Ach könnt ich dich ja dich nur halten

von Ephraim Kolczynski
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Ach könnt ich dich ja dich nur halten,
die Zeit noch einmal für uns spalten,
das welke Blatt am Baum entfalten,
die Vögel füttern die verhallten.

Ich würde Nester neu verweben,
den Ölzweig zu den Reben geben,
den vollen Klang zur Nacht erheben,
im Morgenrot zu Boden schweben.

Den Flug vermeiden der mich zähmte,
die rote Kirsche die mich lähmte,
das Netz das meinen Geist beschämte,
den Schmerz der mir das Herz vergrämte.

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Kommentare

12. Sep 2018

Mir scheint, Du bist voller Poesie, Ephraim; sie strömt aus Dir heraus, als würde sonst Dein Herz überquellen. Ein schönes Gedicht.

LG Annelie

13. Sep 2018

Manchmal ist das so :) und dann gibt es wieder Zeiten da will es mir nicht gelingen Schmunzel.
Vielen Dank für dein Lob.

Liebe Grüße und einen schönen Tag