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von Alf Glocker

Wenn die Quatschgedanken humpeln
(ja, da staune ich doch nur!),
so durch dumpfe Hirne rumpeln,
fühl‘ ich mich ganz aus der Natur!

Es gelingt mit nicht zu folgen,
diesem Zirkus: „Jemand-spielen“.
Da ballen sich…

von * noé *

Es ist gerecht, dass ich nicht schlafe,
denn neben mir schläfst du ja tief,
nach außen stets die Harmlos-"Brave" -
naja, die Geister, die ich rief ...

Du stilltest damals mein Verlangen
und warst zu "allem" schnell…

von Marcel Strömer

Es kam ein kalter Minnewind
Eis stürmte übern stillen See
dass wir nicht mehr zusammen sind
klang bitter zwischen Luv und Lee

mein letzter Wunsch flog dahin
die Welt muss gehn und ich blieb stehn
du musstest…

von * noé *

Wenn du nie mein Liebster warst,
was ist denn dann gescheh'n?
Dann warst du immer "frei".
Was ist denn dann dabei,
dass ich das Spiel, das du gespielt,
nicht weiter spielen will?

So halt mein…

von Marcel Strömer

Sie hatte still verlassen
Heimaterde, Liebe, ihren Mut
Steine auf der Seele, über Straßen
ihre Träume, ängstlich
hinter einem Flüchtlingszug

Sie lag in meinen Armen
weinend, bekam von Heimat nicht genug…

von Ingrid Baumgart-Fütterer

An leuchtenden Farben
kann ich mich
nicht sattsehen.
Sie durchdringen mich,
nähren meine Seele
und lassen mein Inneres
wie eine bunte Sonne
aufleuchten.
Mir wird wohlig warm
ums Herz
und…

von Karl Oetzmann

Wir sind jung und unerfahren.
Mussten meist noch keine Freunde Aufbahren.
Wir spielen und toben herum.
Die alten schütteln nur stumm

ihre Köpfe vor unserer Freude,
unserer Unwissenheit vor des Lebens Bürde.

von Walter W Hölbling

vier tage vor weihnachten
um 6 uhr morgens
läutet das telefon

mein atem stockt

sie sagen mir
mein vater sei heute
um 3 uhr früh gestorben
ich möge vorbeikommen
das begräbnis in die wege leiten…

von Marcel Strömer

Folge einer langen Spur
atme Zeit und Zwischenräume,
Vergangenheit lebt Stadtkultur -
Höhepunkte großer Träume.

Quedlinburg, kleine Gassenstadt
kopfsteingepflastert führst du Gast
zu Rathaus, Roland übern…

von Marcel Strömer

das Land
trägt schwere Schleierwolke
warme Luft
schleppt sie träge vor sich her
ein Ruf
aus Baum hat mir gegolten
wenn bloß
die Dämmerung nicht wär

sie führt
mich fehl in dunkle Täler

von Alf Glocker

Der Abend ist jung, worauf läuft er hinaus?
Die Tagesgewitter sind schon verflogen!
An ihrem Faden herum beißt die Maus.
Die Wildnis hat sich fein hingebogen,
zu einem Gemälde aus ganz Vergessen –
wurdest du geliebt…

von Volker C. Jacoby

Leselust: in Büchern graben,
fasziniert sein von den Staben,
die, wenn geistreich aufgereiht,
Sinn zu machen sind geweiht.

Schreiblust darf man ähnlich sehen:
Bleistift, Kulis, Federn gehen
ein zu…

von * noé *

Plötzlichkeit, das sei dein Wesen,
Pluto, jetzt nicht mehr Planet,
so, jedenfalls, kann der es lesen,
der davon etwas versteht.

Planetenwürde aberkannt ...
Und? Hat je dich das tangiert?
Als Planet für uns…

von Marcel Strömer

Sag mir
das Geheimnis,
das deiner Augen
warum
sie da schweigend,
dennoch nicht zeigen,
dass sie fast alles sehn?

Nachts hier -
da sie weinen,
in ihrer Trauer
warum
sie die Wellen…

von Marcel Strömer

ich taste mich
blind durch eine scheinbar endlos lange Nebelwand
spüre viele kalte Atem wehen

fühle was dich
und mich schon immer eng und fest verband
durch diese dunklen Schatten gehen

so verknüpft sind wir…

von * noé *

Im Hier und Jetzt bist du verborgen,
wer warst du, bist du, wirst du sein?
Ein kleiner Mensch mit vielen Sorgen
und meistens damit sehr allein.

