Wäre Liebe ohne Schmerz die Geburt der Ewigkeit? (Rumi 1207 -1273)

von Jürgen Skupniewski-Fernandez
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Wohin ist nun mein Tag gezogen,
der mir morgendliche Sonnenschleier wob?
Abgekühlte Zweisamkeit,
Rosenlaub von Winden fortgetragen,
so glühend heiß war einst ihr Rot,
allein ihr Duft hat sie getragen.

Wellenschmerz lilafarben,
im Sonnenglühn fährt nun mein Boot hinaus,
Sternenmantel, nachtsamtiges Mondgeschmeide,
hat Venus in jener Nacht getragen.

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Kommentare

07. Sep 2018

Dein Gedicht hat mich davongetragen.
Sehr schön!
Du verstehst es, eine Stimmung greifbar und sagenhaft plastisch einzufangen.
lG
Anouk

07. Sep 2018

Ich schließe mich Anouks Worten an, lieber Jürgen. Dein Gedicht ist wunderschön wie selten eines.

LG Annelie

08. Sep 2018

schön Jürgen !
lG
ulli

08. Sep 2018

Hallo Zusammen!

Anouk, Annelie und Ulli - Freue mich natürlich sehr über die Kommentare und Anmerkung.
Es gibt doch immer wieder ganz besondere Momente im Dichterhirn. Unverkennbar auch, dass Rumi zu diesem Gedicht den Anstoß gab.

Vielen Dank

LG Jürgen