Gedanken zur Stille

von Ela von Sinnen
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Das Mühlrad stets im Takt sich dreht.
Das Wasser seiner Wege geht
Das Feuer brennt herab zur Glut
Angst überwinden nennt man Mut.

Aus Nacht wird Tag aus Tag wird Nacht.
Das ward schon immer so gemacht
Am Tage können wir viel sehen
und in der Nacht dann schlafen gehen

Ohne Hass gäbs keine Liebe
Und ohne Eros, keine Triebe
Auch kein Verlangen und Begier
wären ohne Eros hier.

Die Sehnsucht sucht, was wir nicht haben.
Anstatt an Dingen uns zu laben,
Die uns gegeben sind.
Das ist zu wenig Menschenskind.

Wer glücklich, konsumieret nicht,
Professor Gerald Hüther spricht.
Der Mensch sein Glück im außen sucht,
Anstatt die Reise nach innen bucht.

Nimm Abstand und dann werde Stille
Dann hörst du was dein echter Wille.
Es dann in deinem Geist auftaucht,
Was dein Herze wirklich braucht.

Geh hin und gib was es begehrt.
Es sich dann fühlt geschätzet Wert.
Und Frieden kann dann kehren ein.
Drum lass den Geist in Stille sein.

© Ela von Sinnen

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