Ja, wenn die guten Tage winken,
gibt es auch reichlichen Applaus,…

von VAN DE JANKAS

.Träumst du das du fliegen kannst über Häuser springen..Träumst du von dem fernen Land..Lied das spielt lass Ton erklingen..Träumst du das du fliegen kannst übers Wasser laufen..Träumst du von der grossen Macht alles dir zu kaufen..Träumst du das…

von W. Löffler

Liebestrunken, wie besoffen
tief hinein ins Herz getroffen
kam die Trennung wie der Blitz
verdammt nochmal, ist das ein Witz?

von Sascha El Farra

WIR WERDEN ERZOGEN VON MASCHINEN,
SIND GEBOREN UM ZU DIENEN,
TRAGEN NAMEN WIE EIN ZEICHEN,
IN EINEM LEBEN ALL DER REICHEN.
HABEN UNS WIRKLICH NICHTS ZU SAGEN,
KANN DIES SCHWEIGEN NICHT ERTRAGEN,
SIND DRESSIERTE…

von Heinz Helm-Karrock

Erster Schnee

Es glitzert heimelich im Frost,
gewiss Flur, Wald und Feld

im Mondlicht silbrig heut‘
frierend schöne Winterpracht

wenn einsam dort
in Dämmerungsdunkel

leise und unbemerkt
der…

von * noé *

Selbst, wenn sie eingebildet war,
hat deine Liebe Halt gegeben.
Seitdem die Situation nun klar,
steh' ich nur irgendwie daneben.

Das hat mich ganz schön mitgenommen,
doch habe ich es nun geschluckt.
Du…

von * noé *

Reptil. In seinem Auge glänzt
der Himmelstränen Glanz.
Wenn du die Aufmerksamkeit lenkst
auf diese seltsame Substanz,

dann wirst auch du es noch erfahren,
auf seiner Tränenautobahn,
im Lauf von Tagen oder…

von philipp kirschner

1)
grosse schware regntropfn foin auf mei klans fenstabrett, in an hassn wüdn takt vatiaft, zaspringens um die wett
zoghoft sonfte sonnenstroihn moin weisse bända duachd woiknwond, in tausend foabm wiads licht reflektiat im blaun…

von * noé *

Auf den Wellenkämmen kräuselt
weißgeschäumt des Mond's Gesicht,
in den leisen Winden säuselt
Neptuns Wille in dem Licht.

Sanft bewegt die Wasserkraft
Leben wellengleich in Schüben,
in der Wolkendecke…

von Robert K. Staege

Der Ast wächst seitlich am Baume.
Der Bast ist als Röckchen nicht trendig.
Das Fast ist zumeist unvollständig,
und der Gast reist nicht nur im Traume.

Die Hast hat es fast immer eilig.
Die Last ist meistens…

von * noé *

Ja, manchen fällt es in den Schoß,
und dadurch fühlen sie sich groß,
und hat politisch man das Sagen,
braucht man auch nichts zu hinterfragen.

Statt "groß", wohl überdimensioniert,
und dadurch auch dazu verführt,…

von slow speak

Ich werde zur Zeit,
werde zum Wind,
werde zum Leid
zu Licht, zu Erde,
mein Gedanke, zum Erbe
und ich werde fest,
doch wichtig ist,
dass man von mir lässt.

von * noé *

Die zwei Nationen war'n sich nie nah,
das ist historisch, hat "Tradition",
man weiß, dass dies schon lang so war,
es reicht als Erbe von Thron zu Thron.

Doch jetzt, bei diesem Fußballspiel,
wiegen die Tore längst…

von * noé *

Knisternd, flüsternd fällt der Regen,
wie ein sanftes, leises Tuch.
Voll Versprechen ist das Leben,
hebt ihn fort, den Winterfluch.

Die Natur, als wenn sie schliefe,
schüchtern zart wird sie besungen -
so…

von * noé *

Reden. Reden - lasst uns REDEN!
Man erwartet, wir bewegen,
lenken Ströme, stellen Weichen,
und vermeiden weit're Leichen.

Lasst uns einfach weiter reden,
denn das überzeugt noch jeden,
dass wir wirklich…

von Alf Glocker

Der Teufel ist Regierungschef!
Nicht nur bei uns – das gilt global!
Auf Konferenzen, jedem Treff,
diktiert er seinen Plan total!

Wir sind in seiner Macht, verflucht.
Das nennt man auch „verhext“,
er ist ja…

von * noé *

Nochschwererverliebt -
dennoch angeschlagen.
Nur für deine "Götter" eher nicht?
Die dazu wohl etwas zu sagen haben ...
So lautet dieser Zwischenbericht.
Sie folgen so verschlungenen Pfaden,
als habe…

von Volker C. Jacoby

oder: Ein Winterendgedicht

Noch nebelt nimmersatter Dunst
durch Wald und anverwandtes Land,
webt moosbegleitet braunes Laub
mit Totholz kühle Teppichböden.
Wir aber spürn schon Künftiges.

Wenn wieder wohlig…

von * noé *

Wie eine Kostbarkeit
hält der Kristallpokal
deiner Hände
mein Haupt,
wiegt es vertraut,
wie eine Mutter ihr Kind.

Jeder Mensch
braucht Zärtlichkeit.
Auch zu viel
ist nie genug,
wenn wir…

von Hippocampus Denkfabrik

Homo Sapiens

Die Wissenschaft rätselt über offene Fragen,
aber muss man nicht mit Erstaunen sagen,
dass die Menschheit so weit gekommen ist
ist ein Erfolg, manche Aufgabe schon gelöst.

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