Abendstimmung

von Jürgen Skupniewski-Fernandez
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Ich wiegte mich auf den Wellen
allen irdischen Lebens;
bin allem jetzt so nah.
Stimmungsbild, Orange gehaucht,
mein Blick verspielten Wellen nachschaut,
majestätische Silhouetten,
Hügel von der Nachbarinsel,
vereint, in pastellenes Licht getaucht,
die Berge tragen Stolz ihre Höhen,
zerklüftete Kronen,
dem Meer zugewandt,
Schatten von Möwen
über endlos, goldenen Strand.
Schon klopft der Mond an,
noch etwas blass blickt er darein,
auch Venus schon auf Position,
gleich einer Göttin auf dem Thron,
bereit, vor des Himmels unendlichen Pforten.
Es ruhen im Abendkleid
die Wälder, von Zephirs Flügelschlag
leicht sanft berührt,
reibt Laub vor Müdigkeit sich Augen
wartend das die Nachtruh´ bald beginnt.

Auch ich fliesse ein in des Abends
Pracht, geb´ den Raum nun
frei für süsse bunte Lebensträume.
Gute Nacht, meine Seele,
es ist vollbracht.
Ich öffne dir die Tür zum Licht
und lass dich frei - nun fliege.

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Kommentare

13. Jul 2017

Die Landschaft dort, wo du dich gerade aufhältst, muss wunderschön sein, Jürgen - wenn sie dich zu solch poetischen Gedichten anregt.

Liebe Grüße,
Annelie

13. Jul 2017

Ja, die Landschaft und dieser würzige Duft. Alles so beschaulich. Man fühlt keinen Widerstand- fliessend wie Wasserfarben
die sich zum Eins verbinden.
Danke für die lieben Grüsse

Jürgen