EROTIK

von Alfred Mertens
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In deiner lustgewohnten Dichte,
ist die Bewegung längst versiegt,
du machtest mir soviel zunichte,
obwohl ich mich hab stets bemüht,

In jeden Winkel deines Kerkers,
war ich bekannt und guter Dinge,
doch plötzlich war der Bau des Erker`s,
vor dem ich heute noch gern singe

ein Gral, der sich nicht öffnen lässt,
die Lust gab mir dazu den Rest
dein Schlüssel, der verloren ging,
dir scheinbar war, auch zu gering,

das Feuer wieder anzuzünden.
Ich möchte es dir gern verkünden,
es fehlen mir, die zarten Hände,
die gern umfassten und behende,

das Lustobjekt meiner Begierde,
mit deiner Bitte mich zu führen
in Höhen deiner Wißbegierde,
um schreiend dich dabei zu spüren.

Denn musikalisch, wie wir Beide,
uns haben früher wenn er hart,
ich heute noch darunter leide,
wenn Petersburger Schlittenfahrt

zu dem Ereignis dabei führte,
wenn du mir auf der Flöte spieltest,
mit Lustgefühle darauf zieltest,
in höchsten Höhen mich verspürte.

Es fehlt mir auch, in voller Länge
und fällt mir schwer, mir vorzustellen,
das du abrupt, fast unter Zwänge,
versuchst Gefühle abzustellen.

Ich möchte dich, wie früher wieder,
ganz zart und liebevoll verführen,
um aufzuknöpfen dir das Mieder,
und überall dich zu berühren.

Ich kann nicht zu der Einsicht kommen,
dass all das Schöne sei vorbei,
mein Phallus spürt schon fast beklommen,
doch sehnt sich nicht nach Einerlei !

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Kommentare

01. Apr 2017

Erotik im Alter?! Muss auch sein. Danke für deinen Kommentar. Und morgen einen schönen Tag. LG

01. Apr 2017

Frank, ich habe mich mal getraut, eine ungewohnte Situation,
nur noch in meiner schlüpfrigen Fantasie vorhanden !