Wie oft hast du die Mauern nachts umwunden

von Ephraim Kolczynski
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Wie oft hast du die Mauern nachts umwunden,
den Einsturz ihrer Festung selbst erstrebt,
den Blick des Sternendeuters eingebunden,
sodass der Sieg vor deinen Füßen bebt.

Der helle Mond befahl zu menetekeln
und welch ein Kuss begleitet deinen Fall,
ein ganzer Himmel zahlt in Silberschekeln,
durchkreuzt den Tod mit reinem Wiederhall.

Und kräht ein Hahn an wilden Wasserbächen,
verrät die Quelle meiner Himmel drei,
so will ich wieder lernen an den Schwächen,
das Gold gewinnen, rein aus blauem Blei.

Sodass ich weilen kann an deinem Ort,
wo Engel rollen jeden Stein vom Wort.

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