Dichtung ✓ klassische & moderne Dichtungen

empfohlene Dichtungen
von Else Lasker-Schüler
von Sophie Albrecht
neue Dichtungen
von Johanna Blau
von Robert K. Staege
von marie mehrfeld
die schönsten Dichtungen
von Angélique Duvier
von Volker Harmgardt
von marie mehrfeld
Beitrag 9486 - 9520 von insgesamt 9563 Texten in dieser Kategorie
von * noé *

Heißer Kampf um die Geschäfte,
Geschenke für die Nacht der Nächte
und ein Glitzerbaum muss sein -
andächtig im Lichterschein

Weihnachtslieder wieder singen,
Kinder zu den Krippen bringen,
in der Kirche spielt…

von * noé *

Die Stirne an die Scheibe gedrückt,
an das kühlende Fensterglas,
das innere Auge sieht, was bedrückt,
draußen bewegt sich irgendwas.

Wind weht den Regen vor sich her,
er peitscht ihn durch die nassen Straßen,

von Hippocampus Denkfabrik

Manche Menschen vertragen bestimmte Lebensmittel nicht,
zum Beispiel Alkohol, Fisch und Fleisch bei Gicht,
anderen muss man Medikamente geben
um eine Stoffwechselstörung zu beheben.

von Büsra Koc

Leuchtende Leichen lallen ein Lied
Ein schiefes Lied, ein schlechteres Lied
Sie sind kaum synchron
In einem Ton

Doch keiner stört sich an ihnen
verlieren sich doch alle in ihren Routinen
und haben alle…

von Alf Glocker

Die Welt verzettelt sich, in extra blöden Sprüchen!
Ich bin perplex in sie hineingeboren!
Doch bin ich nicht ein Opfer ihren Schlichen!
Sie sagt: „Du hast hier nichts verloren!“

Sie geht, verzweifelt, in verrückten…

von Alexander Paukner

Im zart geduft des Meereslicht
versank die Lieb so inniglich.

Die Wonnen Abend Monden Säule.
Ein letzt geblieben innern wähnen.

Die Fern noch nah sich liest wohl sprießt,
gehofft,gezimmert, gedacht erwacht.

von Alf Glocker

Der Morgen streift durch Feld und Garten.
Er spricht: „Du hast was zu erwarten!“
Lass dich doch einfach überraschen –
du landest in des Tages Maschen!

Das Netz der Stunden hängt bereit!
Ergreif nur die Gelegenheit,…

von Heinz Helm-Karrock

Erster Schnee

Es glitzert heimelich im Frost,
gewiss Flur, Wald und Feld

im Mondlicht silbrig heut‘
frierend schöne Winterpracht

wenn einsam dort
in Dämmerungsdunkel

leise und unbemerkt
der…

von Marcel Strömer

Aus siedend Beglühter,
ihren Wunsch verfrühter,
in wonniglich Sonnen -
erregtem Wallen -
Herzens Entflammbarkeit,

im Feuerrausch weitend,
des Blutstromes treibend,
versteckter Zungen
des ewigen…

von Alf Glocker

Wir müssen Menschen schnell verwirren
und was sie tun mit Wucht zerstören,
die sich im Prinzip nicht wirklich irren,
die nicht auf diesen Wahnsinn schwören!

Wir müssen Recht und Würde beugen,
Information und Zähne…

von Ingrid Baumgart-Fütterer

Als der Schleier,
der seine Sicht
verhüllte,
sich wie Rauch
verflüchtigte,
erschien ihm seine
Welt kristallklar
und zum ersten Mal
konnte er all das
sehen und begreifen,
was sein von ihm…

von Marcel Strömer

frag doch die,
die meinen
sie hätten nichts zu sagen

vielleicht auch die
die nie einen
Unterschied beklagen

suche nicht
zwischen dir und jenem
gutgemeinten Schweigen

sicherlich
wird…

von Alf Glocker

Das Böse schränkt sich selbst nicht ein,
es fordert nur Tribut, Tribut!
Umgeben ist’s vom heil’gen Schein –
dahinter steht die blanke Wut!

Es rafft, es mordet und es raubt!
und mit der Zeit herrscht es allein!…

von Alf Glocker

Zum Wohlstand bauen und bewahren
braucht man viel Fleiß und Akribie,
Begabungen, Geschick, Verstand.
Wer sowas macht ist sich im Klaren:
der Kopflose kann das wohl nie –
er spielt sich dauernd an die Wand!

Man…

von Marcel Strömer

Blind - und Worte fauler Schliff,
trug sich zu am Rand der Stadt,
kalter Wind der biss und pfiff -
Bettelmann und Frau nicht satt.

Dort in hohen Logen stand
Göttergunst und Güterwahn,
tüchtig flog der…

von Marcel Strömer

Zärtlich schmiegt der moderne Löwe, wenn er seinem Opfer singt
seine Vorderpfoten schützend, als wäre es sein eigen Kind
Sieht wie hitzig Sonne flehend, mit Lied in kalte Fluten springt
Staunt nicht schlecht als eine perfekte…

von Alf Glocker

Hohe Wolkentürme steigen
aus dem wilden Himmelsschoß.
Blitze, die sich weit verzweigen
beschwören diese Szene groß.

