Der selbe fremde Weg

Bild von Samuel Voigtländer
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Ich gehe wie jeden Tag
den selben fremden Weg
Der meine Freiheit immer
durch Pflicht und Rat beschränkt

Wo führt sie uns nur hin?
Die endlos kurze Zeit?
An einem Tag schnell schwindet
Den Andren kaum überwindet

Unwissen hält sie bereit
Der Tot ereilt uns dennoch
Der Mensch, er sieht nicht weit

So kann er nicht mehr wissen
Doch trauern wir oft dennoch
wenn sie uns wen entrissen

Der Alltag schränkt uns immer stärker in unserer Freiheit ein, da wir immer weniger über unsere Handlungen Nachdenken. Durch die physikalische Annahme aber auch durch den sich ständig wiederholenden Alltag kommt uns die Zeit so unendlich vor und dennoch erkennen wir rückblickend wie schnell diese doch vergeht und kommen auch in Situationen in denen wir erkennen, wie kurz unser Leben nur ist (vor allem in Relation zur Unendlichkeit).
Obwohl der Mensch nicht wissen kann was nach dem Tod und überhaupt in weiter Zukunft passieren wird, trauert er dennoch über den Verlust eines Menschen, die Frage in wie Fern und ob wir diesen überhaupt "verloren" haben bleibt ungewiss...

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Kommentare

04. Jun 2018

Ich denke,wenn man einen geliebten Menschen verliert,und ich nicht weiß,ob ich ihn wiedersehen werde - so ist der Glaube dabei hilfreich,den Menschen loszulassen. Oder?