Tu das mit Anstand und Gefühl –
wenn’s dir was hilft, dann grolle!

Es muss ja nichts verstanden sein,
lass dich doch einfach überraschen!
Du…

von Willi Grigor

Ich glaubte nie, dass wir uns fänden,
dieser Gedanke kam mir abhanden.
Es lag an kleinen Glücksumständen,
dass wir uns schließlich dennoch fanden.

Du bist ein Land und zweigeteilt,
es gibt ein Hüben und ein Drüben.…

von Alf Glocker

8 Milliarden hat die Erde –
alle haben bei uns Platz!
Seid willkommen, Steckenpferde –
Jedes einzelne ein Schatz!

Fürchterliche Religionen
Bomben um sich mit Gebrüll,
wo die Menschen dichter wohnen,
als…

von Alf Glocker

Am Leben sich beteiligen,
dem Zweck die Mittel heiligen,
das macht allergrößten Spaß!
Warum werdet ihr dann blass?

Alles läuft doch an der Schnur:
Geburt und Tod mit Frohnatur!
Hauen, Stechen und Verdrängen,…

von * noé *

Ich geh' dem Wind nach
in die Eiseskälte,
der Nadeln vor sich her treibt,
fast wie Glas.
Ich such' das Leben,
das sich diese Kälte wählte
und frage mich:
"Wie macht es das?"

Von…

von * noé *

Im Leben braucht es mehr als Mut,
drum bleib' du schön bescheiden
und finde das gefälligst gut -
sonst mag man dich nicht leiden.

Hast du ein Weh und auch ein Ach,
dann jammere nicht laut,
es fragt ja eh…

von Axel C. Englert

Eine Zecke hasste Blut:
Ekelhaft! Riecht schon nicht gut!
Rotwein mir viel besser schmeckt!
(Hab ich letztes Jahr entdeckt…)

Bin ja schließlich kein Vampir!
(Ab und an trink gern ich Bier…)
Dazu lieb ich den…

von Jürgen Wagner

Sie hat ihr Haus in einem Baum
Dort ist zwar nicht so arg viel Raum
doch ist sie immer gut geschützt
was ihrem Nachwuchs lange nützt

Zum Abenddämmern fliegt sie aus
Sie hört auch noch die kleinste Maus
und…

von Anett Yvonne Heinisch

Dichter Nebel hängt in den Wäldern
grau und schwer im kahlen Geäst
leichter Frost zieht um die Bäume
hält sich an den Rinden fest

Hier und da ruft leis ein Käuzchen
da und dort springt keusch ein Reh
ein Hase…

von Marcel Strömer

Hinter mir verlassen-leere Felder,
silberner Geist, getaucht in braune Erde.
Ja Mensch verstehe - ich werde älter,
und weil ich weiß, dass ich scheitern werde,
drum werde ich langsam und auch leichter,
drehe achtsam…

von Alf Glocker

Mein Gesicht zeigt Falten – welche,
die es vorher noch nie hatte!
Blüten haben glatte Kelche –
und Gedanken sind aus Watte!

Aber Zärtlichkeiten lassen
alles wie von selber sprießen
folge mir in dunkle Gassen…

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