Des einen Leid

von Angélique Duvier
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Es schnitt ein Messer in meine Seele,
beinah, als hätt ich es nicht selbst erlebt.
Ob ich's gespürt, oder verhehle,
hab ich zu sehr nach Glück gestrebt?
Ich war durch diesen Stich getroffen,
die Seelenwunde liegt nun offen.

Ich wünschte, alles wendet sich zum Guten
und dass nur das Schwache aus ihr fließt,
ansonsten würde ich verbluten.
So wünscht ich, dass das Schlechte sich verschließt,
möge das Vergangene zerrinnen,
nur dann kann man von vorn beginnen.

Das ist ja wohl der Zweck der Leiden,
dass es durch das ganze Leben geht.
Das Böse wird für immer schweigen,
weh dem, der ihm nicht widersteht.
Wie konnte all das nur geschehen?
Doch jetzt heißt es nach vorn zu sehen.

© Angélique Duvier

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Kommentare

13. Aug 2017

Das Bild passt wohl perfekt zum Text -
Beides ganz eng zusammenwächst!

LG Axel

14. Aug 2017

was werden wir sehen, wenn wir nach vorne blicken?
Gut, daß wir Oprimisten sind!

LG Alf

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