Schneestern

von J.W. Waldeck
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ah, verschneiter Marmordorn
du Palomino Einhorn
mit goldenem Schimmer
aus geschmeid‘gem Perlmutt
ein lichtes Flimmern
im Schatten bebender Brust

streck stolz den scheuen Hals
so seidenglatt und lang und kalt!
komm spann die Sehnen himmelan!
lass Schaumflocken fliegen
doch sieh mich urverwandt! -
unverwandt um deine Haare spielen

von Winterspät hinab zum Morgenrot
vom Sternenschweif
zum Schmetterlingsschoß
ein klingend Schwindelerregen bleibt
isabellfarben: die Glücksfunken!
vom blauen Perlenhain das Auge trunken

© j.w.waldeck 2019
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Kommentare

04. Jan 2019

In schwindelnden Kreisen
Brausen die glückfarbenen
Perlen wie Taucher aus
Den von seidenmattglatten
Sehnen umschmeichelten
Sinnen solch mächtig bebende
Schimmer flimmern aus
Inneren innersten Tiefen

LG Yvonne

04. Jan 2019

Die Inspiration eines Atemzugs der einen
immerzu begleitet
liegt im erblickten Azur einer verbotenen
Seelenreise.

Vielen Danke für deine umwerfenden Worte.

LG. Waldeck

04. Jan 2019

Ja, ich schreibe auch schöngeistige Gedichte. Aber nicht weitersagen.

LG. Waldeck

04. Jan 2019

Das Auge wird mir trunken, les ich dies Gedicht:
vom ersten bis zum letzten Wort ist 's meisterlich.
Dem Zauber sich wohl niemand wird entziehen können,
man sollte es sich zweimal täglich gönnen.

LG Annelie

04. Jan 2019

So ist es, wenn einem etwas unvergessenes widerfährt.
Man sucht lange Zeit nach der Formel, die einfach BLEIBT.

LG. und großen Dank für jeden Gedanken!

Waldeck

04. Jan 2019

Den Schwan, den ich erblickte,
dem schwante nichts übles im Sinne.

LG. Waldeck