Ballade des kleinen Engels

von J.W. Waldeck
Mitglied

in stiller Einkehr
droht ein Engel auszubluten
sein ganzes Wesensmeer
der Liebe zu berufen

ein Leuchtstern
der Schneeflocken weint
aus ewigem Herzenskern
vergängliches Leben eint

sein Berühren ist verboten
ein Schmerz ohne Grenze
wirkt Reinheit verloren
der Bitte hilfloser Hände

Tränen aus dem Federleibe
- jede eine zerbrochne Seel -
weine mein Englein, weine
um der Fühlenden Weh

weist sich dein stilles Nahen
in einsamen Mädchenherzen
funkelt dunkles Ahnen
niemals als Traum zu sterben

Liebe bringt nicht wieder
was lieblos verloren ging
bloß die Seufzer seiner Lieder
fleht bei Nacht der Wind

© j.Waldeck - 19.11.2007
Alle Rechte sind dem Autor vorbehalten.

Weder Engel noch Dämonen sind mir geheuer.
Nie wieder schrieb ich solch kitschig Abenteuer.

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