Dornen Korona

von Jürgen Skupniewski-Fernandez
Mitglied

Die Traurigkeit wiegt schwer
wie ein sterbender Schwan
am flachen Ufer.

Im zart grünen Trauerkleid
wiegen sich Weiden
zwischen Frühling und Ungewissheit.

Hoffen und Bangen
spiegeln sich wieder auf
weißem Gefieder.

Lehnt sich das Herz
zurückgezogen, gebettet
auf feuchter Einsamkeit.

Und das Wasser malt
seine Kreise im
ausufernden Lebenslauf.

Und der Mensch im Gebet
singt die alten Lieder
aus verstaubten Regalen.

Ach wäre doch schon Pfingsten!
Doch vorher steht das Kreuz,
und keiner will es tragen.

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Kommentare

02. Apr 2020

Traurig - und doch wunderschön geschrieben, lieber Jürgen.
Bleib gesund!
LG Uwe

08. Apr 2020

Vielen Dank Uwe! Nun sind wir schon in der Karwoche und ich habe das Gefühl, dass dieses Ostern im Zenit unserer Gedanken steht.

Gesundheit und Kraft

Jürgen

03. Apr 2020

So poetisch und so schön!
Zeilen, die zu Herzen gehn.

Liebe Grüße
Ella

04. Apr 2020

So ist das mit dem Kreuz und doch trägt jeder seins, ob er will, oder nicht...

Liebe Grüße
Soléa

08. Apr 2020

Danke Marie, Ella und Soléa!

Der Geist der Zeit trägt das Kreuz, aber wo stellt er es hin?

Gesundheit und Kraft

Jürgen