Adieu mon amour

von Jürgen Skupniewski-Fernandez
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Deine Liebe spielte ihr letztes Lied auf
verstummten golden Glocken.
Ihren Klang verschluckte der Äther.
Zum Glockenturm machtest Du einst mein Herz.
Deine Hand berührte sanft
die Blüte einer unerfüllten Sehnsucht.

Fühlte deinen gehauchten Abschiedsgruß
wie eine schwere Last.
Du gingst, mein Blick versteckte sich hinter
vorgehaltener Hand.
Beschämt und hilflos schaute ich dir nach.

Und eine bleierne Stille umarmt nun mein Dasein.
Der Wind trägt all‘ meine Hoffnung fort.
Das kleine fließende Rinnsal Sehnsucht versandet
in Erinnerungen.
Die Gegenwart nimmt Abschied von der
Vergangenheit.
Adieu mon amour.

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Kommentare

05. Mär 2019

Armer Jürgen, ich fühle mit Dir. Dein Gedicht ist zum Weinen schön.

Liebe Grüße,
Annelie

05. Mär 2019

Ja, zum Weinen schön, Deine Zeilen, lieber Jürgen!
Möchte mich Annelie's Worten anschließen. Treffender kann man es nicht ausdrücken! :)

Liebe Grüße
Ella

07. Mär 2019

„Adieu mon amour“, vielleicht kommt sie ja wieder…!

Liebe Grüße
Soléa

09. Mär 2019

Danke Annelie, Ella und Soléa! Es ist eine Art Aufarbeitung aus der Vergangenheit. Emotional verltieft man sich auch schon
mal mehr in eine Situation als man beabsichtigt.

LG

Jürgen