Dichtung ✓ klassische & moderne Dichtungen

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von Marcel Strömer

Der Hoffnung letzter Blätter fallen
im Herbstbild trüber Einsamkeit
und schöne Worte die im Wind verhallen
verlassen uns für lange Zeit

Bereitet Winter seine Wege
betritt die Bühne kühler Sicht
jetzt eilen…

von Reim Ereien

Du könntest fliehen
doch meine Liebe
würde Dich finden
alle Hindernisse überwinden

die Richtung sie ist vorbestimmt
einzig durch Dein Sein
und ich tauche
in den tiefen See des Schicksals
liebevoll…

Dom
von Michael Dahm

Dom

In silbrigen Wirbeln des Baches am Morgen,
mit murmelnden Wassern ziehen fort meine Sorgen,
es wandelt die Zeit im ewigen Strom
und baut aus gezogenem ihren festesten Dom …

von * noé *

Wie kann man Zeichen so missdeuten!
Wie nur kann man sich so verleiten
lassen, ohne weitere Bedenken,
sein Vertrauen so zu verschenken?

Was hat ihn nur so ausgehebelt,
den Verstand, der sonst geregelt
sich in…

von Alexander Paukner

Was Nebel Lichter schwankend wähnen,
sich legen still vergeben Enden.
Die Sonne mag den Frieden stillen,
der Liebe Klang ein Sonnen wähnen.
In allem wog noch Sanftheit inne,
gesehnt im Tau des Nebel Anfangs laue Luft…

von Alf Glocker

Das Jahr geht aus!
Wer hat es angeknipst?
Die Weihnacht steht ins Haus –
Silvester lacht beschwipst!

Wir wechseln wieder mal die Zeiten.
Das fällt uns unwahrscheinlich leicht,
denn es ist nicht abzustreiten:…

von Alf Glocker

57. Schritt

Eine Umkehr ins Unumkehrbare,
ein Abstecher ins Anderswo –
eine Reise durch alles Gute, Erfahrbare,
das wünsch ich mir so!

Ich bin völlig verrückt
nach einem Du und der Welt –
mich hat…

von Hippocampus Denkfabrik

Manche Menschen vertragen bestimmte Lebensmittel nicht,
zum Beispiel Alkohol, Fisch und Fleisch bei Gicht,
anderen muss man Medikamente geben
um eine Stoffwechselstörung zu beheben.

von Johanna Weiß

Der Vogel kommt und geht,
zu früh und doch zu spät.
Fliegt vorbei an dir,
ist leider nur bei mir.

Glaubst er bleibt,
in Ewigkeit,
ist dein.
Trügt erneut der Schein.

Der Vogel setzt sich nieder.…

von Alexander Paukner

Des Kornes Abend weh so still,
ein Arm ein Tag, ein jeher Will.
Aus Zeptern barg man sprach gedacht,
erinnert hebt es einzig Tag.
Lag uns zu Füssen je die Wahl.

Es wurde uns das Brot gereicht,
es weichte eine…

von Axel C. Englert

Ein Kolosseum war fatal
Erweise - KOLOSSAL!
SO kann das nicht weitergeh’n!
Ich möcht schlank sein! Eben schön!

Welch groß Theater! Um mich her –
Ich fühle mich ent – setzlich! Schwer…
Riesen – Zirkus! Kaum…

von Alf Glocker

Unbeschreiblich, was für Flaschen schreiben!
Man glaubt es oft nicht, was da steht!
So lass doch der das Dichten bleiben,
der im Kopf, schwachmatverdreht,
nicht denkt, der ungeküsst von allen Musen,
vermeintlich an…

von Alf Glocker

(eine Art Gebet)

An alle dunklen Zonen uns’rer Welt
die fremd und mystisch für uns sind,
bringt uns die Macht die wirklich zählt,
erhört uns, die wir doch so blind
und unerfahren immer wieder irren,
die wir…

von Alf Glocker

Die Sterne welken – sie flimmern nicht!
Das ist nur ein Trick und hat nichts zu bedeuten.
Du hast ihnen gegenüber gar kein Gewicht,
und du hast wenn’s drauf ankommt kein Gesicht,
sie jagen dich nur in verbissenen Meuten!…

von Viktoria Brandt

Der große Stern Jupiter
Hat im All gelitten.
Die Kometen flogen ihren weg.
Er hat ganz gezittert,
danach stark zerknittert.
Und das war ja auch ein großer Schreck.
Und wie geht’s dir heute?
Fragen viele…

von * noé *

Die Vögel singen "Neues Jahr!"
Für Weihnachten ist keine Zeit,
wie es in früh'ren Zeiten war ...
Nix schneebedeckt! Nix eisbefreit!

Wie Zink klingt hart das Meisenlied -
doch auch die Tauben balzen schon.
Das…

von * noé *

Sonne gleißt vom Himmelszelt ...
Schnell die Fenster zugemacht!
Gerade noch verglüht die Welt,
als der erste Donner kracht.