Dunkle Gleichnisse gestalten
Kulissen, die die Furcht verbreiten.
Willst Du, im Einfluss der…

von Marcel Strömer

einst traf ich sie im schönen Burgenlande
und mein Herz war noch gefroren
als mir Liebe lichterloh entflammte
ewig Treue hatte sie geschworen

wie sie mein Eis mit heißem Worte taute
nah drängte ich mich zu ihr hin…

von Alf Glocker

8 Milliarden hat die Erde –
alle haben bei uns Platz!
Seid willkommen, Steckenpferde –
Jedes einzelne ein Schatz!

Fürchterliche Religionen
Bomben um sich mit Gebrüll,
wo die Menschen dichter wohnen,
als…

von Jürgen Wagner

Die Achtzehn öffnet Dir ein Tor
Und lang Ersehntes tritt hervor
Die Welt, ein Haus mit vielen Türen
Sie lädt Dich ein, wird Dich berühren

Nicht alle Türen geh’n gleich auf
Zu machtvoll ist der Lebenslauf
Bleib…

von Karl Oetzmann

Wir sind jung und unerfahren.
Mussten meist noch keine Freunde Aufbahren.
Wir spielen und toben herum.
Die alten schütteln nur stumm

ihre Köpfe vor unserer Freude,
unserer Unwissenheit vor des Lebens Bürde.

von Michael Dahm

Mecklenburg , du Land der Felder
vieler Seen und tiefer Wälder
Land der Ruhe und Alleen
grünen Atem lässt du wehen.

Horizonte die verschwimmen
tragen weit der Möwen Stimmen
und die Gischt der Ostseebrandung…

von Anett Yvonne Heinisch

Heißer klangen die Stimmen… und laut
haben heut Nacht nach deinem Leben geschrien
dunkel, freudlos und doch so vertraut
ließest du dein Leben ziehen

Sonnenfinsternis bei Tage
als der Mond das Schlachtfeld geräumt…

von Alf Glocker

Fahr nicht mehr nach Edison –
bücke dich vor deinem Gott!
Er gibt dir den rechten Lohn –
fünfmal selig, fünfmal Trott!

Bleib in deinem Glauben fest!
Allen Feinden bring das Feuer,
gib den Frevlern ihren Rest…

von Alf Glocker

Ich habe große Wesen gesehen und erlebt
und ich habe selbst viel Unrecht verbreitet.
Nichts an mir war jemals perfekt genug.
Nun blicke ich zurück und ich weiß,
ich habe die Unvernunft zu Lebzeiten erstrebt,
ich war…

von Nils W

Wieder nichts gelernt
Noch weiter entfernt
Verletzes schweigen
Will nicht mehr streiten

Suche die Einsamkeit
Versöhnung und Streit
Drehen uns im Kreis
Doch ich zahle den Preis

Vergeben ist schwer…

von Libusa Odenwaeller

Aufgewacht
und trotzdem im Traum
Tage wie Nächte
ohne Sterne, ohne Sonne
Du antwortest nicht
Auf meine Sehnsucht

Ich rufe Dich
Kehre zurück
In meine Arme so heiß
In meine Augen so tief

von Marcel Strömer

Es strahlt die Funkenwut nicht weit
sie stäubt und prahlt daneben
die Flamme ruht und nimmt sich Zeit
und wärmend schenkt sie Segen

© Marcel Strömer
(Magdeburg, den 17.08.2015)

Alle Rechte vorbehalten,…

von Michael Jörchel

Manchmal denk ich mir, ich wär nicht da,
einfach weg und nicht mehr wahr.
Ich möchte manchmal rückwärts gehen
und meine Spuren mit mir nehmen.

Was wohl so auf der Welt passiert,
wenn man ein Leben ausradiert?

von * noé *

Ich bin schon arg mitgenommen:
Wie soll ich es hinbekommen,
all das Viele noch zu tun?
Drängt es mich doch, jetzt zu ruhn -
im Moment nur zu bewegen,
die Hände in den Schoß zu legen ...

Ist der Berg so…

von Ingrid Baumgart-Fütterer

Er liebt es, um die Ecke zu denken,
sich Hirnwindungen zu verrenken
mental die Welt auf den Kopf zu stellen,
konträre Entscheidungen zu fällen.

Er liebt es, Leute zu irritieren
bis sie den roten Faden verlieren,…

von Marcel Strömer

der Moment ist da
was keiner wissen will
doch jetzt ist klar
zwischen uns wird es einsam still

in deinem Blick
sah ich den Sonnenschein
gab mir ein Stück
von diesem ewig Glücklichsein

doch Traum…

von * noé *

Ich trau’re um vergang‘ne Zeiten,
als wir noch so ungestüm,
und um die Gemeinsamkeiten,
als es noch nicht Lüge schien,

um Lachen, das noch unbeschwert,
das so fröhlich, leicht belegt,
und das ich so gern…

von Walter W Hölbling

sie hebt uns hoch
in höhen unsprechbaren glücks
in denen wir uns ewig wähnen

stößt uns hinab
in dunkle sorgenschluchten
die scheinbar endlos gähnen

täuscht vor
sie könnte stille stehen
lädt ein…

von Alexander Paukner

Ein Heiden Schäfer wusst ums Korn,
ein Fichten klarer heller Dorn.
Es nahm die Zeit, das feinste Kleid.
Sich webte einst ein stilles weit.
Seit Anbeginn im rosig lieblich zirpend Klang.
Die Glocke schlug, ein Kirch…

Seiten