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Digitale Unterhaltung: Damit verbringen die Deutschen ihre Zeit im Netz

18. August 2021
Freizeit im Netz

Im Zuge der Digitalisierung der letzten Jahre hat sich der Konsum der Medien deutlich verändert. Die fortschreitende Veränderung ist nicht mehr aufzuhalten und ergreift die gesamte Gesellschaft und Menschen jedes Alters.

von Redaktion LiteratPro
Bild zeigt Menschen bei Freizeit im Netz
© SFIO CRACHO / shutterstock

Freizeitangebote im Netz werden beliebter

Die Deutschen verbringen ihre Freizeit immer noch mit den selben Tätigkeiten. Nur die Art und Weise oder der Konsum hat sich gewandelt. Während vor 10 Jahren die meisten Verbraucher vorwiegend im öffentlichen Fernsehen Filme und Serien konsumierten, werden diese heute immer häufiger gestreamt.

So schließen auch vielfach die Spielbanken in Deutschland, da immer mehr Nutzer online in den Casinos spielen und einem digitalen Zeitvertreib nachgehen. Darauf hat auch die Branche reagiert und das Angebot zum Beispiel für Casinos ohne 1 Euro Limit ausgebaut. Seit der Neuregulierung des deutschen Glücksspielstaatsvertrags im Juli 2021 ist es auch Casinos im Netz möglich, eine deutsche Lizenz zu erwerben. Dafür müssen sie aber strenge Regularien erfüllen, die sich allesamt dem Schutz vor Spielsucht gefährdetem Verhalten widmen.

Digitalisierung der Zeitschriften, Magazine und Bücher

Der Büchermarkt hat ebenso eine deutliche Wandlung durchgemacht. Viele Zeitschriften haben mittlerweile eine digitale Präsenz, da die Abonnements der klassischen Leser immer weiter zurückgehen. Die Konsumenten suchen nach einem flexiblen Weg online am Laptop und am Smartphone in der Tageszeitung zu blättern und mediale Zusatzangebote zu nutzen.

Parallel dazu verändert sich die Struktur der meisten Magazine, wobei hier immer noch eine starke Zeitschriftauflage gegeben ist, gerade wenn es sich um Magazine aus dem Hobby- und Freizeitbereich handelt. Auf nationalen und internationalen Portalen nimmt das Angebot der digitalen Bücher zu. Die eBooks geben auch freien Autoren die Chance, unkompliziert mit einem geeigneten Programm eigene elektronische Bücher zu erstellen, um diese dann ohne einen Verlag anzubieten.

Onlineshopping auf dem Vormarsch

Weitere Vorteile bieten sich durch das Onlineshopping. In wenigen Klicks bestellen die Verbraucher eine neue Jacke, einen Kühlschrank oder einen Fernseher, der dann innerhalb weniger Werktage bis vor die eigene Haustür geliefert wird. Viele Shops bieten in diesem Zusammenhang den Vorzug, schwere Möbelstücke bis in die Wohnung oder in das Haus zu tragen und dort aufzubauen. Diesen Service bezahlen die Besteller, genießen dann aber den Vorzug ohne eigenes Zutun die eigene Wohnung einzurichten. Auf die Zunahme der Bestellungen im Netz hat auch der Einzelhandel reagiert, sodass sich immer mehr Händler, Kaufhäuser und Ladenbesitzer dazu entschließen, einen Onlineshop zu erstellen, um nicht den Anschluss an die digitalen Händler zu verlieren.

Filme und Serien on Demand anschauen

Die führenden Streaming-Anbieter haben insbesondere in der Zeit des Lockdowns Rekordzahlen verbuchen können, was die Abonnenten anbelangt. Für einen festen Preis im Monat kann ein Nutzer zuhause das gesamte Angebot nutzen und Serien, Dokumentationen sowie Filme zur Wunschzeit ansehen. An die Stelle der einstigen Videotheken gibt es heute Portale auf denen die Kunden sich Filme digital in wenigen Klicks leihen und dann innerhalb von 24 bis 48 Stunden beliebig oft sehen können.

Das hat auch dazu geführt, dass Kinofilme eher in den Streaming- und Video-On-Demand Verleih kommen. Für viele Filmemacher sind nicht allein die Umsätze an den Kinokassen entscheidend, sondern die Anzahl der Zuschauerzahlen über bestimmte Bezahldienste, die sich das alleinige Recht an einem Film gegen eine zum Teil sehr hohe Summe sichern.