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von * noé *

Kleine Herbstlaubboote schwammen
neben Schwänen in dem Spiegel,
den der See dem Himmel breitet.

Wasserläufer tritt die Dellen
mit den Schritten, kleinen, schnellen.

Schwirrend nah am Röhricht gleitet,

von VIDENS Der Seher

Tief in mir es Tränen weint..Es fliegt dahin die Lebenszeit..Nur einmal möcht dich wieder sehen..Verzeih mir kann ich nicht sagen..Das wirst du nicht verstehen..Die Liebe echter Ewigkeit..Erinnerung an Schönes ist was bleibt...

von Marcel Strömer

Die Zeit ist ein Begleiter
du lebst als Mensch so gern
der Weg dein Wegbereiter
du greifst nach hellem Stern

Dort oben lacht sein Strahlen
Geburtstagslicht gilt dir
die Jahre sind nur Zahlen
dort oben…

von Malte Franz

In der Vergangenheit lebts sich anscheinend ganz gut

und an die Zukunft zu denken dafür haben wir Mut. 

Doch wer hat schon Lust auf ein Leben im jetzt ?

Denn das was man hat wird nur wenig geschätzt. 

Darum freun wir…

von slow speak

Schritt um Schritt in der Zeit,
Tag um Tag, Freud und Leid,
Jahr um Jahr ein Leben weit.

Wer weiß schon was kommt,
ob Glück unser Leben sonnt,
oder Unglück uns überkommt.

Aufrecht durch das Leben gehen,…

von Alf Glocker

Wer wächst, gedeiht und scheut sich nicht,
die andern alle zu verdrängen?
Wer strebt brutal bis hinter’s Licht,
wo süß die Trauben hängen?

Wer tritt in solchen Massen auf,
daß nirgends mehr ein Platz noch bleibt?…

von Alf Glocker

Es sitzen zwei Raben im hohen Geäst,
sie tragen die Weisheit in sich.
Die Götter, sie feiern das Orgien-Fest
und sie geben den Menschen den bitteren Rest,
und über allem steht groß noch: „Ich liebe dich“.

Damit ist…

von Marcel Strömer

Der Sommer schwitzt durchs Küchenfenster
klar, setze ich meine Sonnenbrille auf
im Schatten tanzen wie Gespenster
blitzen Sonnenstrahlen zwischen kühlem Mauerlauf
Da, Wolken spannen Segeltücher
übers blaue…

von Marcel Strömer

Die Wut, der Irrtum dieser Gänge
versenkt den Mut, zerfällt zu Staub,
eingemauert in der Enge
erkrankt die Seele betongrau.

Ohne Rückzug, rasselt Strenge -
Schlüsselbund, Ohnmacht gegen Tür,
öffnet hastig -…

von * noé *

Jeder Liebe, jeder Freude
beigemischt ist auch das Leid.
Wer im Lieben sich vergeude,
sei auch für den Schmerz bereit.

Doch tritt lieber nicht mit Füßen,
was dich inniglich wohl liebt,
denn du kannst es…

von Alf Glocker

Es gibt keinen Baum!
Es sei denn, es gäbe
männliche und weibliche Blüten.
Ebensowenig gibt es ein Tier,
es sei denn, es geschähe etwas,
wenn sie übereinander herfielen.

Aber was lernen wir in der Schule?…

von * noé *

Wieder zieht's ihn blau durchs Land,
Alkoholdunst weht durch Lüfte
Sauer flattern and're Düfte.
Ein Messer streifte seine Hand.
Augen ziert ein Veilchenton -
Er sieht nur verschwommen.
Horch! Sind das…

von Alf Glocker

Wenn ich was hasse, dann ist es der Schmutz!
Das Leben bietet einfach gar keinen Schutz,
vor diesen Murks- und Schmutz-Attacken.
Der Schmutz ist einfach nicht zu packen!

Nimm ihn – räum‘ ihn weg und auf,
dann ist er…

von Alf Glocker

Herr, erlöse mich aus der Not,
ich bin in arger Bedrängnis!
Meine Mutter will meinen Tod –
überall droht das Verhängnis!

Sie hetzt auf mich Knechte
des Teufels, als Aufgebot,
zur Zerstörung der Rechte –

von Jürgen Wagner

Eine Kanzel aus Stein
Hier sitz ich allein
und lausche dem Wort,
der Stille von dort

von Marcel Strömer

Dein
ist das Leben
der Sonnenstrahlkraft
ein Schattenvogel
aus dem Lichte
erwacht

Du
hebst die Flügel
ihr Schlagen tiefschwarz
Zeichen der Gnade
dunkle Farbe
der Macht

von Alf Glocker

O Himmelchen, so leuchte rot –
gib dir noch ein wenig Mühe!
Denn morgen sind wir alle tot,
drum zeig dich wunderschön und glühe!

Versprich uns was erfüllbar scheint:
den Hinterhalt, die Lust am Nichts!
Mit uns…

von * noé *

Alles geht den Bach hinunter,
nur ein Strom, der fließt bergauf.
Manchen ist's ein dunkles Wunder,
andere, die scheißen drauf.

