... Liebe Lei,

von ismael Alexander Haller
Mitglied

des Winters Kälte ward verhängt,
da haben wir uns gefunden,
uns dicht aneinander gedrängt,
in den endlos vielen Stunden.

Im Frühling haben wir getanzt
in Feldern voll von rotem Mohn,
& haben uns berauscht verschanzt,
tief in der Leidenschaften Lohn.

In des Sommers heißer Hitze,
da loderte noch wild die Glut,
der Himmel ward voller Blitze,
viel Feuer ward in uns’rem Blut.

Doch dann folgten Wolken grau
& mit ihnen auch der Regen,
Du liefst rasch weg ohne ein „Ciao“
brachst nur wortlos uns’ren Segen

Nur manchmal denk´ ich noch an Dich,
schau wehmütig & stumm Dir nach,
& fühlen kann ich dann den Stich,
als laut mein gläsern Herz zerbrach.

©i.A.H20-17
Rechtshinweis:
Dieser Beitrag ist urheberrechtlich oder durch Copyright geschützt und darf ohne Genehmigung nicht verwendet werden.

Interne Verweise

Kommentare

11. Jul 2018

Diese schön beschriebene Liebe durchs ganze Jahr –
Fand leider nicht den Weg zum Traualtar …

Liebe Grüße
Soléa

11. Jul 2018

Ich danke der Dame,
für Ihre reimenden Worte,
pack sie zum Gläsernen,
wo ich sie gar schmunzelnd horte

Danke für das Lächeln,
daß mir Signorina heute geschenkt hat
:)

Grüße & Ahoi
ismael

12. Jul 2018

Ein sehr berührendes Gedicht, Erinnerung warm und schmerzhaft. Das Bild sehr passend. Zurückgeworfen auf sich selbst.
Hat mir gut gefallen. LG Karin