Ein Menschenleben (1)

von Alfred Mertens
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GEBURT

Wenn man das Licht der Welt erblickt
beginnt das Leben schon verzwickt.
Man gibt zwar schreiend ein Signal
doch alles andere ist ne Qual.

Verloren liegt man in dem Bettchen
und trägt um`s Handgelenk ein Kettchen,
damit die Schwester ist gewarnt
das dieses Kind heisst Hans - nicht Arndt.

Denn damit ist auch ohne Possen.
ein schneller Tausch schnell ausgeschlossen.
Der Mutti würde es nicht passen
wenn sie das Krankenhaus verlassen,

und stellt nun fest im Lampenscheine
das Kind hat starke Säbelbeine,
und auf dem Po ein Muttermal,
das wäre wirklich sehr fatal.

ZUHAUSE

Wenn man zuhause endlich nun
gibt es für Mutti viel zu tun
Und Vati - wenn noch fehlt die Übung,
stellt sich als Helfer zur Verfügung.

Er lernt, wie man die Flasche gibt
und auch den Kinderwagen schiebt,
wie man das Baby legt schnell trocken
und kämmt die ersten weichen Locken.

Die Windeln wechselt, Popo pudert
und mit dem Kind im Bade rudert,
derweil die Mama - gute Fee
am Kochtopf steht und raucht HB !

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