Bereit

von Angélique Duvier
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Wo finde ich im Nebel den Sonnenschein
und wo im Winter die Wärme des Sommers?
Wohin verweht der Sturm die letzten Blätter?
Woher nehme ich den Rosenduft
und die mildlaue Frühlingsluft.
Wann kann ich dem Gesang der Amsel lauschen
und Zärtlichkeiten mit dir tauschen?
Ich glaube, es geht jederzeit,
wenn man im Herzen dazu bereit.

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Kommentare

11. Nov 2018

Wo nehm ich, wenn es Winter wird, die Blumen und wo den Sonnenschein und Schatten der Erde ...?, fragte sich bereits Friedrich Hölderin - Durchaus berechtigte Fragen; Angèlique gibt uns hier einen guten Rat.

Liebe Grüße,
Annelie

11. Nov 2018

Weh mir, wo nehm’ ich, wenn Es Winter ist, die Blumen, und wo Den Sonnenschein,
Und Schatten der Erde?
Die Mauern stehn Sprachlos und kalt, im Winde Klirren die Fahnen.

Hölderlin, Hälfte des Lebens

Sehr schön, habe es gerade herausgesucht. Sollte aber nichts mit meinem Gedicht zu tun haben. Das war nicht beabsichtigt! Danke für den Hinweis, liebe Annelie und herzliche Grüße, Angélique

12. Nov 2018

Das weiß ich doch, Angélique; Hölderlins Zeilen fielen mir nur spontan ein, weil Du ähnlich wie er empfunden hast. Gratuliere!

Liebe Grüße,
Annelie

12. Nov 2018

Und ich war schon erschrocken, Du könntest annehmen ich hätte "abgekupfert"
Liebe Grüße und einen schönen Wochenbeginn!

11. Nov 2018

Endlich mal ein Glaube,
der hell scheint und richtig scheint!
LG Uwe