Vom Anfang im Ende und Neubeginn

von Jürgen Skupniewski-Fernandez
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Natur dem Leben zugewiesen,
Erde der Sehnsucht zugestellt,
Universum der Hoffnung übergeben,
uns Menschen unsere Welt.
Vernunft dem Geiste untergeben,
Seelen dem Gott sich unterworfen.
Alles ist allem,
nichts ist dem Nichts unterstellt.

In jedem Anfang lebt ein Ende.
Und jedes Ende trägt einen Neubeginn.
Ist der Same einmal gelegt,
er unaufhörlich weiterlebt.
Alles verliert sich, findet sich neu
im Kosmos des Universums.
Gespeist vom universellen Geist,
geboren durch die Pan-Spermie,
entstanden Erde und Natur im Weltenall.

Werte, dem Leben zugeschrieben,
Wunsch nach Frieden wir erstreben,
Wahrheit in der Lüge gefangen,
gebrochene Herzen, von der Liebe verlassen,
Sterne am Horizont langsam verblassen.
Paradies von der Hölle umschlungen,
Glauben von Sünde untergraben.
Endlos die Zeit,
versperrt sind die Straßen.
Asche dem Tod übergeben,
Seele dem ewigen Leben.
Natur und Mensch verblassen.

Lebendig schwebt das Licht
im Raum hoch über die Zeit.
Zur Rettung die Arche,
sie steht schon bereit.
Sand meines Grabes
vom Wind in alle Richtungen zerstreut.
Gestern war gestern,
heute ist heut’,
und dem Morgen bleib ich verborgen.
Worte in Stein geschlagen,
vergessen ein Mensch,
unter der Zeit begraben.

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Kommentare

14. Jan 2019

In jedem Anfang lebt ein Ende.
Und jedes Ende trägt einen Neubeginn ...
Ein gewaltiges Gedicht hast Du geschaffen, Jürgen,
nichts ausgelassen, was auf das Leben eines
Menschen und auf unsere Erde zutrifft.

Liebe Grüße,
Annelie

19. Jan 2019

Ein Umriss von Gedanken zum Thema Leben, Annelie.
Kleine Zusammenfassung.

Freue mich, dass es auch Deine Zustimmung findet.

Beste Grüsse

Jürgen

15. Jan 2019

Ich gebe Annelie recht, Du kommst wortgewaltig daher. Das regt an, sich mit dem Text auseinanderzusetzen. Gefällt mir sehr gut.

Herzliche Grüße, Susanna

16. Jan 2019

Bin beeindruckt - und bedrückt.
LG an dich, lieber Jürgen.
Uwe

19. Jan 2019

Hallo Uwe,

sein nur beeindruckt, aber nicht bedrückt. Ist ein Ergebnis von Gedanken und ich denke auch in seiner Form realistisch.

Herzliche Grüsse

Jürgen

16. Jan 2019

Das sich unendlich wiederholende Kommen und Gehen - Du hast es eindringlich beschrieben, lieber Jürgen; danke für dieses gute Gedicht.

LG Marie

19. Jan 2019

Es ist ein Kommen und Gehen, Ein Prozess der Veränderungen und Anpassungen, Es wird immer Platz für Neues geschaffen, ob das Neue dann auch besser ist?? Sicherlich kommen hier und da Zweifel auf.

Liebe Grüsse

Jürgen