Titan

von Klaus Taumel
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siehst du nicht wie die zeit
uns vergessen ließ all das leid
auch die zauber erfüllten schönen dinge
die einst in unseren erinnerungen
sprossen und wuchsen wie setzlinge

so streck doch bitte mir entgegen
deine hand und lass sie stehen
in der luft , den wind durch deine finger wehen
warte und lass uns diesmal siegen

dem schicksal untreu sein
uns die götter vorbestimmt
werde nur noch einmal mein
sisyphos endlich am gipfel,
gebrochen das vorherbestimmte
der berg, die hürde sei erklimmt

wenn alles um uns stillsteht
unser stolzer trotz gen der götterwelt
den menschen vor schreck der atem stockt
lass meine hand fallen, die stimme
verstummen, die mich zu dir lockt

nur dein wille soll geschehen
nur dich werde ich anflehen
auch drohe mir des prometheus schicksal
die geschichte mich nennen wird ein scheusal

mein aufruf mein begehren
wird mich sonst verzehren
dein anlitz ich mich sehne
deine schulter an der ich mich
lehne
götter mich darum beneiden
so sollen sie mich lassen leiden

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