Leichte Frühlingskost

von Jürgen Skupniewski-Fernandez
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Heute bin ich aufgewacht,
noch bevor der Tag entfacht.
Mir ist's so leicht ums Herz,
als ob da eine Stimme spricht.

Vogelsang bei leichtem Frost?
Welcher Bote bringt mir Kost,
kann es sein vom Frühlingsboten
eine Überraschungspost?

Krokus, Schneeglöckchen, Märzenbecher,
recken, strecken sich in Gemächern,
sammeln alle Kräfte ein,
stets bereit, mit dem nächsten Sonnenschein.

Knospen werden fein geschmückt,
Blätter in die Reihen gerückt.
Schliesslich hat man was zu bieten,
wer vom Rausch des Bechers trinkt.

Ist Natur dann Blütentrunken,
alles Eis auf Grund gesunken,
schlüpfen Schmetterlinge tief im Bauch.

Seht ein neues Liebesglück,
begrüsst uns fröhlich Gelb
uns heuer der Forsythienstrauch.

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Kommentare

06. Mär 2018

Schön, Jürgen, ganz besonders die zweite Strophe gefällt mir gut. Vielleicht berichtigst Du noch den Schreibfehler in "Frühlingspost". Jedenfalls ist mir nach dem Lesen Deines Gedichts ganz frühlingshaft ums Herz geworden.

LG Annelie

07. Mär 2018

Hallo Annelie,
Hallo Varia,

beim Lesen einer Frühlingspost kann es schon mal duftig, bunt werden.
Fantasie bewegt.

LG

Jürgen

07. Mär 2018

Lieber Jürgen!
Den Frühling hast meisterhaft Du uns beschrieben,
dieses Gedicht wird man drum lieben.

LG Ekki