Der Staat und der Frühling

von Alfred Mertens
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Der Staat und der Frühling

ich spür den Frühling langsam kommen,
es kitzelt kräftig in der Nas
auch meine Augen sind verschwommen
der Blütenstaub ist`s wie ich las.

Auch alles andere ist im Kommen,
an dem ich lange schon genas.
Ich fühl mich frisch am frühen Morgen
wenn ich mit Zwitschern werd geweckt,

befreit von allen meinen Sorgen
die Arme in die Höh gereckt.
Ich mach Gymnastik zieh den Bauch ein,
roll mit den Augen auch dabei

ich will im Alter auch noch fit sein
werde 86 jetzt im Mai.
Die Enkel schwirren um mich munter,
und bitten um mehr Taschengeld,

ich lauf die Treppen rauf und runter
der Hund will Gassi gehn und bellt.
ich muss zum Arzt um mal zu testen
wie es am Steuerknüppel ist,

mit Fliegen stünd es noch zum Besten
wenn er bei mir den Blutdruck misst.
Er rät mir froh mit einem Lachen
zum Freiflug nach Canaria,

wir müssten wieder Kinder machen,
die MERKEL spielt jetzt Adebar
der Strohhalm jetzt, an dem man hänge
damit die Rente wird gestützt,

Der Staat käme sonst in arge Zwänge,
weil Jugend sich vor Nachwuchs schützt.
Die Alten müssen wieder ran,
so hört man`s in Regierungskreisen

Ich bin gespannt ob ich noch kann,
und freu mich schon um`s zu beweisen.
Ich muss jetzt selber dafür sorgen,
sag keiner jetzt, ich würde prahlen,

Weiss jetzt noch nicht wer übermorgen
mein Staatssalair kann noch bezahlen!
Nur meine Frau hat arge Bedenken,
ob sie im Kreißsaal noch besteht,

mit 70 mir ein Kind zu schenken
fragt sie mich ängstlich wie das geht ??
Doch die Reformen müssen fruchten
sagt uns die Merkel und der Schulz
die Alten müssen das jetzt wuchten
und es pocht ängstlich schon mein Puls !

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