Takt

von Marie Anderst
Mitglied

Gedankenverloren,
verlorene Gedanken,
wo sind sie hin? - Hat sie die Zeit im heranwachsen des Seins verschluckt?
Fühle ich noch kleine Wellen aus der Tiefe,
gelegentlich schwinge ich mit,
doch meist, belasse ich es bei einem Lächeln.
Die unerschütterliche Größe an Gedankengängen,
alles Weite schien so nah,
die Melodie die leise summte,
die Füße so weit entfernt und bereit zum laufen,
durchfährt es mich mit Gänsehaut.
Ist es ein schönes Gefühl die Wellen zu spüren,
doch belass ich sie dort und lasse mich treiben, im Spiel des Daseins.
Und hör lieber den Takt,
der keiner ist.

Interne Verweise

Mehr von Marie Anderst online lesen