Gedankenflug

von Jürgen Skupniewski-Fernandez
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Gedanken fliegen irgendwo durch die Zeit,
laufen ihnen hinterher wie Schmetterlingsjäger,
lassen sich nieder, berauscht vom Geist bunter Blüten,
göttlicher Speise und Nektartrank,

Fächern sich flügelleichte Erinnerungen zu, doch will
man sie fangen, dann hat der Schatten sie längst aufgeschreckt.
Wir lassen uns nicht fangen, kichern sie keck,
dieses Stück Freiheit, die in uns steckt.

Wer könnte sonst die Welt bewegen, wenn nicht wir
tief versteckt, die bewegenden Beweger, mal Gefangene
mal Jäger vor keinem Totalen die Waffen streckt.

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Kommentare

11. Okt 2018

Ich bin mitgeflogen, lieber Jürgen, und habe vorsichtshalber auch mal leise gekichert.

Liebe Grüße,
Annelie

13. Okt 2018

Da möchte ich Dir mit dem bekannten Liedtext anworten:
Die Gedanken sind frei,
wer kann sie erraten,
sie fliehen vorbei,
wie nächtliche Schatten.
Kein Mensch kann sie wissen,
kein Jäger erschießen.
Es bleibet dabei:
Die Gedanken sind frei.

13. Okt 2018

Das Denken der Freiheit
erscheint wie so schillernd
In der unermesslichen Leichtigkeit
Des zeitlos endlich
Kitzelnden Flügelschlags
LG Yvonne