Es dringt ein Sonnenstrahl wie Tinte

von Ephraim Kolczynski
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Es dringt ein Sonnenstrahl wie Tinte,
ins Pergament der Ewigkeit,
am Kiel der Feder Hochgesinnte,
im Schwarz vereinte Heiligkeit.

Ein Farbklecks selbst erscheint im Glanze
und bleibt des Himmels Hauptjuwel,
als wär er Hymne, Ode, Stanze
und ginge nie der Wirkung fehl.

Ein Schriftzug füllt ein jedes Ende,
gebietet meinem Auge Scham,
wie klein und schwach sind unsre Hände,
als uns dies Lied gefangen nahm.

Den schönsten Laut in diesen Weiten,
hält unbestritten tief und wahr,
das Herz, obwohl wir mit ihm streiten,
als blieb sein Klang für immerdar.

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