Asche des Phönix

von J.W. Waldeck
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die Augen Blicke
behalte so fern
sie würdig sind
zu schade
sinnloses EntTäuschen zu pflegen

was erinnerungswert sein sollte

so weit zu gehen
bis alles Fleischliche
versagen muss
und Wesensblut
wahre Essenz verbirgt

oder ein Zerrspiegel
eigener Projektion
- sich kalter Schatten
unter fabrizierter Schönheit schiebt

eine Leiche ist schwer
ein gutes Gefühl leicht

verliert Liebe ihre unverfälschte Sprache
erfüllt Verlust eine schnöde Sache

die Augenblicke
müssen leuchten
die Eindrücke
selbst erneuern

© j.w.waldeck 05.04.2008
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