Verstehen ist Wunder und Abschied zugleich

von Alfred Mertens
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Auch die herbstlichen Blumen lassen die Köpfe jetzt hängen,
sie schmecken und ahnen, der raue Winter wird kommen,
auch Vögel auf den Flug gen Süden, mit lauten Gesängen,
nicht nur die Graugans, sie wäre viel lieber geschwommen.

Die Blätter im Walde , ob am Baum oder farbiges Laub,
das unter den Füßen der spazierenden Menschen so rauscht,
werden dann wieder vergehen, wenn ich es sag mit Verlaub,
denn die Ruhe heißt Abschied, wenn man der Stille so lauscht,

Uns werden wohl die Verblichenen schmerzlich dann fehlen,
doch das Scheiden ist wichtig, auch wenn wir es anders fühlen
ich denke auch dabei an alle die verstorbenen Seelen,
die sich auf die Reise machten für das wieder Erblühen.

Die Natur zeigt uns deutlich, wir sind darauf angewiesen,
das Vergehen ist nicht Schicksal, sondern Notwendigkeit,
alles andere ist und bleibt uns bis heute nicht bewiesen,
der Wandel in unserem Leben, bestimmt nur noch die Zeit!

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