Wer will schon Flüchtlingsströme lenken ...
Denk' nicht dran! Kannst du dir schenken!…

von * noé *

Limerick

Ein Dichter aus dem Lyrikland
der fand Poesie ganz interessant
hinter der Stirn
glühte sein Hirn
als man ihn fand, war er ausgebrannt

***

Elfchen

Schreiben
der Gedanke
liebt…

von Marcel Strömer

Oh wie funkelt, Gold dein Name, aus Millionen Lichter hier,
Wundervolles bringt die Wunder, Schönheit ist der Liebe Zier.
Sehnsuchtsvolles Herz umschlungen, liebster Kuss von Mund zu Mund,
all die Jahre war das Suchen, schwarze…

Dom
von Michael Dahm

Dom

In silbrigen Wirbeln des Baches am Morgen,
mit murmelnden Wassern ziehen fort meine Sorgen,
es wandelt die Zeit im ewigen Strom
und baut aus gezogenem ihren festesten Dom …

von Alf Glocker

Daß mir auch mal was gelänge,
schlug ich eifrig über Stränge –
doch die Strenge schlug zurück…
und sie brach mir das Genick!

Tausend mal Genick gebrochen,
litt ich Stunden, Tage, Wochen –
und am Ende viele…

von D.R. Giller

Mir, fehlen oft die Worte
Wieso und wie viele..
Ziele, so gar meine Ellen durchschwimmende
Wellen
Im Meer sind Sagen, hier ist nichts hohl
Bewegende Wege, sind da im Wasser der Wiese
Willkommen, fühle das…

Rezitation:
Meine Wenigkeit!
von Alf Glocker

Durch mich wird kein Sklave geboren,
schreibt euch das mal hinter die Ohren!
Ich habe Verstand und Gefühl!
Und ich weiß was ich besonders nicht will!

Ihr zahlt schlechten Lohn, ihr betrügt!
Glaubt ihr man merkt…

von Nils W

Müsam gestapelt sortiert
Jeder Handgriff ist Perfektioniert
fleißig geübt und probiert
Jede Karte ist genau platziert

Stehts für sich still und leise
so spiel'n sie das Spiel ihres Lebens
Stehts gleich in…

von Flora von Bistram

Mit den Staren kommt er wieder,
strahlend hell auf seinem Ross,
sträubt verknautschtes Buntgefieder,
lockt mit Wärme jeden Spross.

Schnee verrinnt in Erdesspalten,
wenn der Jüngling ihn berührt.
Schnell wird…

von Alf Glocker

Was ist die „Glocke“ gegen ein Stück Brot?!
Was ist ein Rembrandt gegen Kleidung?!
Kein Geistesblitz hilft aus der Not
und niemand wird dir Obdach geben,
wenn du nur fest an der Entscheidung
klebst: ich denke frei in…

von Michael Jörchel

Die Wohnung, die Räume,
waren lange dein Heim.
Hier hattest du Träume,
am Ende – allein.

Ein Stapel Bücher
und etwas Geschirr.
Wäsche und Tücher,
in all dem Gewirr.

Die guten Möbel,
du hast…

von Frank Wartner

Ein fliehender hund, zungenfahne
voran um die ecke schießt, klares ziel,
die pfoten erdgebunden niemals gleich
verpflichtet der selbstsucht in den augäpfeln,
der kraft der schlichtheit, alle
ohren auf durchzug, mit…

von Alf Glocker

Wer hat uns das Jahr gestohlen?
War’s vielleicht die böse Zeit?
Man soll‘ ihr den Arsch versohlen!
Immer sagt sie: `s ist soweit!

Allerdings, die Umlaufbahnen,
machen sie auch eben aus –
Bewegungen, die füllen…

von Axel C. Englert

Kommt mal Besuch zu mir ins Haus -
Flippt Bertha Krause komplett aus:
„Besuch! Det muss ja nu nich sein!
Lärmt! Un trächt frech Schmutz nur rein!“

Nun putzt die Krause bei mir Dreck
Bekanntlich doch sehr selten weg…

von * noé *

Keiner sollte sie bemerken,
sie besaß nicht viele Stärken,
wurde ihr stets eingebläut -
und das wirkte bis ins Heut.

Unsichtbar sollt sie sich machen,
damit andere nicht lachen
und es bloß nicht peinlich wird…

von * noé *

Du hörst sie in der Sprache reden,
doch du verstehst nicht einen Ton,
dir scheint es, sie berühre jeden,
doch du verstehst rein nichts davon.
Das ist aber nicht weiter schlimm,
die ander'n hör'n bei DIR ja…

von * noé *

Ich sitz, in Decken eingehüllt -
vor mir erscheint ein Winterbild,
von Frost gezeichnet, eisbezapft,
wie man durch Schneeverwehung stapft ...

Ganz fern das warme Sommerbild,
von Eiseskälte ganz verkühlt.
Mein…

von Marcel Strömer

Der Regenwald, er weint nicht mehr
er schweigt mit wasserarmen Händen
verdürrt-vertrocknet steht da leer
den Traum von ewiglicher Wiederkehr
ließ Mensch erbarmungslos beenden

Zurück zur Scholle, die verstaubt

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