Die Masche mit den Matritzen

von J.W. Waldeck
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großartige Pläne
Vergleiche, Realitäten
die Reflexionen bewohnen
eine Spiegelreise
das Universum vereint
im geographischen Geiste

auf universeller Reise
lustwandelt ein Kind, sehr waise
wo seine armseligen 4
Elemente, auf denen es noch
auf allen vieren voran strebt
als Herdentier
als Gottesbild
selbstgemachter Gangart
als Spiegelbild
vorgemachter Gegenwart

menschgemachte Götter
und gottgemachte Menschen
projizieren Ego-Echos
ins Zentrum des Daseinslegos
weil überall ein Kern sein muss
eine Fixierung
ein Ausgangspunkt

nicht überall zugleich
sondern genau festgelegt
innerhalb erlaubten Leibs
eingesperrt, recht unbewegt

allein sich (geborgen) sehend
gefühllos, in Sicherheit
die Intuition – bloß Religion
und vollkommen abwesend
ein Bewusstsein
nach himmlischem Lohn:
unendl-ich klein!

© j.w.waldeck 2017
Alle Rechte sind dem Autor vorbehalten.

Zusammen hängend:

http://www.literatpro.de/gedicht/060117/urgrund

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Kommentare

15. Jan 2017

Und das "Klein" ob dreckig oder fein...will keiner wahrhaben. LG Soléa