Ohne Zunge sprich Gedanke, es ist nur eine Fantasie

von Jürgen Skupniewski-Fernandez
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Eine Wimper fällt vom Windaufschlag
Durch rubinroten Dezember Traum,

Ein flüsterndes Prisma: Orange, Rot
Und Himmelblau, reflektiert

Von Wangen schlafender Wiesen,
Schleiergetrübt durch Nebelgrau.

Es pochen die Herzen im Mark
Des Lebensbaums,

Umschmeichelt von kühlem Gewand,
Streichelt die frostige Hand

Purpurnen Samt, flockenweiß
Bestickten Wintersaum

Ihrer winterlichen Majestät.

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Kommentare

04. Dez 2018

Wunderbar, lieber Jürgen, schöne Poesie: Die Wangen schlaffer Wiesen - und eben habe ich mir die winterliche Majestät vorgestellt, wie sie dahinschreitet übers Pflaster, im Purpursamt, mit weiß besticktem Saum. Mann, das war ein Bild!!!! Vielen Dank, lieber Jürgen, für das gelungene Wintergedicht.

Frostigliebe Grüße,
Annelie

05. Dez 2018

Grüsse Dich Annelie. Nun ist Tunesien zwar nicht der geeignete Ort um Wintergedichte zu schreiben, aber Poesie kennt keine Grenzen und Erinnerungen, Emotionen bleiben stets lebendig.

Sonnige Grüsse aus Sousse.

Jürgen

09. Dez 2018

Lieben Dank Marie für Deinen flockenweichen Kommentar.

Vorweihnachtliche Grüsse aus dem Orangenhain.

Jürgen

04. Dez 2018

Lieber jürgen,
vieles so ungewöhnlich und poetisch gut ausgedrückt, da
pocht auch mein "Herz im Mark des Lebensbaumes".
LG Uwe

10. Dez 2018

Hallo Uwe,

Danke Dir auch fürs Lesen und freue mich, dass Dein Lebensbaum auch weiterhin viele poetische Früchte trägt
und Du uns an der Ernte teilhaben lässt.

Vorweihnachtliche Grüsse

Jürgen