Dort wo die Gondeln strahlen

von Ephraim Kolczynski
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Dort wo die Gondeln strahlen,
im abendlichen Rot,
vergaß ich meine Qualen,
den Schwan, der doppelt loht.

Nicht Tiefe war mein Sinnen,
noch frohes Untergehn,
den Mond wollt ich verspinnen,
den Rücken ganz verstehn.

Des Tafelberges Seide,
wie Weihrauch offenbarn
und strahlen, wenn ich scheide,
am seelenblauen Garn.

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