Verbotenes Verlangen

von Chynoah Molineaux
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Erlöse mich, lass die Unendlichkeit ruhen,
gib mir Gewissheit, in all meinem Tun.
Stetig wachen die Sterne über mich,
schließe die Augen, lösche das Licht.

Dunkelheit fließt in mein Herz,
lass mich spüren deinen Schmerz.
Gib mir ab von deinem Leid,
Schenk‘ dir Erlösung aus Verlorenheit.

Vergissmeinnicht und all die Blüten
Werden dein Geheimnis hüten,
Jene, wo du glaubst zu schweigen,
Und jene, die zum Himmel steigen.

Sie schließen ihre zarten Kelche
Verschließen sie, ganz egal auch welche,
Sind wohl und sicher aufbewahrt
In meinem Herz, auf meinem Pfad

Der Mond wacht über dich, mein Herz,
Ich streich‘ dir durchs Haar, nachts im März,
Liegen auf der Blumenwiese, in Zweisamkeit
Fühl dich wohl, sicher und befreit.

Sorgen sei’n dir nicht verwehrt,
Im Inneren, mein Herz, wirst du verehrt,
All dein Leben, all dein Treiben,
Sag, wie soll ich es umschreiben?

Ich vermag es nicht zu deuten,
möchte dein Herz für mich erbeuten,
an deiner Seite ewig weilen,
möcht‘ dein Herz und Leben heilen.

Die Sonne strahlt in mein Gesicht,
Muss wieder nachgeh’n, meiner Pflicht
Doch insgeheim, ganz tief in mir,
Weiß ich, ich verlier mich in dir,

In deine Stimme, in den Augen,
Mein Herz will alles von dir rauben,
Möcht mit dir werden, eins und ewig,
Windet sich in seinem Käfig.

Sauge jedes Wort von dir ein,
genüsslich, wie der leckerste Wein,
Bist bereits ein Teil für mich,
Mein Herz… ich liebe Dich.

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