Die Wiege der Intrige

von Viktor Iversen
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Ein weiteres Mal versage ich
unter der Last und dem Druck
meiner Selbst, so mag es scheinen.

Des Chaos Zerstörung wütet in mir bis
zur vollendeten Qual alsbald die Tat zu weiterem
Leid in der Wiege der Intrige geboren wird,

So fall ich ein weiteres Mal tief in die
Schlucht der vergangenen Zeit.

Jene sucht mich heim, möchte mir
mein Leid nahe bringen.

Ich vergesse nicht, was ehemals war;
ich fühle all den Schmerz, der mein Leben
vernichtete. Die Erinnerung ist nicht
verblasst.

Stattdessen sauge ich mich voll mit dem
Grauen, welcher einst meine gesamte Welt
ausmerzte.

Ich suche nach dem Irrgarten der sozialen
Gebilde jener intriganten, kohlschwarzen
Intention aller unechten Menschen.

Ich der Ruhe liegt das Herz begraben, welches vergessen
wollte, wie es ist, im Rhythmus zu schlagen.

Die Stille verwirrte es dermaßen, dass es sich selbst
verletzte; gnadenlos und unbemerkt trug es sich selbst
zu Grabe.

Niemand war anwesend;
alle waren dort und
trotzdem nicht imstande.

So ich gehe nun gelassen fort von der Menschen,
meiner nicht würdig. Wissend,

ich komme wieder, um eures Herzens Ruhe zu bringen.

So seid bereit für meine Ankunft, denn es wird wunderbar werden.

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