Seelengift

von Angélique Duvier
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Zurückgenommen
habe ich nun mein Wort.
Ehrlich und warm
kam es einst von meinen Lippen.
Deine Antwort
roch faulig wie dein Atem,
war herzenskalt und gemein.

Nun hast du es zerschlagen,
das zarte Porzellan,
zerrissen das filigrane Garn,
das mich mit dir verband.
Du nanntest mich Schwester,
und reichtest du mir
einen Kelch mit Gift.

© Angélique Duvier

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Kommentare

13. Sep 2017

Mein Gott, Angélique, das klingt ganz ungemein nach Mord. Ist jenes Gedicht an diejenige gerichtet, die mir angesichts dieser Zeilen in Erinnerung kommt? Ich hätte mir denken können, dass sie einen schlechten Atem hat. Nicht allein zum Friseur, sondern auch zum Zahnarzt hätte sie müssen, diese falsche Schwester.

Liebe Grüße,
Annelie

13. Sep 2017

Die falsche Schwester schürt die Wut -
Doch dies Gedicht gelang Dir gut!

LG Axel

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