Und dann ist es schon zu spät,
Wolken senden Wasserfluten,
während Heute untergeht…

von Marcel Strömer

Zwei Schwäne schlafen im Schilfe
sie ruhen friedlich am Ufer der Spree
ein Jüngling braucht ihre Hilfe
mitten dort in tiefer, mündender See

Schreie gellen, greifen nach Luft
verträumtes Gefieder in wohliger…

von Alexander Paukner

Ein Blattes Silben Korb umwandte sich,
verweht gelebt im Winde stilliglich.
Was einst wurd Staub, blieb bedecktes Laub.
Unter allem Wasser wog, der Schein geblieben lag.
Wie Sonnenwinde, gleicht sich der wohlste Tag.…

von Alf Glocker

Der Abend kommt – Melancholie!
Der Himmel lächelt - etwas rot –
und erhebt die Szenerie
über meine stille Not.

Alle Zärtlichkeit des Seins
ist durch Schönheit offenbart:
Botschaft in des Abendscheins

von Marcel Strömer

zeitlos
dein Lächeln wirkt so frei
gedankenlos
können wir zusammen sein
wortlos
in diesem Moment wir zwei
hoffnungslos
dringt Liebe in uns ein

(Magdeburg, den 20.05.2015)

Alle Rechte…

von Alf Glocker

Ich fang‘ die Freudentränen der Begierde,
tropfenweise, seltsam willig, in mir auf –
wobei du mir, unabsichtlich, Liebe spendest!
Denn du hältst mich für eine schöne Zierde,
gehst für dich, mit ihr, den Wollustweg hinauf…

von Hippocampus Denkfabrik

Viele Leute kennen Grenzen leider nicht,
vor allem Extreme jeglicher Richtung,
sie verletzen, beleidigen, bedrohen ohne Rücksicht
und vergessen: es gibt durchaus Politiker/-innen mit ethischer Gesinnung,
diese wollen…

von Alf Glocker

Brüste, Schenkel, Backen, Lippen,
Augenglanz und süße Stimme –
das genügt um auszuflippen!
Ach, das ist ja wohl das Schlimme!

Mitten in das Glück zu rennen,
das so heißt, weil man nichts weiß,
weil wir halt…

von Alf Glocker

Mein Nachbar hat 10 Kinder!
Warum soll ich da gradestehen?
Ich habe sie nicht angezettelt!
Da bin ich, vielmehr oder minder,
bereit die Welt nicht zu verstehen –
auch wenn er mich anbettelt…

Jeder ist des…

von Marcel Strömer

Geweiht die Geigen preisend Himmelsländer, die hinter Wolken leben
wohl den Menschen, wenn in ihre Ohren diese Töne gehn
Lebenslang treu, dem liebsten Vater heilig Wort und gottergeben
leicht jene Schrift gelehrt, um am Ende…

von Marcel Strömer

Immer wieder Krieg,
schon wieder bluten Wunden!
Hass bleibt unbesiegt,
wird immer neu erfunden!

Keine Zeit bleibt Mensch,
den gute Sichten lenken!
Weltenmacht sie drängt,
will niemals Ruhe schenken!…

von Jürgen Wagner

Was für Wunder
Wind und Wasser kreiern
Lauf ich da drunter,
sollt' aber gar nichts passier'n

Uns viel zu groß,
grad recht für die Riesen
Dann lassen wir ihn
zum Abendbrot diesen

von Jürgen Wiersch

Für einen Wahnsinn, der permanent,
empfehle ich ein Medikament.
Auch die Leidenschaft und die Liebe hat ihre Tücken,
aber man tut es ja aus freien Stücken.

von Marcel Strömer

All die Sterne werden fallen,
wenn das Licht erlischt!
Wort und Klänge, die verhallen
eine jede Spur verwischt!
Alles Leben muss mal enden,
Stolz und Mut zerbricht,
gehen wir mit leeren Händen,
wohin,…

von * noé *

Hört! Hört! Hört!

Zwei neue Schultern,
auf denen Gewicht ruhen kann!

Zwei neue Beine,
gehn neue Wege, irgendwann!

Tragende Gedanken,
die neu denken, was zählt!

Und zwei neue Hände,
für das…

von * noé *

Vorrang haben "Essens"-Dinge,
weil ohne sie - man gar nichts "bringe" ...
Auch, wenn es manchen Frust beschert:
Man denkt erst, hat man was verzehrt.

Doch zum "Verdauen" gehört dann mehr,
'ne neue Studie gibt das…

von Alf Glocker

Die Verzweiflung ist ewig, nie aufgehoben,
Zierde des Satans im rötlichen Licht.
In das Gelübde des Erfolgs eingewoben –
ein immerfort taugliches Lebens-Gedicht!

Lasst sie mich hören, sie ist so fantastisch.
Nichts…

von * noé *

Wie dieses unendliche Fühlen,
von Ewigkeit zu Ewigkeit,
dies einzige der endlos vielen,
das auch im Schmerz noch wirklich bleibt,

wie dieses Sehnen ohne Ende,
das suchend durch die Welt dich trägt,
wie der…

von Alf Glocker

Ich kannte mal ein süßes Mädchen,
das Marion hieß. Wie schön sie war!
Sie drehte mir im Kopf ein Rädchen,
solange bis ich, nicht mehr klar,
mich wundern musste, über mich.
Ich sagte ihr: "Ich liebe dich!"

Dann…

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