Miss Marple

von Alfred Mertens
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So war sie, unsere Old Miss Marple,
sie riss so manches Leder vom Stapel.
Denn auch an jedem fernen Ort
kannte man Margaret Rutherford.

Ihre Karierre begann zwar reichlich spät,
Miss Marple lernte, wie es geht,
kriminalistische Fälle schnellstens zu lösen,
bei ihrem großem Können gabs kein Dösen.

bei berühmten Stellen ihres Regierens,
lief dir der Schauer jedes Frierens,
uns den Rücken runter und auch rauf,
die Spannung hörte nicht mehr auf.

Denn wer Krimis mal geschrieben hat,
wie Agatha Christie, der fehlte kein Blatt
und durch ihre Vorbereitung kam,
Margaret Rutherford zu hohen Ehren
die sich durch die kommödischen
Nebenrollen dabei noch vermehren,
und durch die vielen Bühnenfilme bekannt wurden.-

1882 geboren, begann sie sehr spät
ihre Filmkarriere und wurde erst
als Studentin im Londoner OLD VIC,
die anerkennde Verehrung zuteil.

1925 begann sie dann ihr Bühnen-.Revue,
das war an sich auch nicht sehr früh.
1936 startete sie im Alter von 44 Jahren,
endgültig ihre berühmten Filmannalen,

die bis in den Sechzigern Jahren reichten,
wobei sie weiter auf der Bühne stand.
1941 wurde die Geisterkommödie
im ganzen Land und in der Presse bekannt!

Auch die vielen Christie-Verfilmungen,
vor der Kamera, wie Paddington :
Die Vier Frauen und ein Mord machten Fuore,
Der Wachsblumenstrauß und Hotel International,
für die sie sogar den bekannten Oscar bekam,

wurde sie zur weltberühmten Persönlichkeit!
Der Goldene GLOBE schloss sich an,
für die Nebenrollen, die sie so populär machten.
war der Höhepunkt, als ihr der
königliche Titel DAME verliehen wurde

Verheiratet war die Rutherford mit dem
britischen Schauspieler Davis, der sich
später einer Geschlechtsoperation unterzog
und selbst die Biografie seiner Frau schrieb!

Miss Marple ist ein Begriff geworden,
wie die vielen Orden es beweisen,
denn, wenn es ging um`s Thema: Morden
war sie der Begriff des harten Eisen,

das es galt, schnell zu ergründen,
um sie in Erfolge umzumünden.
mit diesem verbrieften und schlauen Debuet,
verließ sie uns eigentlich, viel zu früh!

Gemessen an den Fällen, die uns nur beträufeln
sich aber nie bei Miss Marpl überhäufen !
Die alte Dame blieb deshalb nur ein Symbol,
drum fühlt sich der Verbrecher von heute so wohl !

Wenn wir sie noch hätten, statt Polizisten, die Schlappen,
dann gingen uns keine mehr heut durch die Lappen.
Die Spitzbuben werden von Tag zu Tag mehr,
drum müsste Old Marple ganz schnell wieder her!

Um dieses zu wollen und darum zu bitten,
alles andere wäre dann unumstritten !

Interne Verweise

Kommentare

08. Sep 2017

Lieber Alfred, vielen Dank für dein freundliches Statement Miss Marple betreffend. Nur mit den "schlappen" Polizisten (Kriminalisten) bin ich nicht ganz einverstanden. Sie setzen immerhin jeden Tag ihr Leben für uns aufs Spiel, die Bezahlung ist, wenn man das mal bedenkt, auch nicht gerade rosig. Jeder Einsatz kann das Leben kosten. Es gibt nicht nur Spitzbuben, sondern auch Geistesverwirrte, um das mal vorsichtig auszudrücken. Man weiß nie, ob man von einem Einsatz lebend zu seiner Familie zurückkehrt, und sei es auch nur ein Einsatz wegen Ruhestörung. Und wenn dann mal einer zwei Sekunden schneller die Waffe zieht, weil er sein Leben bedroht und seine Frau als Witwe, seine Kinder als Vaterlose sieht, ist gleich die Hölle los.

Sonst war dein Gedicht super!
Liebe Grüße,
Annelie

09. Sep 2017

Danke Annelie für deinen Kommentar. Es ist ja nicht alles bei mir geschmückt,
Satire nie in die Versenkung hier rückt. Weil ich auch selbst mal
ein Bulle mal war, aber das ist schon längst bei mir nicht mehr war,
Ich kenne was von Exekutive und der Jurisdiktion,
und kam so dann später zur Resignation
und hab es bis heute nicht einmal bereut, was mich im Nachhinein immer noch freut!.
Unsere Vorgesetzten waren früher bei "ADOLF" nur Offiziere, brutal im Umgang zu Untergebenen.
Das war nicht mein Ding, ich war nicht ergeben und lebe heut mit Gewinn!. Satire allerdings ist immer bei mir,
denn das ist auch gut so, denn ich bin ein "STIER"

Mit freundlichem Gruß
ALFRED

09. Sep 2017

Ich hab 's gelesen Alfred - und verstanden. Dir ein schönes Wochenende.

Liebe Grüße,
Annelie