Oper der Nacht

Bild von Jan
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Der Abend seine Vorstellung beendet;
die Sonne schon verabschiedet - Gute Nacht!
Ein tiefblauer Vorhang, weite Nachtfeste;
die Nacht ihre Schau beginnen kann.

Liebevoll nimmt der kühle Wind den Anfang,
die Melodie der Nacht, Klänge lieblich-zart -
mein Herz berührt, oh du schöne Nacht;
berückend die Sinnlichkeit, mein Geist entflohen.

Ists ein Traum?
Beginnt Luna ihre Vorstellung:
In voller Pracht, hoch am Himmel;
silberweiß ihr magischer Schein,
gefesselt der Liebe ihrer Schönheit.

Luna, die Grazie am Nachthimmel,
ihr Licht der Zauber in der Nacht;
ein Traum, gedankenlos der Liebe,
meine Liebe Luna.

Und Venus:
Venus, die Begleiterin Lunas;
sie ist das gewisse Etwas,
der schönste und hellste Stern;
Venus und Luna, die Schönheiten,
die Schwestern der Nacht.

Mars, der Kriegsgott,
und Jupiter, der Große;
beginnt ihre Vorstellung:
Der Mars seinen roten Umhang;
Jupiter, sein Antlitz die Farbenpracht -
sind sie die Gentlemen der Nacht.

Und zum Abschluss dann,
der Höhepunkt der Nacht:
Saturn, der Schöne der Ferne,
mein Favorit unseres wunderbaren Sternensystems;
fesselt er mit seinen magisch-eleganten Ringen;
liebe ich seinen sandfarbenen Teint.

Im tiefen Schwarz,
die Unendlichkeit ungreifbar;
die Ferne, doch scheint sie so nah;
funkelnd das Sternenmeer,
silberweiße Schleier überirdisch,
Sterne und Galaxien unzählbar;
will ich der Welt entfliehen,
hinabtauchen in die Ewigkeit;
Raum und Zeit vergessen -
hinfort der Geist im Kosmos.

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