Nachtwanderung

von Marc R
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Ich wandere im Schatten
in der Finsternis der Nacht
über moosbedeckte Hügel
und der Mond am Himmel lacht

Er leuchtet mir den Weg
wo kein Licht ins Dunkel sticht
bis in das Tal der 1000 Tode
nur der Nebel trübt die Sicht

Graue Schatten in der Nacht
und kein Tag am Horizont
ich seh´ die Schlacht der Geister toben
Dämonen voran in vorderster Front

Schweißbedeckt - es rast mein Herz
ich sehne das Ende der Nacht herbei
müde stürze ich zu Boden
werde geweckt von einem Schrei...

...der Bahn sich bricht aus 1000 Kehlen
und vom Schlachtfeld zu mir hallt
ein Hauch von Tod umweht die Wipfel
der alten Bäume in diesem Wald

Ich stehe auf, erhebe mich
bereit, mich den Toten anzuschließen
gebe mich dem Schicksal hin
mit dem Leben abzuschließen

Reih´ mich ein in die Armee der Schatten
ein letzter Blick zum Mond hinauf
und ich folge ihnen blind
hinter mir geht die Sonne auf

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