Ich fühl die Nacht an Sternen reifen

von Ephraim Kolczynski
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Ich fühl die Nacht an Sternen reifen,
ein Auferstehn im Dunkellicht,
den Nebelsaum die Klarheit greifen,
Jasmin im Öl der Zuversicht.

Ein Wanderstab ergrünt zum Leben
wie Arons Stab zur Mitternacht,
wo ich das Blut zu Milch gegeben
und im Gebet den Tod bewacht.

Das Sternenlicht brach die Gebote
vom Berge bis ins tiefe Tal,
10 waren es von reinster Note
und ihr befolgen süße Qual.

Ich schrieb sie ab mit meinen Lippen
wo Manna sich vom Himmel neigt,
und Gold geschmolzen unter Rippen
der Bundeslade Flügel zeigt.

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